Briefmonopol der Post und der Umweltschutz

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Das Briefmonopol der Post ist ein ewiges Streitthema. Die eine Seite möchte soviel Markt (VWL) wie es nur möglich ist und die andere Seite möchte ein ewiges Briefmonopol. Aber was ist das Richtige?

Einerseits soll es mehr Arbeitsplätze geben, wenn der Briefmarkt vollständig offen ist. Aber wie man in der Presse verfolgen kann, werden die neuen Postdienstunternehmen nicht gerade gut ihre Angestellte bezahlen. Die Spitze war, als in NRW Schüler beworben wurden, die die Briefe für einen dieser Dienstleister austragen sollten. Was diese Schüler wohl als Gehalt bzw. Lohn bekommen hätten – 1,20 Euro die Stunde?

Was hätte man davon, wenn das Briefmonopol der Deutschen Post bestehen blieb? Sicher eins nicht, Konkurrenz! Aber wenn ich mal den Einspruch des Klimawandels erwähne, hätte das Monopol sicher seine Vorteile. Aber kommen wir zurück zur Realität. Möchte ich überhaupt, dass meine Briefe von verschienen Unternehmen verteilt werden? Wenn ich ganz lange darüber nachdenke, würde ich sagen nein! Mir ist es sehr angenehm zu wissen, dass ich nur einmal pro Tag – 10 Uhr Werktags – zum Briefkasten gehen muss und nur einen Briefträger habe, dem ich Vertrauen kann. Vielleicht bin ich daran gewöhnt, dass – wenn ich zuhause bin – der Briefträger vorbeikommt. Man könnte auch von „heiler Welt“ sprechen, aber ist es nicht angenehm, wenn man nur auf einen Briefträger achten muss.

Mich ärgert manchmal das mit den Paketen. Da gibt es DHL ehemals die Post, dann UPS, TNT, GLS, ach ja Hermes, usw. und zuviel. Würde es nicht reichen, wenn man nur ein Paketdienst hat? Verrückt, aber käme sicher dem Umweltschutz zu gute, oder?

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