Axel Springer beteiligt sich an Google-Konkurrent „Qwant.com“

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Über die Tochtergesellschaft Axel Springer Digital Ventures beteiligt sich Axel Springer mit 20 Prozent am französischen Google-Konkurrenten „Qwant.com“. Die Suchmaschine soll eine Alternative zu Google sein, die auch den europäischen Datenschutz berücksichtigt.

Qwant - Startseite der Suchmaschine

Die Suchmaschine Quant.com ist 2013 in Frankreich gestartet und seit drei Monaten auch in deutscher Sprache online. Nach eigenen Angaben hatte man im letzten Jahr über eine halbe Milliarde Suchanfragen. Davon will Axel Springer profitieren und hat sich 20 Prozent am Start-up gesichert. Zum Kaufpreis haben sich Axel Springer und Quant.com nicht geäußert.

Gute Übersicht, dabei mehr Qualität als bei Google?

Derzeit beschäftigt das Start-up 25 Mitarbeiter und hat seinen Sitz in Paris. Die Suchmaschine durchsucht neben dem Internet nach Inhalt, Bilder und Videos, auch soziale Netzwerke, Nachrichten-Kanäle und Online-Shops.

Qwant - Ergebnisse am Beispiel Firefox OS

Die Suchergebnisse werden übersichtlich ausgegeben. Die Anzeige lässt sich in Spalten, Listen und als Mosaik variieren. Interessant ist auch ein Blick in die aktuellen „Trends“.

Einen Versuch ist Qwant.com wert. Ob es sich langfristig für Axel Springer auszahlt, sich an einer Suchmaschine zu beteiligen, muss sich zeigen. In Anbetracht, dass sich die Suchergebnisse in Google immer mehr verschlechtern in der Qualität, könnte sich ein europäischer Konkurrent vielleicht durchsetzten.

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