Bill Clinton untersagt Blogging, Tweeting und Facebook bei seinen Reden

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Ex-Präsident der USA, Bill Clinton wird auf der nächsten Salesforce.com-PR-Konferenz die Schlüsselwort-Rede halten, unter den Bedingungen, dass keine Blogger, Twitterer oder Facebooker live und aktuell darüber im Internet berichten.

Diese Meldung berichteten Salesforce und THG auf ihren Internetseiten. Wobei die Durchführung dieses Verbots schwer durchführbar ist, wenn man bedenkt, dass jeder Amerikaner eines der drei Arten von Internetkommunikation – Blog, Twitter oder Facebook, in seinem Mobilgerät integriert hat.

Die Untersagung seitens Bill Clinton kann ich ebenfalls gut nachvollziehen. Es ist schon im klassischen Maß schwierig, auf Reaktionen von eigenen Reden oder eigener Öffentlichkeitsarbeit zu reagieren. Heute, durch die Vielzahl von Netzwerke der modernen Telekommunikation kann man als Sender seiner eigenen Reden und Vorstellungen schnell in den Netzwerke zerredet werden, ohne dass der Sender – hier Bill Clinton, seine Rede beendet hat. Gute Reden brauchen Ihre Zeit von Anfang bis Ende. Da sind Blogger, Twitterer oder Facebooker einfach zu schnell!

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Kommentare:

  1. Benni sagt:

    Sehe ich auch so.
    Ich habe schon Redner gehört, die ihre Reden bewusst provokant begonnen haben, nur um dann in der zweiten Hälfte umzuschwenken und damit zu noch direkter auf angesprochene Probleme einzugehen.

    Diese Art der Darstellung finde ich, wenn sie denn gut gemacht ist, enorm gelungen (ist aber sicherlich auch Geschmackssache).

    Wenn man jetzt auf die Ebene eines Bill Clinton kommt, bei dem jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird, dann ist das natürlich total chaotisch, wenn man bereits nach zehn Minuten im netz als „Idiot“ abgestempelt ist, obwohl der Redner seine Einleitung noch gar nicht beendet hat!

    Ganz abgesehen davon denke ich, dass eine Rede nur weitestgehend objektiv widergegeben werden sollte. Ein Fazit sollte dann erst nach dem Schlusswort gefällt werden .. und das darf dann auch gerne vernichtend sein.

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