Bild-Blogger Kai Diekmann gibt das Bloggen auf

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[Glosse] Deutschland ist geschockt. Deutschlands größter, bekanntester Blogger Kai Diekmann und Bester Freund des deutschen Journalismus hat bekannt gegeben, dass er seinen Blog Bild verlässt und jetzt, anderen anvertraut, die die neusten Fakenews nach dem Motto „Bild sprach zuerst mit dem Toten“ zu veröffentlichen.

Blogger Kai Diekmann

Als Blogger hat Kai Diekmann die Bild neu erfunden – und „Bild“ zum größten Blog der Fakenews entwickelt. Nach 30 Jahren, als erster deutscher und größter Blogger aller Zeiten, in denen er Teile seiner Branche begeisterte und die anderen zumindest irritierte, ist nun Schluss.

Am 31. Januar 2017 gibt Kai Diekmann sein „Admin-Passwort“ zum Blog „Bild“, der größten WordPress-Installation überhaupt, an seine jetzigen Journalisten-Kollegen ab. Als Kopf an der Spitze der Blog-Marke „Bild“, unter der Leitung vom Server-Besitzer Mathias Döpfner und weitere Schrank-Inhaber, hat Kai Diekmann die Erfindung vom „Blog“ in die Welt getragen und gleichzeitig das Papier abgeschafft, sodass man heute kein Papier mehr benötigt, um Fakenews täglich frisch zu publizieren.

Unbeabsichtigt hat Kai Diekmann damit nicht nur das Internet und den Blog „Bild“ zum beliebtesten Medium der Deutschen gemacht, nein – er hat auch den deutschen Wald gerettet! Nur durch Ihm ist die Printauflage vom Blog „Bild“ stetig verringert worden, somit stetig weniger Bäume gefällt werden mussten, um News zu veröffentlichen, die den Wert von Papier nicht übersteigen.

Kai Diekmann selbst interviewte sich, bestätigte seinen Abschied beim Blog „Bild“ und macht Hoffnung auf Neues! Er selbst habe sich zwei Bücher gekauft, aber die Titel wollte er seinen Lesern noch nicht verraten, da er sich künftig anderen Tätigkeiten außerhalb der deutschen Fake-News-Sphäre widmen will.

Laut dem nicht näher bekannten Kölner Blog „Express“ soll es sich bei den gekauften Büchern um die Titel „WordPress 4.5 – Der perfekte Lernkurs für Einsteiger“ und „SEO Praxisbuch 2017“ handeln. Anderen Stimmen verlautbarten, es handelt sich nur um ein Buch. Es wäre etwas mit „Think Content! Blogosphäre, das bin ich!“, aber näher wollte sich die Stimme nicht äußern – sie ist verstorben.

Offen ließ Kai Diekmann, wo künftige Bundespräsidenten anrufen müssen, wenn diese ihr Amt loswerden wollen. Blogger Kai meinte dazu, einen Wulff gäbe es nur einmal, wie das „Ich“ auch.

Glosse? – Antwort: „ein kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer, journalistischer Meinungsbeitrag in einer Zeitung, einer Zeitschrift und im Fernsehen.“

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Kommentare:

  1. Horst sagt:

    Schöne Glosse. Hat mir sehr gut gefallen.

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