Handy, WLAN und Co – Es strahlt doch

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Solange es Handy und andere Elektronik gibt, streiten sich die Experten, ob Elektrosmog und dessen Strahlung gesundheitsschädlich sind. Eine neue Studie der Europäische Umweltagentur (EEA) bejahrt diese Auffassung. Grundlage ist eine Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Berichts, was eindringlich vor den Gefahren elektromagnetischer Strahlung warnt, die durch WLAN-Netzwerke oder Mobiltelefone und deren Masten gesendet wird.

Laut Fachmagazin ChannelPartner: „Setzt Die Umweltagentur die Gefahren mit denen von Asbest, Nikotin und bleihaltigem Benzin gleich. Da sie Sicherheitsmaßnahmen zu gering seien, will die BioInitiative Working Group* gegen elektromagnetische Strahlung vorgehen – schließlich sei nicht ausgeschlossen, dass beispielsweise die Verwendung von Mobiltelefonen Krebs auslöse. Die EU-Agentur will die EU-Regierungen nun dazu bewegen, vorbeugende Maßnahmen hinsichtlich dieser schnell expandierenden neuen Technologie zu treffen“.

*Wahrscheinlich eine Ansammlung von Experten und Wissenschaftlern

Ich selber bin auch dieser Ansicht. Wenn man sich mit der Technik – nicht nur im Studium, auseinandersetzt, sollte man das gesundheitliche Risiko nicht unterschätzen. Geräte die unter dieser Kategorie fallen nur dann verwenden, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Besonders das berühmte Handy, würde ich nur am Körper tragen, wenn ich keine andere Möglichkeit der Aufbewahrung und Transport besitze.

Wer meine Aussage bezweifelt: Ich habe vor einigen Jahren ein Handy mitten in eine Ameisen-Straße im Garten gelegt. Was machten die Ameisen? Anstatt einfach die Weg-Versperrung zu überlaufen oder kurze Umwege zu gehen, machte die ganze Ameisen-Straße eine Umgehung von über einem Meter. Dies schaute ich mir einige Zeit an. Danach schaltete ich das Handy aus und schon liefen die Ameisen keinen großen Umweg mehr! Folglich muss die Strahlung ihre Bedeutung besitzen.

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Kommentare:

  1. Thomas sagt:

    Eine Strahlung ist sicherlich vorhanden, das streite ich auch nicht ab. Die Problematik liegt aber meines Erachtens auch ein gutes Stück weit in der Aufklärung der Bevölkerung. Durch die Tatsache, dass es einerseits wissenschaftliche Berichte darüber gibt, dass eine gefährliche Strahlung von diesen Gerätegruppen ausgeht, gibt es andererseits auch wieder wissenschaftliche Berichte, dass dies alles Blödsinn und Panikmache sei.

    Und der „Otto-Normalverbraucher“ glaubt immer dieser Studie, die für ihn bequemer ist. Also jener, dass alles nur Panikmache ist. Wobei ich mich schon ernsthaft frage, wie solche Studien zustande kommen. Irgendeine wissenschaftliche „Partei“ muss hier ja von ihrem Fachgebiet keine Ahnung haben, woher sonst kämen diese Meinungsunterschiede?

  2. Heinrich sagt:

    Da hast du recht Thomas. Der normale Mensch geht immer den bequemen Weg – was sicher auch allgemein an Bedeutung ist. Dass Studien mit Gefahrenaussagen unbeliebt sind, muss sicher nicht mehr erklärt werden, da es ganze Wirtschaftsbereiche gibt, die sich ungern mit den Gefahren auseinander setzen möchten.

    Nur, jeder Mensch muss sich im klaren sein, wie er handelt und mit der Technik, die uns zur Verfügung stehen, umzugehen hat.

  3. Michael sagt:

    Ich habe irgendwo mal gelesen, dass die Ameisen – was ihre Biomasse angeht – mit uns Menschen gleich aufliegen. Nach der Lektüre deines Artikels muss ich feststellen, dass sie wohl auch noch einen wesentlich vorsichtigeren Umgang mit unserer Technik pflegen, als wir Menschen das gemeinhin tun. Vielleicht sollten wir hier mal von den Ameisen lernen, wo sie doch so viel älter sind als wir. 😉

  4. ogee sagt:

    Wenn sich eines Tages heraus stellt, das wir alle Krebsgeschwüre von Handys und mobilen Netzen haben, dann wird der Freilandversuch die E-Smog-Wirtschaft teuer zu stehen kommen.

    Ich kann mich nur wiederholen:
    1. Handys nicht lange am Körper tragen.
    2. Handy wann immer möglich ausschalten.
    3. Gespräche kurz halten.
    4. Lieber LAN Kabel verwenden als drahtlose Netzwerke.
    5. Zu Hause sieht auch ein Telefon mit Kabel schnuckelig aus 😉

  5. Thomas sagt:

    So wie es mit allem ist Ogee. Hinterher darf man alles ausbaden, was andere eingebrockt haben. Nur verantwortlich ist dann wieder keiner, wie immer.

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