Ende einer Zwangspause und Minimal-Konstanten

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Nach einer Woche, ohne meinen Internetzugang, muss ich zugeben, ich war voll im Stress. Noch vor zwei Wochen dachte ich, so einen Totalausfall aller Systeme, hatte ich schon lange nicht mehr gehabt! Nun ja, manchmal kommt der Teufel schneller zu einem, als man den Beelzebub an die Wand malen kann ­čśÇ .

Was war geschehen: Von Donnerstag bis Sonntag war ich Unterwegs und deswegen schon ohne eine Verbindung zum Internet. War auch von mir gewollt, was ich gerne zugebe, da das Leben ohne Internet auch sehr interessant sein kann! Hey, was habe ich eigentlich vor 1997 (ich war 16) gemacht, als ich noch kein I-Net hatte?

Gut, dass klassische Pornoheft habe ich damals auch schon nicht mehr bebraucht! Nein, es war auch┬á so schon COOL, ohne Internet – so ohne Twitter, Facebook und Sch├╝lerVZ. Ich wei├č, Menschen unter 20 k├Ânnen sich ein Leben, ohne Internet nicht vorstellen. Neulich meinte Einer zu mir, ich m├╝sste unbedingt BlogTV (hei├če ich Schwesterwelle?) einmal ausprobieren ­čśÉ .

Nun zur├╝ck zum Thema meiner ├ťberschrift. Als ich am Montag freudig meine eMails abrufen wollte, bekam ich keine I-Verbindung mehr. Erst dachte ich,┬á ich hab vergessen zu zahlen? Was mein Konto mir┬á nicht best├Ątigte, dass ich nicht gezahlt hatte. Danach habe ich meine Speedport und sonstiges Netzwerk ├╝berpr├╝ft. Der Fehler war es auch nicht, sodass ich schnell beim St├Ârungsdienst anrufen wollte, als dann mein Telefon auch seht still war.

Gut, dass es heute Handys gibt. Angerufen – lange Musik anh├Âren m├╝ssen und dann einen Herrn in der Leitung, der vom Fach der Minimal-Konstante gewesen ist.┬á Nach einer minutenlange Diskussion, mit den unm├Âglichsten Begr├╝ndungen der Fehleranalyse – z.B. mit einer Speedport k├Ânnen Sie auch nicht bei uns ins Netz und bla bla, kam dann ein Techniker vorbei, der wirklich gut war und bei mir keinen Fehler feststellen konnte. Er kannte auch gefritzte Speedports! Nach seiner Meinung, h├Ątte die Minimal-Konstante den richtigen Techniker zuweisen sollen, im eigenem Haus, dann w├Ąre der technische Fehler schneller gel├Âst gewesen, innerhalb von 24 Stunden, und nicht in 3 bis 4 Tagen.

Jetzt im Nachhinein, w├╝rde ich gerne einen netten Brief schreiben, aber das lasse ich besser, denn nicht alle Menschen im Laden meines I-Net-Zugangs, sind Minimal-Konstanten. Andererseits, ist mir der Zeitaufwand einfach zu viel – denn Briefe werden sowieso nie pers├Ânlich beantwortet.

Ach ja, in der Zeit meiner Zwangspause war ich nicht unt├Ątig gewesen, und bin rein produktiv auf Microsoft Windows 7 umgestiegen – nach fast 8 Jahren Microsoft Windows XP.

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Kommentare:

  1. Rai sagt:

    Was halt immer ├Ąrgerlich ist, dass zum einen „immer der Fehler beim Kunden“ liegen soll und zum anderen, dass die Provider Hotlines es noch nicht begriffen haben, dass es Kunden gibt, die wissen wovon sie reden und Fehler bereits eingrenzen konnten bzw. ausschlie├čen k├Ânnen, dass der Fehler nach dem Verteiler im Haus auftritt, sondern irgendwo davor liegt.
    So ein 10 Tage Drama hatte ich auch schon. Am Port des Verteilers des Wohnviertels lag DSL an, aber es kam im Haus nichts an, weil eine Spitzenkraft von der agentafarbenen Firma die diese Leitungen inne hat, einen Verkabelungsfehler produziert hatte.
    Nachdem ich gek├╝ndigt hatte und Zahlungen storniert hatte, bekam ich endlich einen kompetenten Mitarbeiter aus dem Second Level Support ans Handy, der wusste wovon ich rede und innerhalb weniger Stunden war der Verkabelungsfehler der letzten Meile behoben.
    S├Ąmtliche Telefonkosten wurden mir als Guthaben auf dem Kundenkonto verbucht plus 3 Freimonate Grundgeb├╝hr.

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