Auch Kinder mögen Sex und Porn im Internet

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Youtube, Google, Facebook, MySpace, Sex und Porn suchen Kinder im Internet, wenn es nach einer Suchdienst-Auswertung vom Kinderschutz-System OnlineFamily.Norton geht. Demnach sind Kinder und Jugendliche nicht weit entfernt, von dem Suchverhalten im Internet von Erwachsenen bzw. ihren Eltern.

Nach Zahlen des Sicherheitsdienstleisters Symantec, der rund 3,5 Millionen Suchanfragen ausgewertet haben will – zwischen Februar und Juni 2009 in den USA, müssen sich Eltern anscheinend Sorgen um ihren Nachwuchs machen, ob sie nicht gesellschaftlich verrohen oder einfach nach besseren Aufklärung streben, die ihre Eltern ihnen nicht geben.

Was ich gerne bei dieser Untersuchung hinterfragen würde, ob wirklich Kinder an den Computern saßen, wo das Kinderschutz-System aktive war. Anderseits bedeutet Kinder – vom Alter her, nicht gleich Kinder! Wenn man die Ergebnisse betrachtet, kommen Helden der Jugend (Harry Potter) erst weit auf den hinteren Plätzen der Top 100 von Suchbegriffen. Interessant dabei auch, dass Michael Jackson auf dem 8. Platz ist – dabei wäre die Frage, ob er überhaupt vor seinem Tod als Suchbegriff aufgefallen ist?

Die Auswertung der Untersuchung kann man bei Symantec bzw. Norten nachlesen.

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Kommentare:

  1. Horst sagt:

    Es ist schlimm, dass die Situation (wenn es stimmt!) so ist. Mir zeigt das nur, dass viele Eltern ihrer Verantwortung einfach nicht nachkommen. Sie dürfen nicht zulassen, dass Kinder wegen ihrer eigenen Bequemlichkeit, solche Inhalte ansehen.

  2. Martin sagt:

    @Horst: Jetzt nicht päpstlicher als der Papst sein! Nein, es ist schwierig abzuschätzen, wie Kinder in der Studie eingegrenzt werden. Auch, fehlt Informationen ob Kinder dann Inhalt von Sex und Porn angezeigt bekommen? Denke mal nicht! Denn damit hätte die Schutz-Ware ihren Zweck erfüllt.

    Sind wir doch mal ehrlich, irgendwann als Kind bzw. Jugendlicher interessierst du dich für das Thema – früher hattest dein geheimes Porno-Heft und heute haste das Internet!

    Wenn man auch beachtet, wie Sex die moderne Medienwelt und Werbung beherrscht, dann brauchen wir uns über unsere Kinder und Jugendlichen nicht zu wundern!

  3. Horst sagt:

    Du hast recht, wenn du meinst, dass man sich früher „das Material“ auch besorgen konnte. Der Unterschied zu heute ist aber schon gravierend. Es war nämlich nie so einfach, und auch Kinder, die nicht mal die Absicht haben, stoßen auf solche Schweinsinhalte. Ich will hier nicht den Moralisten geben. Ich habe als Junge auch pornografisches Material gefunden und konsumiert (oder wie nennt man das?) 😉 Ich finde allerdings, dass man schon mehr auf die Kinder achten muss. Vielleicht auch auf die Jugendlichen. Ich schließe mich damit nicht den Befürwortern von Verboten oder Gesetzesänderungen an, ich plädiere nur dafür, dass die Erwachsenen mehr Verantwortung für Kinder und Jugendliche übernehmen sollten. Viele lehnen sich einfach zurück und überlassen den Kindern, was sie tun. Das finde ich nicht in Ordnung.

  4. Unsinn sagt:

    Horst , das was du dort erzählst ist unsinn.

    Irgendwann werden sie eh damit Kontaktiert.

    Also lasst sie doch.

  5. Horst sagt:

    „Irgendwann werden sie eh damit kontaktiert“

    Dein Name ist Programm! Wir lassen sie also. Bestimmt bist du Wähler der Piratenpartei.

  6. Martin sagt:

    @Horst: Lass dich nicht ärgern!

    Nein, du hast schon recht. Mich stört es, dass man zwar über Sex und Sexualität in Medien und Werbung redet, wenn nicht sogar lästern, aber im Grunde sonst den Mantel des Schweigens dem Thema überstülpt.

    Man muss halt auch mal ein offenes Ohr haben und auch vernünftig kommunizieren – nicht nur zwischen Groß und Klein 😉

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