GEZ mahnt ab

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Die GEZ hat auch eine Rechtsabteilung, wer hätte es gedacht. Für alle Schwarzseher, die GEZ ist die Einrichtung, die dafür sorgt, dass der öffentliche Rundfunk sein Geld bekommt. Am liebsten habe ich die Damen, die plötzlich vor der Türe stehen und meinen, sie hätten freien Eintritt in jedes Haus und Wohnung, ohne Durchsuchungsbefehl! (Sollte man den letzten Satz löschen, wegen Abmahnungdgefahr?)

Nun zum Thema: Einige von euch kennen sicher die Seiten der Wissensplattform akademie.de. Diese hat in unzähligen Beträgen die GEZ erwähnt. Direkt und indirekt und auch in Umgangsdeutsch, wird die GEZ beschrieben. Da es dieser Einrichtung anscheinend nicht gefiel, wie mit ihr umgegangen wird, hat sie bzw. ihre Rechtsabteilung, die Seiten Akademie.de abgemahnt, wegen Unterlassung.

Der Knackpunkt oder vielleicht der Fehler der Wissensplattform bestand darin, dass sie bisher kostenlose Tipps und Musterbriefe im Internet veröffentlichte, die bei der GEZ-Abmeldung oder der Klärung der PC-Gebührenpflicht helfen könnten. Dazu melden sich die Betreiber von Akademie.de selbst zu Wort bzw. unter Tipps und Tricks. Mal ehrlich, da gibt es sicher noch andere Seiten im Internet, die einem Empfehlungen geben, wie man mit der GEZ umgeht.

Aber nein, dass war es nicht was die GEZ störte, sondern:

Die Gemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten hat die Wissensplattform akademie.de über die Rechtsabteilung der GEZ abgemahnt: akademie.de soll sich dazu verpflichten, „nicht existente“ bzw. „falsche“ Begriffe wie „GEZ-Gebühren“, „PC-Gebühr“, „Gebührenfahnder“, „GEZ-Anmeldung“ oder „GEZ-Abmeldung“ nie wieder zu verwenden. Das Verbot wird damit begründet, die Nutzung der Begriffe diene nur dazu, „ein negatives Image der GEZ hervorzurufen“. Quelle: akademie.de

Im Grunde habe ich nichts gegen die GEZ und zahle meine Beiträge, aber ich finde, was die Sender damit machen, ist echt unverständlich. Ich wundere mich, die Fußballbundesliga, WMs, EMs und Harald Schmidt zu finanzieren. Diese Millionenbeträge können sinnvoller genutzt werden. Ich weiß, ist sicher wiedermal Ansichtssache 😉

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Kommentare:

  1. Rai sagt:

    Eventuell nur der verzweifelte Versuch das eigene Image aufzupolieren. Es muss schon bitter sein, dort zu arbeiten. Denn wenn man es erzählt, ist man vermutlich automatisch nicht gerade Sympathieträger.

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