Webdesign mit KompoZer und Nvu

06.08.2006Open Source Keine Kommentare »

Nvu (ausgesprochen: “n-view”) ist ein Web-Entwicklungspaket zur Bearbeitung von HTML-Seiten. Ziel des Projekts ist, ein zu anderen HTML-Editoren, wie Macromedia Dreamweaver und Microsoft FrontPage konkurrenzfähiges Produkt zu entwickeln. Nvu hat die Flexibilität der kommerziellen Produkte noch nicht erreicht, ist aber für den privaten Gebrauch oder in Kombination mit HTML-Quelltext-Editoren für kleinere, statische Internetauftritte vollkommen ausreichend.

Nvu erstellt standardkonforme, korrekten Quellcode und formatiert handgeschriebenes HTML auch nicht zur Unkenntlichkeit um, wie es bei vielen anderen Editoren leider oft der Fall ist. Dies ist für einen Webauftritt, der auf möglichst vielen Browsern auf möglichst vielen Betriebssystemen laufen und möglichst viele verschiedene Ausgabemedien bedienen soll, von sehr großem Vorteil.

Nvu weist aber dennoch einige Bugs auf. Der Editor hat z.B. in der Handhabung von Tabellen kleinere Probleme, die bis dahin führen können – so meine Erfahrungen – dass der ganze Webauftritt zerstört werden kann, für den ungeübte User.

Ein Nvu-Abkömmling, in dem viele Bugs beseitigt worden sind, ist der KompoZer. Im KompoZer sind aber auch ein paar Funktionen mehr als in der Version 1.0 von Nvu. Dabei wurde der CSS-Editor erweitert und komfortabler.

Ein Nachteil für viele User, Framesets kann Nvu bzw. Kompozer nicht bearbeiten. Diese müssen von Hand erstellt und bearbeitet werden. Es ist auch nicht vorgesehen, dass Nvu mit Framesets arbeiten kann, da Framesets eine große Barriere seien und deshalb auch keine Zukunft hätten.

Für Nvu und KompoZer sind nur die HTML-Grundfachkenntnisse notwendig. Für einen anspruchsvollen Webauftritt sind aber selbstverständlich gute Fachkenntnisse in HTML und CSS zu empfehlen.

Meine persönliche Alternative zu Nvu bzw. KompoZer ist WebCraft. Ihn kann ich für erfahrende User und Macher von Webauftritten empfehlen. Übrigens meine Webseiten – wie diese hier – sind vollständig mit WebCraft geschrieben und entwickelt.

Webseiten und Infos: Nvu, KompoZer und WebCraft



Aus der Opensource-CD wird die Opensource-DVD

13.07.2006Open Source Keine Kommentare »

Ab heute steht erstmals die Opensource-DVD zum Download bereit. Aufgrund des immer größeren Umfangs der Opensource-CD war die Umwandlung hin zur DVD notwendig. Insgesamt befinden sich jetzt 210 Programme auf der DVD, darunter auch Thingamablog 1.0.5, mit dem dieser Weblog betrieben wird.

Folgende Programme sind neu hinzugekommen:

  • BlackSheep – Datenbank für Adressen
  • Calama – Finanzbuchhaltung
  • Data Crow – zum archivieren von Büchern, Software und Musik-CDs.
  • pen Workbench – unterstützt Projektplanung und Durchführung
  • pAgenda – Personal Information Manager
  • Jcommander – in Java entwickelter Dateimanager

Bei der Opensource-DVD handelt es sich um eine Sammlung zahlreicher bekannter Opensource-Programme. Darunter OpenOffice, Filezilla, Mozilla Firefox, Thunderbird, Gimp, Gaim, Miranda und viele mehr.

Weitere Informationen und Download: opensource-dvd.de



Sommerloch oder wem Schach zu langweilig ist

09.07.2006Open Source Keine Kommentare »

Die WM ist aus und nun folgt das Sommerloch. Jedes Jahr oder, sagen wir mal, fast jedes Jahr gibt es, zwischen Juli bis Anfang September, dass berühmt Sommerloch. Nichts im Fernsehen, die Stadtbibliotheken haben Sommerpause, keine Neuigkeiten in der Welt, alle sind irgendwie im Urlaub oder einfach nicht da.

Alternativen gibt viele, wie Sand am Meer. Aber macht es Sinn Sandkörner zu zählen? Nein sicher nicht. Wer also sein Bücherregal schon auswendig kennt, wer keinen Hund hat – mit dem man mal vor die Tür muss und wem Schach einfach zu langweilig ist, dem kann geholfen werden!

Die Lösung heißt FreeCiv. FreeCiv ist ein freies rundenbasiertes Multiplayer-Strategiespiel, in dem jeder Spieler die Führung einer Zivilisation übernimmt, um dann das ultimative Spielziel zu erkämpfen: “Die beste und großartigste Zivilisation zu werden”. Spieler von Civilization® oder Civilization II® von Microprose® sollten sich zu Hause fühlen, da das Ziel von Freeciv ist, Spielmodi mit kompatiblen Regeln zu haben.

Zur Zeit, gibt es in Deutsch nur die Version 2.0.8 mit der coolen Sechseckgrafik, wie zu den alten Zeiten. Aber besser als Schach ist es allemal und via Internet lässt sich auch spielen. Anmerkung, ich hab es noch nicht übers Internet gespielt, soll aber gehen.

Die Steigerung zu FreeCiv ist die neue Version 2.1. Sie befindet sich zwar noch in der Betaphase, aber der Ausblick lässt hoffen. Die auffälligsten Änderungen betreffen die Grafik. Sie ist hochauflösend und nun in 3D.

Zum Abschluss, schaut euch es selber an und spielt es. Wem es zu langweilig ist, kann ja wieder zum Schach zurückkehren oder einfach das Sommerloch über sich ergehen lassen.

Links: FreeCiv 2.0.8; FreeCiv 2.1.0-beta1 und die Community für den Kontakt zu Mitspielern



OpenOffice 2.0.3 jetzt auch deutschsprachig

03.07.2006Open Source Keine Kommentare »

Heute ist die deutschsprachige Version von OpenOffice 2.0.3 veröffentlicht worden.

Verbessert wurden:

  • PDF-Export und Fehler in dieser Funktion
  • Beim PDF-Export von Dokumenten lässt sich nun einstellen, wie Dokumente in einem Viewer angezeigt werden sollen
  • drei Sicherheitslecks in der Vorgängerversion
  • deutschsprachige Thesaurus ist nun standardmäßig integriert
  • zahlreiche Fehler in der Vorgängerversion beseitigt, damit soll allgemein zügiger gestarten und gearbeitet werden
  • per Menüpunkt kann der Anwender nun gezielt nach Updates suchen
  • Überarbeitungen an der Hilfe vorgenommen

Die deutschsprachige Version 2.0.3 steht über die Download-Seite des Projekts zur Verfügung. Für Freunde der portablen Version, für den USB-Stick, gibt es die neue Version hier: Portable OpenOffice

Hintergrund und Quelle: heise.de; golem.de



Das Büro auf einem USB Speicher

04.06.2006Computer / IT, Open Source Keine Kommentare »

Seit nun ein großer deutscher Fänausrüster, aus dem Metrokonzern, USB Speicher – auch USB Sticks genannt- ab 12 Euro (512MB USB 2.0) im Angebot hat, mach ich mal Werbung für portable Programme.

Portable Programme können auf einem USB Speicher oder ähnliches geladen werden und lassen sich dort wie jedes andere Programm, starten und konfigurieren. Vorteile hat dies für User die öfters den Computern wechseln oder die viel unterwegs sind und nicht den Luxus eines Notebooks besitzen. So kann man auf sein kleines Büro an jedem öffentlichen Computer zugreifen. Ein Büro könnte zum Beispiel aus Browser, Mail- und Office-Programmen bestehen. Dafür kämen Firefox, Thunderbird und OpenOffice zum Einsatz. Nun, diese bekannten Programme gibt es neben den stationären Installationsmöglichkeiten auf einem Computer, auch als portable Versionen. Die portablen Versionen, der klassischen stationären Programmen, werden immer beliebter. Am Anfang meist nur in englischer Spreche, gibt es immer mehr auch in deutscher Sprache, wie Firefox, Thunderbird, OpenOffice und viele andere.

Technische Voraussetzung sollte ein USB Speicher mit USB 2.0 Technologie sein und der USB-Anschluss am Computer ebenfalls. Es geht auch mit der 1.1 Technologie, Da aber die Übertragungsgeschwindigkeit bei 2.0 um vielfaches schneller ist, als bei 1.1, macht diese auch mehr Spaß.

Programme in portabler Version gibt es einmal hier portableapps.com in englischer Sprache und auf office-center-epj.de� in deutscher Sprache. Die Seite für Programme in englischer Sprache ist naturgemäß mit mehr Auswahl an Programmen. Da aber immer mehr im deutschen Sprachraum,die portablen Versionen benutzten werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere bekannte Programme in deutscher portablen Versionen veröffentlicht werden. Programme wie FileZilla oder VLC Media Player, die in der stationären Version mehrsprachig sind – also auch deutsch – sind genauso in der portablern Version mehrsprachig.

Infos und Downloads: portableapps.comund office-center-epj.de

Für Portable OpenOffice 2.0 auch hier: ooo42.org



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