Bahn unterm Hammer – Beendet die Privatisierung

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Bahn fahren ist toll, so sah ich es als Kind und fand es interessant wie die Landschaften an einem vorbeirauschten. Auch einige historische Lokomotiven mit Dampf und Krach gab es vor 20 Jahren noch und wie ich als 6-Jähriger vor dem experimentellen ICE im Bonner Bahnhof stand, war klar was ich mal werden möchte, wenn ich groß bin!

Zum Glück hat sich mein Leben anders entwickelt als es ein kindliches Horizont begreifen kann. Heute muss ich feststellen, dass die Bahn nur noch was mit Geld zu tuhen hat und wie ich es am besten verramschen kann, um einigen Interessen bestimmter Personen zu genügen!

Die fast 200jährige Bahngeschichte in aller Welt zeigt, dass die Bahn einen historischen Wert der Entwicklungen von ganzen Ländern und Wirtschaftszentren als Grundlage steht. Dies macht den Stellenwert der Bahn klar, auch für nicht VWL. Folglich stellt die Bahn eine Grundlageninfrastruktur wie Staat, Polizei und Militär dar und ist damit Hoheitsaufgabe jedes funktionierenden Staates und Zusammenlebens in einem Land. Daraus stellt sich die Frage, sollten Hoheitsaufgaben des Staates aus der Hand des Staates genommen werden? Man stelle sich vor, man würde die Polizei oder sogar die Bundeswehr privatisieren! Da die Bahn, in meinen Augen, eine Hoheitsaufgabe des Staates darstellt, darf diese nicht Privatisiert werden und nach Kapitalistischen Ansätzen geführt und betrieben werden, sondern als volkswirtschaftliche Einrichtung für das Volk, die es mit Milliarden an Steuergeldern jährlich finanzieren und über Jahrzehnte aufgebaut haben.

Beendet die Privatisierung

Viele Beispiele der letzten Jahren zeigen, dass sich Deutschland mit den Privatisierungen keinen Gefallen getarnt hat und viele Nachteile für die Bürger unseres Landes einstanden und nicht mehr korrigierbar sind. Man kann Aufgaben des Staates ohne Beamte und mit wirtschaftlichen Grundsätzen führen und brauch deswegen Bereiche und unternehmensähnliche Einrichtungen betreiben, ohne ein lahmarschiges Gebilde zu schaffen, was die Bahn mal war, so meine These.

Schande für jeden Manager und Unternehmer

Diesen Absatz habe ich mir lange überlegt und muss es nun mal sagen. Ich interessiere mich seit meiner frühen Jugendzeit für unternehmerische und betriebliche Zusammenhänge, später kamen Volkswirtschaftliche hinzu. Ich bin zwar noch im Studium und sicher, einiges an Praxiserfahrungen wie man Unternehmen führt und lenkt fehlen mir, aber der jetzige Vorstandsvorsitzende der Bahn AG ist eine Schande für jeden Manager und Unternehmer aller Arten, die ich kenne und sollte schleunigst seinem Posten enthoben werden – was sicher nie passieren wird, beim jetzigen unfähigen Verkehrsminister, den wir aushalten müssen und je wahrscheinlich hatten!

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Kommentare:

  1. Mike sagt:

    Meinen Kommentar schreibe ich unter einem Pseudonym und verlinke auch nichts, denn ich will meinen Job nicht verlieren. Der herr vorstandsvorsitzende hat ja zuvor bekanntermassen Heidelberg Druck auf brutalste Art Gesundsaniert. Seine Vorzeigesprecherin ist Juristin. Beide verstehen von Eisenbahn nichts. Deren Aufgabe ist ausschliesslich der Börsengang. Koste es was es wolle. Den Preis bezahlt das Personal, welches auf dem einkommensstand von 1999 gelandet ist. auf der einen Seite Lohnerhöhungen, gleichzeitig jedoch Streichorgien an Zulagen. Ein Lokführer hat tarifmässig 41 Stundenwoche und das im Schichtdienst. Im Büro jedoch nur 39 Stunden, nachts frei, Wochenende frei….Und jetzt soll die Arbeitszeit um 2 Stunden auf 43 pro Woche steigen. Warum wohl ? Um die vefehlte Personalsparpolitik zu kompensieren. Wer will schon in einen Zug sitzen, der von einem übermüdeten, von Existenzsorgen geplagten Lokführer, gefahren wird ?

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