BarCampRuhr in Essen – Rückschau und Fazit

MeinungenKommentieren

barcamp essen 2008Gestern war ein guten Tag. Ich verbrachte den Sonntag auf dem BarCampRuhr in Essen, was in der besten Unterkunft von Essen tagte. Die Organisation der Un-Konferenz war gut.

Nach einer typischen Anreise durch die Deutsche Bahn (20 Minuten Verspätung) war ich rechtzeitig zum Frühstück beim BarCampRuhr im Unvernünftig angekommen. Nur der liebe Petrus dachte, ich müsste nochmal duschen an diesem Tag. Nach meiner Trockenlegung ging es dann zum Frühstück.

Beim Frühstück lernte ich einen alten Bekannten (aus meiner Sicht) kennen und traf auf Thomas vom Webmaster Blog (jetzt wieder in meiner Blogrolle). Er war, wie ich, nur am Sonntag auf dem BarCamp. Nach einem „Fachgespräch“ ging es dann richtig los und einige BarCamper stellen kurz ihre Sessions vor. Danach konnte jeder BarCamper seinen eignen Tagesplan erstellen, auf welche Session er geht.

Meine erste Session hatte mit Anwendungen für Mac bzw. OS X gehandelt. Tja – was soll ich sagen? So Viele Mac-Books im aktiven Einsatz auf paar Quadratmeter hatte ich noch nicht erlebt. Ich hab mir einige Tipps aufgeschrieben, da ich mir schon Länger einen Gedanken über den Kauf eines Mac-Books mache.

Bei der zweite Session über CC (Creative Commons) konnte ich mitdiskutieren. Interessant dabei war zu erfahren, welche Probleme Bands mit ihrer Open-Music haben können! Die GEMA will trotzdem Gebühren, auch wenn die Musik ohne klassisches Copyright daher kommt.

Das Mittagessen war – wie soll ich es sagen – naja, Suppengemüse aus der Metro-Kühlabteilung durch den Fleischwolf gedreht und damit es nicht so auffällt, noch paar Nudeln für die Dekoration dabei gegeben. Die eigentliche Suppe – also die Brühe, war verkocht. Der Hunger hat es dann doch überwunden, diese Mahlzeit zu essen. Nur…, bei Robert nicht: „Nee, dass gabs schon bei meiner Oma zu essen!“ Einfach Cool wenn man eine Oma hatte *schmunzle*

Nach dem Essen ging es in die nächste Session.

Diesmal das Thema „Neuerungen in HTML5 und (x)HTML5″. Mhm…, was soll ich sagen? Am Anfang wurden die Änderungen am Code vorgestellt – war interessant und man kann sich daran gewöhnen, wenn man muss! Mit fortlaufender Zeit und Diskussion verlor ich den sachlichen Überblick und tat so, als wäre nix passiert. Was für ein Fachgespräch *schmunzle*

Danach wieder ein Päuschen mit einem leckeren Milchkaffee. Dazu: Es sollen 140 Liter Milch am Wochenende des BarCamps verbraucht worden sein, Stefan hat nachgerechnet. Einen Liter hab ich am Sonntag verbraucht, bei zwei Milchkaffees und zwei heiße Schokoladen – nur so für die Statistik 😉 .

Dann zur nächsten Session: Diesmal was von Kleinweich – auch unter dem Namen Microsoft bekannt. Vorstellung von Windows Live Writer und Popfly. Live Writer ist ein Blogdesktool zum Offline-Bloggen, was mit vielen Blogssysteme, wie WordPress, kommunizieren kann. Dank eines BarCampers (dumm, Namen vergessen), kann ich ab heute wieder Live Writer benutzen. Mein letzter Einsatz stammt noch aus der Beta-Zeit des Live Writer’s.

Bei Microsoft Popfly fragte ich mich, bringt mich Dieses weiter? Mit Microsoft Popfly kann man Bilder und kleine Anwendungen praktisch, in Art von Bausteinen, mit seinem Blog verknüpfen. Weiteres zu Popfly folgt später in einem neuem Beitrag

Danach ging ich in eine laufende Session hinein, meine letzte an diesem Tag. Es war eine offene Diskussion, die von Robert angestoßen wurde. Wie jede offene Diskussion, hatte diese einen freien Verlauf. Es ging um den „Rechtsstatus“ von Second Live im Anbetracht von realen Geschäften und virtuellen Lebens (quasi „weltumspannende Internetregierung“) bis hin zur Suchtgefahr. Werde ich später auch in einem neuem Beitrag behandeln

Zum Abschluss des BarCamps gab es eine Abschluss Diskussion unter allen Teilnehmer, die noch vor Ort waren. Meinen Anmerkung heute: Die Organisation sollte das BarCamp mehr von Außen betrachten. Die Session-Länge war mit 45 Minuten mehr als in Ordnung. Für Neu-Camper ist es schwierig, sich zu recht zu finden. Vielleicht wäre es gut, wenn die Namenschildchen, neben den Namen, auch etwas zur Person (Blogger oder Was?) aussagen könnten.

Perfekt war die hervorragende Location, wie am Anfang angedeutet. Einen Video-Rundgang findet ihr bei Johannes. Für mich als Erstling auf einem BarCamp hat sich die Anreise nach Essen sehr gelohnt und werde mich, bei der nächsten BarCamp in meiner Nähe, aktiver beteiligen, mit Session’s und Diskussionen.

Zum Abschluss fällt mir ein: Muss ich erwähnen, dass mir Robert Basic als Mensch begegnet ist? Sind wir Beide nicht Blogger unter Vielen? In den letzten zwei Jahren haben wir uns öfters verlinkt – kennt man sich dann nicht schon? Soviel zum virtuellen Leben im Internetzeitalter 😉 .

Fotos vom BarCampRuhr gibt es hier. Man kann mich finden, also war ich da 🙂

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on RedditDigg thisShare on TumblrShare on VK

Kommentare:

  1. Robert sagt:

    später, also nach dem Mittagessen, hatte ich meine Entscheidung dann doch bereut, nix zu essen. Ich hatte soooo einen Hunger…

  2. Stefan Evertz sagt:

    Vielleicht noch eine kleine Ergänzung zur Statistik: 140 Liter Milch war nur der Verbrauch vom Samstag, insgesamt wurden 240 Liter Milch verbraucht – von den 10 kg Kaffeebohnen (schätzungsweise 1.200 Tassen) mal ganz zu schweigen 😉

Trackbacks und Pingbacks:



(Creative Commons-Lizenz) 2003-2016 by - Theme dimido03 by Server5210
Kontakt | Mediadaten | Sitemap | Impressum

Anmelden