Deutsche Bahn: Schwarzfahrer gleich Strafanzeige

Meinungen, WirtschaftKommentieren

Seit Anfang dieses Jahres, soll die Deutsche Bahn gegen jeden Schwarzfahrer nicht nur 40 Euro Strafe (Bearbeitungsgebühr) erhoben haben, sondern jedem Sünder direkt eine Strafanzeige an den Hals gehängt haben. Die Bundespolizei soll der Flut von Strafanzeigen nicht mehr nachkommen können, melden Süddeutsche und Focus.

Die Deutsche Bahn war ja schon dafür bekannt, dass sie Schüler mit vergessenen Schülerticket aus dem Zug geworfen hat. Jetzt jedem ohne Ticket, oder falschen Ticket, direkt eine Strafanzeige zu erstatten, halte ich nicht nur für übertrieben, sondern auch ein Statement gegen den öffentlichen Nahverkehr und den angebliche umweltschonenden Fernverkehr.

Früher war es eben so, dass erst bei drei, zeitliche nahe liegenden Verstössen – also ohne gültigen Fahrschein, eine Strafanzeige erhoben wurde. Die neue Regelung der Deutschen Bahn soll rund über 500.000 Strafanzeigen im Jahr bedeuten, welche unsere Ämter von den wichtigen Verfahren abhalten.

Man stelle sich doch einfach die Situation vor, man hat ohne Vorsatz gehandelt und einfach nur sein Ticket zu Hause vergessen. Ich stelle mir gerade in Berlin die Situation vor, dass viele Schüler öfters ihr Schülerticket vergessen und dann jedesmal gegen die Eltern eine Strafanzeige? Hallo!

Eine weitere Situation: Der Fahrkarten-Automat ist defekt und du findest einfach den Zugbegleiter (früher mal: Schaffner) nicht, wenn er überhaupt anwesend ist und dann diese romantischen Kontrollen von freischaffenden Angestellten der Bahn! Tja, in NRW ist es so, dass es dich jedesmal 40 Euro kostet – angeblich von der Landesregierung vorgeschrieben. Egal, ob du den Zugführer im ganzen Zug gesucht hast – bei bis zu acht Doppelstockwagen!

Die Bahn kommt, wenn Sie kommt – wenn…, dann mit Strafanzeige 😉 .

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on LinkedInShare on XingShare on TumblrShare on VK

Kommentare:

  1. FrankR sagt:

    Danke für diesen tollen Bahnartikel:
    Dann hat aber der Bürger auch das Recht
    die Bahn anzuzeigen, wenn man a.) im Bahnwagen reingepfercht steht, wie im „Viehtransporter“, wegen der vorsätzlichen Kapazitätsplanung. b.) wenn der Fahrkartenautomat ausfällt oder defekt ist (oder mal wieder kein Geld annimmt).
    Das macht im Jahr mindestens 15 Anzeigen bei mir z.B. gegen die Bahn !
    Die Bahn muß an Ihrem Service arbeiten, der Bürger ist nicht verpflichtet kaputte Automaten auf seine Kosten tel. zu melden. Am Bahnhof ist sowieso keiner mehr anwesend und im Zug darf ich laut „Schild““ den Fahrer (der einzige, der anwesend ist) nicht bei der Arbeit „stören.“ Ich fordere eine schärfere gesetzliche Haftung für Automatenbetreiber, z.B. wie die Bahn!

  2. Olli sagt:

    Das Schüler mit vergessenem Ticket rausgeworfen wurden, ist eine Frechheit, das sehe ich genauso.

    Aber dein Statement schießt am Thema vorbei. Schüler, die ihr Ticket vergessen haben, können es nachzeigen, da sie ja eines haben = keine Strafanzeige. War so und wird so bleiben.

    Aber mal anders herum. Angenommen, du bist Unternehmer, sagen wir mal Maler und Lackierer. Du streichst die Wohnung eines Kunden. Als du fertig bist, sagt der: Och, das zahl ich jetzt aber nicht! Ist das richtig? Oder du kaufst dir jeden Monat eine Fahrkarte im Abo, zahlst da richtig Zaster für, und der Kollege neben Dir fährt schwarz. Ergo zahlst du und alle, die sich eine Karte holen, für Ihn mit. Findest du das OK?

    Zu dem letzten Absatz: Wenn du die von Dir sogenannten Freischaffenden sofort ansprichst (also nicht lässig sitzenbleibst und dann sagst: Kein Schaffner gefunden, hab keine Karte), wird dir keiner einen 40er auststellen, höchstens eine Zahlungsaufforderung mit nem 22er Vermerk, also Fahrkartenautomat defekt.

    Also ich betrachte deinen Post mal so, wie ich es damals als Fahrkartenprüfer betrachtet hätte: Da sucht mal wieder einer ne Ausrede, um nicht zu zahlen….bla bla…

  3. Thomas sagt:

    Ich finde es etwas heftig. Aber angesichts der vielen Schwarzfahrer heutzutage vielleicht auch schon ne fast notwendige Regelung?

  4. Peter sagt:

    Es wäre wichtig zu wissen, ob die Bahn bei einem „Schwarzfahrer“ unterscheidet zwischen „fahrlässig“ oder „vorsätzlich“.

    Es kann jedem passieren, dass man das Bahnticket verloren oder vergessen hat, stellt die Bahn dann auch sofort eine Strafanzeige?

    Rechtlich gesehen, ist nur das vorsätzliche handeln strafbar, aber es kann hier schnell passieren, dass auch Unschuldige verurteilt werden, wenn die Bahn wirklich sofort eine Strafanzeige stellt.

    Was ist mit den vielen Fällen, wo der Ticktetautmat ausser Betrieb ist, oder man gerade nur „passend“ zahlen kann?

    Gerade an Nahverkehrsbahnhöfen, gibt es oft nur einen Automaten, die ab und zu nicht voll funktionsfähig sind (Rhein-Main), was ist in diesen Fällen?

    Was ist mit Fällen wo man gar keine Bahnkarte kaufen kann, weil es nicht gehr. Bei uns im Rhein-Main Gebiet kann man an den RMV Automaten, nur für das RMV Gebiet und Übergangsverkehr kaufen, aber z.B. ein Ticket nach Würzburg kann man nicht kaufen. Nur wenige Bahnhöfe haben, die echten DB Automaten, und diese akzeptieren oftmals KEIN Bargeld. Was ist in diesen Fällnen, wenn man keine EC oder Kredikarte hat?

  5. Martin sagt:

    @Olli: Ich fahre seit 20 Jahren mit den öffentlichen Verkehrsmittel – soviel zu „bla bla“!

  6. rtauchnitz sagt:

    Dank einem defekten Automaten und einem nicht auffindbarem Schaffner bin ich damals 60 Mark (bin mir nicht mehr ganz sicher, wie viel es war) los geworden. Und das, obwohl ich schon das passende Geld in der Hand hatte, als der Schaffner kam.
    Und wegen der Schülerkarten. Also bei uns in HH gibt es bei Dauerkarten die Regelung, dass man diese nachlegen kann / muss. Dann zahlste nicht die 40€. Und dann wird man bestimmt auch nicht angezeigt.

  7. Martin sagt:

    Die Erfahrungen im Bezug zu vergessenen Schülerkarten bzw. -Ticket geht schon weit auseinander, wie die Rückmeldungen andeuten.

  8. Chris sagt:

    Anfang des Jahres musste ich gezwungendermaßen auch mit der Bahn fahren. Leider konnte ich mir online kein Tiket erwerben, da ich kein Drucker habe, also bin und zum Bahnhof und was erwartete mich da .. Es gibt keine Fahrkartenschalter mehr! Zwar standen draußen Fahrkartenautomaten und auch im RE stand ein solcher Automat, doch eigentlich wollte ich mein Tickt am Schalter mit Kreditkarte zahlen.

    Der Automat nimmt jedoch nur EC-Karte oder Bargeld (bis zu 10 Euroscheinen). Ich hatte an diesem Tag also keine Möglichkeit ein Ticket zu erstehen und dachte, wenn der Schafner kommt, dann kann der mir ja ein Ticket verkaufen (entweder muss er einen 50er wechseln oder meine Visakarte annehmen). In diesem Fall kam jedoch kein Schafner.

    Aber war wäre, wenn einer gekommen wäre. Bin ich dann Straftäter? Muss ich den Zug verlassen etc.?

    Die Bahn sollte bzgl der schlechten Servicequalität angezeigt werden.

    So habe ich letzens einen Fahrplanauskunft benötig, doch muss man von hier wohl erst mit dem Bus zum nächst größeren Bahnhof. Nun wußte ich nicht, ob die Busse auch wirklich fahren (ich hatte ja Termine), weil einige Busse fahren nur Werktag in den Schulzeiten etc. ergo habe ich 10 Minuten in der Warteschleife der DB verbracht und dann konnte mir das Personal, nicht mal meine Anfragen beantworten. Was für ein Service ist das denn? Auf der Telefonrechung sehe ich dann, dass ich dafür ganze 10 Euro gezahlt habe, für eine Leistung die mehr als Minderwertig ist.

  9. Martin sagt:

    Sorry, ich kann 4 Kommentare nicht freischalten, da sehr emotional und bei zwei sehr unsachgemäß.

    Normal würde ich Die durchgehen lassen und freischalten. Da aber die Bahn wegen Abmahnung in Foren und Blogs bekannt ist, lass ich Vorsicht walten 😉 .

  10. KRiZZi sagt:

    So kennen und lieben wir sie! 😛

  11. Babelsberger sagt:

    Einen Dank für einen Angeblich tollen Bahnartikel lese ich in den Kommentaren und denke dabei: „Was ist an dem schelcht recherierten Artikel toll?“ Er strozt vor Halbwarheiten nur so. Fakt ist, das nicht jeder sofort angezeigt wird. Das ist sogar auf der Webseite des Focus, der hier sogar als Quelle genannt wird, so zu lesen. Zitat Focus-Webseite: „[…] Doch selbst dann komme der Ertappte davon, wenn er die Fahrkarte nachlöst und das erhöhte Beförderungsentgelt, eine Strafgebühr von derzeit 40 Euro, entrichtet. Wer nicht zahlen, sich aber ausweisen kann, erhalte eine Nachlöse-Aufforderung. Überweist er den fälligen Betrag im Rahmen einer bestimmten Frist nicht, wird er noch einmal per Brief aufgefordert und „mit einer Anzeige bedroht“, so der Bahn-Sprecher. Erst wenn der Delinquent dann nicht zahle, werde er angezeigt. […]“ http://www.focus.de/reisen/urlaubstipps/bahn/bahn-strafanzeigen-flut-gegen-schwarzfahrer_aid_420500.html

    Schwarzfahren ist eine Straftat und gehört daher wie jede andere Straftat behandelt: Mit einer Strafanzeige! Jedes Jahr gehen der Bahn Millionen an Einnahmen verloren. Man kann sagen, das die Schwarzfahrer regelrechte Arbeitsplatzvernichter sind. Jeder Ladenbesitzer zeigt einen Ladendieb an wenn er ihn erwischt. Wieso soll gerade die Bahn bei Betrug einen Ausnahme machen? Vor allem, wenn durch die Betrüger ein Millionenschaden entsteht? Wieso soll man solchen Betrügern parktisch 2 mal Straffreiheit jedes Jahr garantieren? Das würde doch nur dazu führen, das jene, die nur ganz selten mit der Bahn fahren gar nicht mehr bezahlen! Das Beispiel Berlin wurde hier genannt. Ich arbeite bei der Bahn in Berlin und kann aus eigener Erfahrung sagen, das es hier eine regelrechte Kultur der „Profischawarzfahrer“ gibt. Ganz einfach Rechnung für diese: 670 € für eine Jahreskarte Berlin AB, eventuell 4 mal im Jahr erwischt werden macht 160 €, was eunterm Strich eine Einsparung von 510 € macht. Dem kann man nur einen Riegel vorschieben, wenn diese Starftat konsequent eine Anzeige nach sich zieht!

  12. Babelsberger sagt:

    rtauchnitz sagt: „[…]Dank einem defekten Automaten und einem nicht auffindbarem Schaffner bin ich damals 60 Mark (bin mir nicht mehr ganz sicher, wie viel es war) los geworden. Und das, obwohl ich schon das passende Geld in der Hand hatte, als der Schaffner kam.[…]“

    Es waren 30 Mark (bei der Verdeoppelung kann ich persönlich nur Absicht annehmen, denn wenn es heute 40 € sind, dann wäre es wohl ein leichtes gewesen 40:2 zu rechnen und wäre auf 20 Mark gekommen). Und sich einfach hinsetzen und auf den Zugbegleiter warten (und dabei innerlich hoffen das er nicht kommt) ist vorsätzlich schwarz fahren. Woher soll der Zugbegleiter wissen ob deine Angaben zum Einstieg stimmen? Woher soll der Zugbegleiter wissen, das du wirklich vorhattest zu bezahlen und nicht nur mit dem Geld winkst, weil er gerade vorbeikommt. Du musst natürlich selbst zu dem Zugbegleiter gehen! Im Supermarkt gehst du ja auch selbst zu kasse und gehst nicht einfach heraus und erwartest, das dir die Kassiererin jhinterher kommt.

    Chris sagt: „[…] Ich hatte an diesem Tag also keine Möglichkeit ein Ticket zu erstehen und dachte, wenn der Schafner kommt, dann kann der mir ja ein Ticket verkaufen (entweder muss er einen 50er wechseln oder meine Visakarte annehmen). In diesem Fall kam jedoch kein Schafner. […]“

    Vorsätzliches schwarzfahren. Du musst selbst zum Schaffner gehen und nicht hoffen das dieser eventuell nicht vorbeikommt! Ausserdem steht in den Beförderungsbestimmungen, das du Passend Geld zum Erwerb deiner Fahrkarte vorzuhalten hast. Du hättest, wenn du dich an diese Bestimmung gehalten hättest, also ganz bequem am Automaten eine Fahrkarte ziehen können.

  13. compinews sagt:

    @Babelsberger: Wirst du von der Bahn bezahlt? Hat ganz den Anschein!

    Wie ich Martin kenne, kannste von Glück sagen, dass deine Kommentare hier online sind – viele Blogger würden Deine löschen.

    Weiter meine ich, dass du keine Ahnung von Blogs hast, weil dieser Beitrag im Bereich von „Kommentar“ steht. Dann hat Martin erwähnt, dass er über 20 Jahre öffentlichen Nahverkehr fährt und ich kann dir versichern, Martin hat schon einiges Beobachten können!!!

    Er strozt vor Halbwahrheiten nur so.

    Martin und die Anderen haben nicht behauptet, dass sie die Weisheit gegessen haben und ich kann mich nur wiederholen, du wirst entweder von der Bahn bezahlt oder arbeitest dort!!!

  14. Martin sagt:

    @Chris: Naja, das Service-Personal kannste wirklich in die Tonne kloppen – es gibt kaum Ausnahmen. Wenn, dann haste Glück gehabt!

    Habe mir schon oft Auskünfte bei der Bahn besorgt und am Ende, musste ich feststellen, dass oftmals eine falsche Beratung oder Aussage gegeben würde. Das finde ich sehr peinlich von der Deutschen Bahn!!!

    Allgemein: Ich bekomme auch irgenwie den Eindruck, dass der eine oder andere Schreiber sehr aggressiv gegen freie Meinungsäußerungen in meinen Blog ist – ob da wirklich die Bahn oder ein Angestellter derer dahinter steht, möchte ich nicht behaupten!!!

  15. Richard sagt:

    Ich fahre schon seit knapp 10 Jahren Bahn und habe immer brav meine Abos bestellt (Ist einfacher, alle Halbe Jahre). Hat den Vorteil, dass wenn es mal Zeitlich knapp wird, keine Probleme auftauchen, nur weil nicht Zeit für den Ticket-Kauf war.

    Und ich muss zugeben, ich habe schon einige Fahrgäste erlebt die behaupteten knallhart bei vielen Kontrollen, dass die Automaten nicht funktionieren würden… (Haha und die sind doch Betriebsbereit) – Hier verstehe ich die Strafanzeige absolut und halte es für gerechtfertigt. 40 Euro halte ich jedoch fürs erste mal schon übermäßig hoch, diese kann meinetwegen auch gerne steigen, wenn innerhalb zb. eines Monats dies erneut vorkommt -> Bei dreimaligen Vergehen kann eine Strafanzeige gestellt werden.

    Man erlebt mit der Zeit schon einige interessante und lustige Dinge bei der Bahn… gibts auch ein oder evtl. mehr schicke Bücher drüber 😉

    Erste Regel ist jedoch, wenn man kein Ticket hat (Aus welchen Gründen auch immer):
    – Schaffner oder Zugbegleiter suchen!
    – ggf. beim Zugführer ankopfen (Nur wenn gerade an der Station gehalten wurde)
    – Einfach und schnell schildern, weswegen kein Ticket für die Fahrt in Ihrem Besitz ist!
    – Seien Sie im Allgemein sehr Höflich und fragen Sie ruhig auch nach weiteren Informationen um wenigstens den Anschein der Wiedergutmachung zu wecken!

    Das ist schließlich Ihre Pflicht, denn böse genommen könnte man es „Zug-Friedens-Bruch“ nennen 😀

    – Am besten ist jedoch, wenn Sie die Schaffner kennen 😉
    (Ich kenne da inzwischen einige und keiner von denen kontrolliert mich mehr, gelegentlich plaudern wir, sofern der Zug nicht zu voll ist)

    Ganz wichtig ist, wie schon Babelsberger erwähnt hat, möglichst passendes Kleingeld bei sich zu haben
    -> Gut das ist nicht immer möglich (An keinen Bahnhöfen ist es zb. für Nahverkehr-Tickets nicht möglich mit großen Scheine, wie 20 und 50 Euro zu zahlen) => Hier hilft nur eine Kontaktaufnahme mit dem Schaffner, etc.

    Man kann hier Stundenlang über die Bahn so die eine oder andere Geschichte verzählen… – irgendwann schreibe ich auch mal n Buch drüber 😉

  16. Martin sagt:

    Man kann hier Stundenlang über die Bahn so die eine oder andere Geschichte verzählen… – irgendwann schreibe ich auch mal n Buch drüber

    Ich schreib mit 😉 .

    Und noch was, wer jetzt behauptet das ich Schwarzfahren für gut halte, irrt sich gewaltig!!! Man erlebt nur einiges unterwegs mit der Bahn, abgesehen von Leuten, die eindeutig mit Vorsatz handeln.

    Das mit den vergessenen Schülerticket: Tja, ich hab es schon so erlebt, wie Kommentatoren berichten – Ticket nachzeigt bei der Bahn oder ÖVB-Service (öffentlichen Nahverkehr), aber auch schon die harte Gangart, dass Kontrolleure Schüler zum Schulweg – mitten auf freier Fläche ausgesetzt haben! Dies nicht nur einmal, sondern mehrmals!!!

    Vielleicht sollte die Bahn einfach mal Flugblätter verteilen, mit den richtigen Handlungsweisen, wie man mit der Situation umgehen soll, wenn man „unabsichtliche“ kein gültiges Bahn-Ticket dabei hat. Dies gilt auch für den öffentlichen Nahverkehr!!!

    Ich direkt hatte bisher auch keine Probleme mit dem gültigen Fahrausweis – auch in 20 Jahre nicht!
    Außer, als ich mal in der 1.Klasse zwischen Köln und Düsseldorf auf der Treppe saß, weil 2. Klasse überfüllt war – nur der Schaffner war andere Meinung, dass der Zug nicht überfüllt war, deswegen mir gerne einen Zuschlag aufbrummen wollte! Bis, ich einfach mit Ihm solange diskutierte, bis eine Zwischenstation kam und ich einfach ausstieg und 15 Minuten später mit dem nachfolgenden Zug meine Reise fortsetzte 😉 .

  17. Richard sagt:

    Außer, als ich mal in der 1.Klasse zwischen Köln und Düsseldorf auf der Treppe saß, weil 2. Klasse überfüllt war – nur der Schaffner war andere Meinung, dass der Zug nicht überfüllt war, deswegen mir gerne einen Zuschlag aufbrummen wollte! Bis, ich einfach mit Ihm solange diskutierte, bis eine Zwischenstation kam und ich einfach ausstieg und 15 Minuten später mit dem nachfolgenden Zug meine Reise fortsetzte 😉 .

    Recht so 😉
    Jetzt ist halt die Frage: Bei überfüllten Zügen (soll ja Vorkommen) ob genauso ein 1.Klasse Ticket benötigt wird, wenn man im 1.Klasse Bereich steht und nicht sitzt (also Alle Plätze belegt sind, etc?)

  18. Martin sagt:

    So eine FAQ von der Bahn wäre doch hilfreich, oder?

  19. Babelsberger sagt:

    compinews sagt: „@Babelsberger: Wirst du von der Bahn bezahlt? Hat ganz den Anschein! […] du wirst entweder von der Bahn bezahlt oder arbeitest dort!!!“

    Ähem … Erst eine Frage und dann eine Spekulation? Ich habe mich als Mitarbeiter der Deutschen Bahn zu erkennen gegeben. Beim aufmerksamen Lesen wäre dir das aufgefallen.

    compinews sagt: „[…] Wie ich Martin kenne, kannste von Glück sagen, dass deine Kommentare hier online sind – viele Blogger würden Deine löschen. […]“

    Wieso sollte ein Blogger, die doch immer für die freie Meinungsäusserung ung gegen die Zensur sind, hier zensieren? Haben Mitarbeiter der Deuteschen Bahn kein recht ihre Meinung zu einem Thema zu sagen, nur weil sie bei der Deutschen Bahn arbeiten?

    compinews sagt: „[…] Weiter meine ich, dass du keine Ahnung von Blogs hast, weil dieser Beitrag im Bereich von “Kommentar” steht. […]“

    Ich bin vom Onleineartikel des Focus hier her gekommen. Und musste feststellen, das in dem Eingangsbeitrag Aussagen des Artikels des Focus Ignoriert werden. Ich habe klar gestellt, das es sich lange nicht so schlimm darstellt wie im Eingangsbeitrag beschrieben wird. Ich habe auch meine Meinung zu den Anzeigen dargelegt. Die ist nun einmal, das es richtig ist sofort eine Anzeige zu erstatten. Das macht jedes Kaufhaus mit Ladendieben, so sie diese erwischen. Auch bei recht „kleinen“ Diebstählen. Meine Frage dazu war und ist, wieso die Deutsche Bahn das nicht machen soll, vor allem weil durch sachwarzfahren jährlich ein Millionenschaden entsteht. Was hat das alles damit zu tun, ob ich Ahnung von Blogs habe? Oder soll hier einfach nur eine Argumentationslosigkeit deinerseits vertuscht werden?

    compinews sagt: „[…] Martin und die Anderen haben nicht behauptet, dass sie die Weisheit gegessen haben […]“

    Warum untersellst du das ich hier irgendjemand Angrifen will? Der Eingangsbeitrag (wie so einige Artikel in Zeitschriften und Zeitungen) strotzen nun einmal vor Halbwarheiten. Bei so einigen Zeitungen und Zeitschriften gehe ich sogar davon aus, das es mit Absicht passiert, damit das Sommerloch schön reisserisch gestopft werden kann.

    compinews sagt: „[…]Dann hat Martin erwähnt, dass er über 20 Jahre öffentlichen Nahverkehr fährt und ich kann dir versichern, Martin hat schon einiges Beobachten können!!![…]“

    Ich fahre seit 30 Jahren öffentliche Verkehrsmittel und arbeite seit 20 Jahren bei der Bahn. Und? Ich erlebe auch sehr, sehr viel. Und trotzdem ist sein Eingangsbeitrag voll von Halbwahrheiten. Es ist sein gutes recht das so zu verfassen. Aber darauf hinweisen ist z.B. mein gutes Recht. Und er beweist sogar die Größe meine Beiträge frei zu schalten. Hier zeigt sich dann doch das Blogger für eine freie Meinungsäusserung sind.

    MfG

  20. Babelsberger sagt:

    @ Richard

    Deine Tips sind genau richtig. Von selbst beim Zugbegleiter melden und eine Fahrkarte löse. Im schlimmsten Fall zahlt man dann nur den Aufschlag für das lösen im Zug. Wenn der Automat kaputt war und man den Aufschlag trotzdem zahlen soll, dann ersteinmal den Aufschlag ohne weitere große Diskussion zahlen und sich dann mit einem Brief bei der Bahn beschweren.

    Und warum Automaten keine großen Scheine annehmen ist ein ganz einfaher Grund und keine Böswilligkeit. So ein Automat kann eben nur einen gewissen Vorrat an Wechselgeld bereit halten. Wenn er einen 50er wechseln soll, dann kan ner das nur 3 – 4 mal machen und dann würden jene Leute zu recht meckern, die mit kleineren Scheinen (also fast passend) zahlen wollen.

  21. Babelsberger sagt:

    Martin sagt: „[…] wer jetzt behauptet das ich Schwarzfahren für gut halte, irrt sich gewaltig!!! […]“

    Habe ich nie gedacht. Entschuldigung, wenn ich den Eindruck gemacht haben sollte.

    Martin sagt: „[…] Vielleicht sollte die Bahn einfach mal Flugblätter verteilen, mit den richtigen Handlungsweisen, wie man mit der Situation umgehen soll, wenn man “unabsichtliche” kein gültiges Bahn-Ticket dabei hat. Dies gilt auch für den öffentlichen Nahverkehr!!! […]“

    Das steht eigentlich in den Personenbeförderungsbestimmungen schon drin. Aber es wäre auch nett, weil diese Bestimmungen von kaum jemanden gelesen werden, auch hier oder per „Mundpropaganda“ zu verbreiten wie man sich dann zu verhalten hat.

    Ich gebe das hier gerne noch einmal bekannt:
    Wenn man am Bahnhof aus irgendwelchen Gründen nicht an sein Ticket kommt, dann geht man von sich aus zum Zugbelgleiter und läst sein Ticket.
    In der S-Bahn bleibt einem leider nichts anderes übrig als eine Station zu fahren, dort auszusteigen und dort sein Ticket zu kaufen. In Berlin sind aber auf fast jedem Bahnsteig zwei Automaten. Also erst einmal zum anderen gehen. Beide sind in den seltensten Fällen gleichzeitig kaputt.
    Hat man seine Monatsfahrkarte vergessen und bemerkt es bevor der Zugbegleiter kommt, dann geht man eben zu diesem und erleutert ihm die Sache. In der Regel wird er dann ein Ticket verkaufen (weil er nicht überprüfen kann ob du wirklich eine Monatskarte hast). In der S-Bahn reicht es dann wenn man, sollte man erwischt worden sein, das Monatsticket später vorweisen kann. Das funktioniert aber nur bei Personengebundenen Karten mit Lichtbild oder wenn man ein Abovertrag hat. Weil bei übertragbaren Karten nicht kontrolliert werden kann ob du dir diese nicht schnell von einem Bekannten geliehen hast. Wenn du das zu streng findest bedanke dich bei denen, die diesen Trick schon zu oft angewendet haben.

    Achja … zum Schluß möchte ich noch einmal auf den Eingangsbeitrag eingehen. Dort steht: „[…] in NRW ist es so, dass es dich jedesmal 40 Euro kostet – angeblich von der Landesregierung vorgeschrieben. […]“
    Die Höhe des Erhöten Beförderungsentgeldes hat der Gesetzgeber festgelegt. Zur Zeit liegt dieses bei dem doppelten Fahrpreis, mindestens aber 40€. Das hat keine Landesregierung oder die Bahn selber festgelegt.

  22. FrankR sagt:

    Zu den Bahnautomaten gibts mal folgendes anzumerken:
    Die technische Seite: Ein megalahmer Rechner ist eingebaut,
    das merkt der „Kunde“ indem er seine 4 Stelle regionalen Zielbahnhofscode oft „vielfach“ eingeben muß, weil der Automat die 4 eingetippten Zahlen manchmal nicht annimmt oder gar verarbeiten kann. Stehen da z.B. 5 Kunden, die eine Fahrkarte ziehen müssen, dauert der Vorgang eigentlich relativ lange, es kann dann auch sein
    das der Regionalzug schon einfährt und der „lahme“ Automat
    mit Druck und Rückgeld noch beschäftigt ist. Die Automaten sollen irgendwie mit einem Pentium 133 laufen, meines Erachtens ist das schon längst ein „Industrie-Schrott“. Bei starker Sonneneinstrahlung
    ist der Automat fast nicht mehr „bedienbar“.
    Zudem ist es nicht möglich im Nahverkehrsverbund mit einer
    „Guthaben Chip Karte“ diese auch zu nutzen. Die Bahn ist hier unwillig auf kompatible Systeme zusetzen.
    Ebenfalls muß der Kunde, noch den Knopf „Nahverkehrsverbund“ drücken. Im Klartext heisst es, die zuständigen Leute sind unfähig die Automaten so vernünftig zu programmieren. Das muß der Automat selbst erkennen. Oder wird offensichtlich darauf gehofft, das der Kunde sich nicht recht auskennt und dann den höheren Preis bezahlt.
    Bei Beschwerden z.B. muß man anrufen, hier in Ulm z.B. gibt es
    so ein BHF-Management. Tolle Lösung um Beschwerden abzuwimmeln.
    Kaum ein Kunde wird sich so viel Zeit nehmen dort anzurufen und
    auch die Kosten dafür noch selbst zu zahlen. Der Erfolg solcher Anrufe ist nach meinen Erfahrungen geht gegen Null. Das ganze ist das ach so tolle neue Servicesystem der Bahn. Wenn man vor Ort keinen mehr „greifen“ kann, bei Ärger mit dem Verein, ist das eine bodenlose Frechheit.
    Schönen Tag noch Ihr Bahnfahrer!

  23. FrankR sagt:

    Thema: Personalabbau in den letzten Jahren bei der Bahn
    Ich werde mit der Monatskarte vielleicht max 10 mal pro Jahr kontrolliert, d.h. das Kontrollwesen wäre personell durchaus
    noch sehr ausbaufähig. Weiterhin kann noch gesagt werden, das
    durch den Personalabbau viele Arbeitstätigkeiten zu lasten des
    Kunden durch Technik (Automaten, Internet ) umgelegt wurden.
    Da stellt sich doch die Frage:
    Warum die Servicequalität der Bahn so leidet ?
    Die vielen abgebauten Mitarbeiter hatten sicherlich auch
    Ihre Aufgaben. Aber trotz dem Mitarbeiterabbau sind für
    den Kunden die Fahrkosten pünktlich immer weiter
    angewachsen obwohl dort sehr viele Lohnkosten eingespart wurden.

  24. Babelsberger sagt:

    @ FrankR

    Bei den sogenannten Privaten gibt es nur die Möglichkeit die Fahrkarten am Automaten, im Internet, am Telefon oder – mit Aifschlag – im Zug zu lösen. Warum regt sich da keiner über schlechten Service auf?
    Im Gegenteil, dieser Service wird sogar immer gelobt.
    Warum stiegen die Fahrtkosten. Nun, im Nahverkehr legt die Bahn die Preise nicht selbst fest. Da gibt es die Verkehrsverbünde die den Preis festlegen. Hier in Berlin kommt der Ruf nach einer Fahrpreiserhöhung sehr oft von der überverschuldeten BVG. Wie es in anderen Verbünden aussieht entzieht sich meiner Kenntnis. Dann steigen für die Bahn die Energiekosten enorm. Die Bahn, als umweltfreundlichstes Vekehrsmittel, zahlt z.B. die volle Ökosteuer. Da diese aber prozentual erhoben wird steigt diese bei jeder Erhöhung der Energiepreise gleich mit. Der Flugverkehr z.B. hat unversteuerten Treibstoff! Zudem will der Eigner der Bahn – also der Bund – die Bahn an die Börse bringen. Dazu muss diese natürlich Gewinne schreiben. Hinzu kommt, das die Bahn zu Anfang keine Gewinne erwitschaftet hat. Also nicht jede abgebaute stelle führt zu einer Erhöhung des Gewinnes. Bis zu einer bestimmten Schwelle wurde die Bahn damit ersteinmal wirtschaftlich gemacht.
    Ich bin der Meinung, das viele es sich mit ihrer Meinungsbildung einfach viel zu einfach machen und vorallem mit zweierlei Maß messen.

  25. FrankR sagt:

    @Babelsberger
    Private Angebote kann ich hier regional nicht finden und somit vergleichen. In meinen bisherigen Kommentaren habe ich auch
    noch nicht erwähnt, das z.B. es bei der Zuverlässigkeit auch nicht
    über das Jahr hin gesehen, so arg toll aussieht. Ich bin beruflich im 2-Schichtdienst tätig und angewiesen ca. 8km mit Bahn oder Bus zu fahren. Die Abstimmung der notwendigen Fahrzeiten zu den wichtigsten Betrieben, was z.B. einwandfrei möglich wäre, wird auch nicht vorgenommen, stattdessen werden kleine Bahnhöfe vom Zugverkehr abgekoppelt (komplett stillgelegt). Von den Verspätungen, die man dann bei seinem Chef „ausbaden“ muß, möchte ich erst gar nicht mehr sprechen. In der Spätschicht, die knapp vor 22 Uhr zu Ende ist, kann kein Fahrangebot der Bahn mehr genutzt werden, weil tote Hose ab 21.57 Uhr angesagt ist, und die Bahnhaltestelle ist sogar in unmittelbarer Nähe des Betriebes. Und unser Laden liefert sogar recht viele Teile für
    die Bahn.

  26. Babelsberger sagt:

    @ FrankR

    Nun, wie teuer soll eine Fahrkarte werden, damit es sich wirtschalftlich lohnt für dich und eventuell noch 3 – 4 andere einen Zug fahren zu lassen? verspätungen gibt es auch bei anderen Unternehmen. Doch wird sich da nicht so sehr öffentlich darüber aufgeregt. Ich habe z.B. einmal nachgezählt wie oft mein Bus der Verkehrsbetriebe Potsdam zu spät gekommen ist: Im Monat 05 2009 waren es 12 mal. Viel schlimmer ist sogar, das im selben Monat es vorgekommen ist, das der Bus 4 mal zu früh gefahren ist. Auch bei der BVG hatt ich schon Probleme wegen Verspätungen. Doch auch hier gibt es keine öffentliche Diskussion. Warum? Warum wird bei der Bahn soviel gemeckert und bei anderen nur mit den Schultern gezuckt? Ja im Flugverkehr werden kommentarlos Verspätungen von Stunden hingenommen. Warum nur?
    Die bahn hat vieles zu verbessern. Da gebe ich dir recht. Aber warum wird über die Bahn gemeckert und über andere weniger, oder sogar gar nicht? Und vor allem, warum wird jede Meldung über die Bahn dazu hergenommen gleich wieder über alles zu meckern, statt übder die eine Meldung zu diskutieren? Ich habe es in einem Forum erlebt, da schwenkte die „Diskussion“ zu der positiven Meldung, das ab dem 29. Juli die Fahrgastrechte gestärkt wurden (im ünrigen gilt dieses Gesetz für ALLE Eisenbahnunternehmen) schon nach 3 Beiträgen in eine Schimpfkanonade auf die DB AG um. Das wirft logischerweise bei mir die Frage auf: WARUM? Selbst bei positiven Meldungen.

    MfG

  27. Richard sagt:

    @ Babelsberger,

    jop, wie ich schon schrieb sehe ich das als Pflicht sich selbst um die Fahrkarten zu kümmern.

    Ich kenne absolut nicht den Personalaufwand, der derzeitig betreiben wird um bei vielen der Fahrten Zugpersonal einzusetzen, damit kontrolliert wird.

    Es gehen der Bahn jedoch Unmengen an wichtigen Einnahmen durch das Schwarzfahren verloren, was die Bahn sicherlich mit Erhörten Ticket (Wobei das nur ein kleiner Teil sein sollte, größere Rollen sollten die Arbeiten am Schienennetz, Energiekosten, sonstige Dienstleistungen, etc. spielen.)

    Das mit dem Geldautomaten ist mir selbstverständlich klar, dass es aus Technischen Gründen an diesen Geräten nicht möglich ist. Jedoch sollte langsam an einer neueren Technik gefeilt werden – Denn Automaten, die Geldscheine auszahlen können gibt es schon lange.
    => Soll nicht überall sofort geschehen, zu hoch wäre der Kostenaufwand.

    Was ich jedoch ausdrücklich sage ist, dass ich es für richtig halten würde die Ticket-Preise, die letztendlich immer um einige Cent stiegen, in Zukunft dauerhaft auf einen annehmbaren Stand zu bringen.

    Zu den Verspätungen der Züge und Nahverkehrsbetrieben:
    Also bei uns kommt von 20 Tag im Monat der Bus 18 Mal zu spät, es sind immer zwischen 2 bis 5 Minuten, mach mal sogar über 10 Minuten.
    Bei der Bahn kommt es auf meiner Fahrtstrecken eher seltener vor, von 20 Tag vllt. 4 Mal ca. 5 Minten zu spät.

  28. Richard sagt:

    [Fortsetzung]…
    Bei einer Bestimmten Zeit kommt der Zug aber irgendwie immer zu früh und fährt auch zu früh ab… habe deswegen schon mehrfach den Zug verpasst. Weniger schlimm da 10 Minuten später wieder ein Zug fährt – Dieser hat jedoch immer Verspätung, und das nicht zu knapp mit 5-10 Minuten muss du immer rechnen, teils auch über eine Viertel-Stunde. Ärgerlich wird es jedoch erst wirklich, wenn wir bei einigen Stationen zwangsweise auf ein anderes Gleis wecheln müssen, um Fernverkehr vorbei zu lassen, was weiter anstrengt, etc.

    Bei Zügen die zeitig kommen, registrieren wir das nicht mehr, es ist genauso wie in der Warteschlange:
    – Eine kurze Warteschlange bemerken wird nicht als solches.
    – Eine lange jedoch wirklich sich sehr heftig aus.

    Also Schiffe fahren in der Regel (bei Störungsfreien Fahrten) zeitig. Bei Flugzeugen ist es jedoch so, dass das Wetter hier vieles erschweren kann, wobei ich es schon vorziehen würde, mit einer Verspätung einzufliegen, als in einen Sturm oder ähnliches zu geraten.

    Ganz schlimm ist es bei Straßenbahnen (Tram), wobei hier selten der Verbund Schuld trägt, sonder meist eine bekloppte Frau die mit dem Auto in die Tram fährt… schon mehrfach deswegen laufen müssen, und schon 3 mal selbst miterlebt – Manchen Leuten gehört der Führerschein einfach nur abgenommen.

    Bei U-Bahnen hört man ja selten was, weil die Technischen Gegebenheiten einfach besser sind.

  29. Lisa sagt:

    Ich fahre schon seit 20 Jahren Bahn
    und habe immer meine Abos bestellt .

    Ich habe schon einige Fahrgäste erlebt die behaupteten bei Kontrollen, dass die Automaten nicht funktionieren würden…
    oder
    schließen sich in den Wc,ein
    oder
    sie laufen vor den Zugschaffner davo
    Hier verstehe ich die Strafanzeige und halte es für gerechtfertigt.
    40 Euro halte ich fürs erste mal gerecht,
    diese kann auch gerne steigen, wenn innerhalb eines Monats erneut vorkommt.
    Bei dreimaligen Vergehen kann eine Strafanzeige gestellt werden.

    Strecke: Osnbrück-Bremen
    Es gibt auch nette Zugbegleiter.
    Vor 10 Jahren bin ich nach Niedersachsen gezogen.
    Ich hatte ein Vorstellungsgespräch in Bremen.
    Als der RE nach Bremen losfuhr, merkte ich das ich meine Tasche im anderen Zug vergessen hatte.
    Mit Abo/Fahrkarte.
    Ich dachte: Was für ein Sch… Der Tag fängt gut an.
    Also schnell den Schaffner suchen.
    Es war eine Schaffnerin.
    Ich erzählte ihr von meinen Problem.
    Sie sagt: Kein Problem das kriegen wir schon hin.
    Und tatsächlich hatte sie meine Tasche ausfindig gemacht.
    Sie hatte überall rum telefoniert.
    Sie wünschte mir Glück.
    Die Stelle hab ich bekommen.
    Seither fahre ich diese Strecke.
    Doch leider sehe ich Sie auf dieser Strecke nur noch selten.
    So wie diese Schaffnerin sind leider nicht alle.
    Was für ein Verlust.

Trackbacks und Pingbacks:



Copyright unter Creative Commons-Lizenz 2003-2017 by - Theme dimido03 by Server5210
Kontakt | Mediadaten | Sitemap | Impressum

Anmelden