DHL testet Frachtfahrräder in Deutschland und Niederlande

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Cubicycle von DHL ExpressDHL bzw. die Deutsche Post sucht aktiv nach neuen Möglichkeiten, um umweltfreundlich Pakete in europäische Großstädten zu verteilen. Ein Pilotprojekt in Frankfurt am Main und Utrecht soll die Wirtschaftlichkeit der Paketzustellung, auf der letzten Meile, mit Hilfe von Frachtfahrrädern und Lasten-Pedelecs zeigen.

In den Städten in Deutschland, wie Hamburg, trifft man öfter auf sogenannte Lasten-Pedelecs. Dies sind konstruierte Elektro-Fahrräder, die für „Lasten“ und „Pakete“ ausgelegt sind. Das Logistikunternehmen DHL will künftig Paketboten mit Lasten-Pedelecs ausrüsten, auf denen sich eine Transportbox für bis zu 125kg und ein m³ an Paketen befindet, um damit Pakete auf der letzten Meile an Kunden zu liefern.

Die Transportboxen auf den Frachtfahrrädern sind austauschbar. Damit soll ermöglicht werden, dass Boxen konventionell per Klein-LKW oder Anhänger in die Zentren von Städten transportiert werden und die Paketboten mit Ihren Frachtfahrräder die Verteilung von Paketen übernehmen können. Dies nennt DHL ein City-Hub – quasi ein Mikrodepot.

Die Boten sollten anscheinend sportlich Fit sein. Auch wenn die Frachtfahrräder mit Elektromotoren ausgestattet sind – deswegen die Bezeichnung Lasten-Pedelecs, ist die Arbeit sicher nicht ohne viel Muskelkraft zu bewältigen. Man bedenke, viele Postbote fahren und laufen sich heute die „Lunge aus dem Hals“ um Briefe zu verteilen – sieht man täglich in deutschen Straßen.

Die eingesetzten Lasten-Pedelecs wurden in den Niederlanden entwickelt und werden dort auch anscheinend gefertigt. Die Bezeichnungen Cubicycle, Lastenfahrrad und Lasten-Pedelec wird als Synonym verwendet.

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