Finger weg von Hammerdeal, Swoopo, Luupo oder Rabattschlacht

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sympol - rechtsthemen auf dimidoblogErlaubtes Glücksspiel ist Lotto – in der Hoffnung von 6 Richtigen plus Superzahl! Swoopo ist auch Glücksspiel! Darf ich das behaupten? Eigentlich ja, außer man erinnert sich an das Abmahn-Spiel, was Telebid gemacht, und am Ende verloren, hat. Wahrscheinlich deswegen hat sich Telebid in Swoopo umbenannt – unternehmerisch behauptet man was anderes.

Egal, wie es auch sei, nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW kann man Swoopo als Glücksspiel bezeichnen. Bleibt mir die Frage offen, ob es auch ein legales Glücksspiel ist oder Abzocke mit einem gewinnbringenden Geschäftsmodell?

Sagen wir einfach: „Finger weg, von Hammerdeal, Swoopo, Luupo oder Rabattschlacht!“ – dies ist meine persönliche Meinung 😉 .

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Kommentare:

  1. KRiZZi sagt:

    Abgesehen von Lotto kenn ich das alles nicht mal.

  2. Richard sagt:

    Ich kenne da auch noch ne Seite:
    http://www.auktionclick.com/

    Ich und ein paar Kollegen, hatten die Seite schon kurz nach dem Start zufällig gefunden. Kurz darauf gab es diese große Aktion von Hammerdeal, in welcher ein Auto es zu erwerben galt…

  3. Rolf Maler sagt:

    Meine persönliche Meinung, es gibt jede Menge Leute die sind anfällig. Ich weiß nicht ob es nur die menschliche Gier ist, Dummheit, eine Mischung aus beiden oder ob im Oberstübchen bei dubiosen Versprechungen einfach nur eine Sicherung durchbrennt und die Leute einen Kontrollverlust erleiden. Bei fast allen dieser Angebote muss man doch als halbwegs aufgeklärter Normalbürger wissen, dass niemand etwas zu verschenken hat.

    Gruß

    Rolf Maler

  4. Richard sagt:

    Nun ja, es wird ja nur quasi an einen fast geschenkt…

    Das Prinzip dieser Auktionen ist, möglichst viele User dazu zu bringen, echtes Geld für Coins zu verpreschen um mit denen wiederum auf einen bestimmten Euro-Cent Betrag zu setzten, und jedes setzten kostet nun mal einige dieser Coins…

    Am Ende wird ja nur der gewinnen, welcher bis zum Schluss der Aktion auf den Betrag gesetzt hat, auf welchen noch niemand gesetzt hat – aber auch gleichzeitig kein Anderer das selbe auf einen Tieferen Betrag.

    Der User, wer logischerweise gewonnen hat, kann dann das Produkt zu diesem Preis, auf welchen er gesetzt hat, erwerben…

    … man was für eine lange Erklärung *puh*

  5. RBC GmbH - hammerdeal.de sagt:

    Ich schreibe im Namen der RBC GmbH, dem deutschen Management von hammerdeal.de, und möchte gerne erklären, warum Niedrigstpreis-Auktionen auf hammerdeal.de kein Glücksspiel ist:

    Glücksspiele sind Spiele, bei denen für den Erwerb einer Gewinnchance ein Entgelt verlangt wird und bei denen Gewinn und Verlust ausschließlich oder vorwiegend vom Zufall abhängen. Auf hammerdeal.de werden dagegen Niedrigstgebot-Auktionen angeboten, die nicht durch Zufallselemente geprägt sind. Jeder Bieter hat die Möglichkeit, den Ausgang der Auktion zu beeinflussen. Während der gesamten Auktionslaufzeit hat jeder Bieter Einblick in seinen Gebotsstand und kann durch das geschickte Platzieren weiterer Gebote das niedrigste alleinstehende Gebote ausfindig machen. Hierzu bedarf es einer Bietstrategie, die eine Mischung aus Bewertungsgeschick, Einschätzungsvermögen und Ausdauer erfordert.

    Der Erfolg der Bietstrategie(n) von Bietern, die wiederholt den Zuschlag für Produkte erhalten haben, gibt dem Argument der Beeinflussbarkeit von Niedrigstpreis-Auktionen durchaus Recht. Die Maßgeblichkeit der Bietstrategie für den Auktionserfolg hat übrigens auch schon die zuständige britische Regulierungsbehörde, das Office of Communications in 2006 anerkannt.

    Viele Grüße,
    Andreas Hofer

  6. impuls2008 sagt:

    @ RBC GmbH,

    ich kenne auch den genauen Unterschied zwischen einem Genickbruch und einem Sturz aus dem 27. Stockwerk…
    Ich finde jedoch beides ist ziemlich tödlich.

    Wo man zuerst etwas vorleisten muss um nachfolgend einen möglichen Gweinn zu erzielen, ist dies Glücksspiel. Das Gewinnauswahlverfahren mag zwar juristisch einen Unterscheid dazwischen ausmachen, für mich jedoch nicht.

    Glaube und Hoffnung an die breite Masse zu verkaufen, wobei es real jedoch nur wenige Gewinner gibt, ist und bleibt meiner Ansicht nach unmoralisch, egal wie der Anbieter sich nennt.

  7. Martin sagt:

    @impuls2008: Deine Aussage würde ich unterschreiben – ohne wenn und aber!!!

  8. Mathias sagt:

    Hallo

    Ich habe gestern bei Hammerdeal mitgemacht. Bei der Versteigerung von 500 Euro zum mitbieten. Am Anfang hatte ich ein grünes Häckchen bei 2,00 Euro, also war ich der Alleinbietende dieses Betrages. Soweit so gut, so 2 Stunden vor Ablauf der Aktion nicht mehr, also habe ich wieder geboten und siehe da bei 4,03 Euro hatte ich wieder ein grünes Häckchen. nach Ablauf der Aktion wollte ich wissen ob oder nicht ich der gewinner bin und siehe da, für 2,10 Euro sind die 500 Euro zum bieten weg gegangen. Mal sehen was Hammerdeal darauf antwortet. Ich fühle mich über den Tisch gezogen und um mein Geld betrogen.

    Mathias

  9. Senorita sagt:

    Wenn man Zeit und Geduld investiert, kann man bei Onlineversteigerungen im Internet mit ein wenig Glück die Artikel sehr günstig abräumen. Die Variante „ich kauf mal schnell 50 Bids und setz die auf ein „Notebook“ funktioniert nicht, damit verliert man nur Geld. Wer sich daran versuchen will, sollte also erst mal beobachten und dann vielleicht bei einem kleineren Artikel „üben“.

  10. retter99 sagt:

    ich habe eine ähnliche Plattform wie Hammerdeal gefunden da werden nur Autos versteigert die Verlangen pro Auktion 10 Euro und dafür keine Gebotspreis ich finde das besser da ich da die Kosten im Blick habe.

  11. Jogi sagt:

    @retter 99

    wie heißt denn die Seite? Wie läuft denn das Ganze dann?

  12. jessi sagt:

    hallo retter99,
    wie heißt denn die seite?

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