Content-Klau und Selbstbedienung

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Das Blogger von Verlinkungen und durch Kommentare leben, ist nicht nur unter Bloggern bekannt. In den letzten Tagen sind mir vier Seiten im Netz aufgefallen, die vereinzelte und sogar ganze Teile meines Blogs und meiner Recherchen als Ihr Eigentum ausgeben und auf ihren Seiten veröffentlichen, ohne das Urheberrecht und Copyright zu beachten! Auch ein Anschreiben per Email hat keine Reaktion verursacht.

Hiermit rufe ich die Autoren auf, dies zu unterlassen und mein Eigentum aus ihren Webseiten zu entfernen!!!

Ein fünfter Fall ist mir dank meines Beitrages über OpenOffice 2.3 aufgefallen. Eine kommerzielle Internetseite, die angepasste Versionen von OpenOffice vermarktet, hat heute den erwähnten Beitrag komplett kopiert – samt Grammatik-Fehler – und diesen auf ihrer kommerziellen Seite mit Online-Shop veröffentlicht. Nicht nur, dass es keinen Quellenverweis gibt, dann könnte ich damit noch leben – Nein! Die Betreiber dieser Seite haben nicht einmal das Copyright meiner Seite gelesen, dann hätten Sie ihren Fehler verhindern können! Auch ein Unternehmen muss sich an Gesetzte halten, oder?

Folglich rufe ich auch Sie auf, mein Eigentum von ihrer kommerziellen Seite zu entfernen!!!

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Kommentare:

  1. evo sagt:

    Warum erstattest du nicht Anzeige oder schaltest einen Rechtsanwalt ein? Wer das so dreist tut, der verkraftet auf mal ein anwaltliches Schreiben. Ich würde es tun.

  2. Heinrich sagt:

    Diese Option halte ich mir offen, für den fünften Fall. Auch wenn ich was gegen Abmahnungen habe, da jedem Fehler unterlaufen können, finde ich es sehr unverschämt, dass sich ein kommerzielles Unternehmen einfach bei Bloggern bedient und dies dann noch als sein geistiges Eigentum ausgibt.
    Besonders sein eigenes Copyright ist interessant. Ich würde an seiner Stelle seine Regeln analog für andere verwenden, sonst könnte er sich die Finger verbrennen.

  3. Thomas sagt:

    Die Dreistigkeit der Contentklauer ist gnadenlos. Um Deinen durchaus verständlichen Unmut etwas „aufzuheitern“ schicke ich Dir diesen Link. Aber Spaß beiseite, den Vorschlag von Evo sehe ich genauso. Viel Erfolg!

  4. Heinrich sagt:

    Schön, die fünf Fälle sind Vergangenheit. Ist das wirklich so schwer das Urheberrecht bzw. Copyright zu beachten? Eine Quellenangabe genügt doch schon!!!

  5. Chris sagt:

    Kurze Frage: wie findet man heraus, dass sein Content geklaut wurde? Ich habe in einem Blog ein Plugin aktiviert, dass soll mir anzeigen wenn was gestohlen wurde. Ich habe ca. 500 Artikel aber keinen Diebstahl (was natürlich top ist), aber kann es sein das ich was falsch mache? Bzw. wie findet ihr sowas heraus? (vielleicht habe ich auch einfach nur glück und keiner bedient sich meiner inhalte 🙂 ).

  6. Heinrich sagt:

    Ich war per Zufall auf einen aktuellen Beitrag gestoßen, der mir sehr bekannt war. Danach habe ich einige Google-Abfragen gemacht und so habe ich diese Duplikate gefunden. Wären Quellenangaben angegeben, hätte ich sicher nichts gesagt, aber einfach andere Arbeit als eigne Arbeit vermarkten finde ich dreist.

    Sicher, es gibt einige Plugin’s – aber diese schützen dich nicht vor Content-Klau, so meine Erfahrungen. Trotzdem wäre es nett von dir, wenn du mir den Namen deines verwendeten Plugin nennt? Dann könnte ich es auch ausprobierten und testen 🙂

  7. Thomas sagt:

    Eine gute Möglichkeit bietet auch http://copyscape.com/ . Ein Plugin das ich kenne ist von Bueltge, das einen digitalen Fingerabdruck in die Feeds einbindet. Das gibt es hier http://bueltge.de/wp-feed-plugin/204/ . Einen hundertprozentigen Schutz gegen solche Klauer gibt es leider keinen, ist ein bleibendes Problem würde ich mal tippen.

  8. Heinrich sagt:

    @Thomas: Danke dir für dem Tipp! Sicher hast du recht, Content-Klau lässt sich nicht verhindern, aber man muss sich nicht alles gefallen lassen. Das Plugin probiere ich aus.

  9. Thomas sagt:

    Lege Dir auf jeden Fall eigenen Fingerprint an! Den kannst Du dann ganz leicht via Suchmaschine suchen lassen! Viel Erfolg.

  10. Heinrich sagt:

    Werde es heute noch einbauen – als Blogger lernt man nie aus! Ist das nicht schön 🙂

  11. Thomas sagt:

    Seh ich auch so, der eine lebt von den Tipps und Ideen anderer. So macht das Ganze auch Spaß 🙂

  12. Heinrich sagt:

    So, das Plugin ist nun im Einsatz. Diese besitzt weitere, gute Konfigurationsmöglichkeiten, neben dem Fingerabdruck.

    Kann man echt nur Empfehlen, wenn es läuft – muss noch was rumbasteln 😀

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