Hard-Drive-Partys – Nichts Neues

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Ein neues Schreckgespenst der internationalen Musikindustrie? Vielleicht, wobei diese Art des Tausches von Musik nichts Neues darstellt, da der Tausch von Games, Programmen und auch Musik von Mensch zu Mensch etwas Normales darstellte, in den Vorzeiten von Tauschbörsen und Breidbandanschlüssen. Der heutige Einsatz von mobilen Festplatten ist nur eine Weiterentwicklung des Tauschverhaltens, der seine Anfänge in den 80zigern, des letzten Jahrhunderts, seinen Anfang nahm. Gut, in den letzten Jahren gibt es Tauschnetzwerke im Internet. Diese wurden so gut bekämpft von der Musikindustrie, sodass einige Tauschnetzwerke fast am Ende sind.

Die Süddeutsche (Ausgabe vom 23.08.2008) hat die „Hard-Drive-Partys“ scheinbar auch entdeckt und berichtet unter dem Titel „Millionenspiel bei Bier und Wein“ über das Tauschen von Mensch zu Mensch – ist es doch überhaupt nichts Neues, meiner Meinung nach.

Dummerweise bekommt gerade die Musikindustrie Befürchtungen, diese „Hard-Drive-Party“ könnten in Mode kommen. Abgesehen von Musik, komme ich fast nur so an Software und früher auch fast ausschließlich an Games. War die Musikindustrie schon einmal in einem Studentenheim? Da Wechseln die Medien schneller den Besitzer als so mancher Student seine Unterhose. Ich hab mir erzählen lassen, dass dieses Tauschverhalten auf Schulhöfen nicht anders ist. Studenten und Schüler werden älter und so werden Tauschmöglichkeiten immer weniger.

Eine Fortführung dieses Tauschverhalten muss zu anderen Zeiten und Möglichkeiten stattfinden. Warum dann nicht am Stammtisch? Oder in der edlen Weinstube? Oder besser noch im Biergarten bei einem kühlen Bier? Dank der Weiterentwicklung von Speichermedien und besonders, dass fast jeder heute einen Laptop besitzt, ist es nicht mehr so schwer, an Musik, Filme, Software, Games, usw. zu kommen. Man Unterhält sich und tauscht nebenbei mal die aktuellen Top 100 der internationalen Musikcharts. Wiederum nur einer Weiterentwicklung aus der Schulzeit, wo man Disketten tauschte – in meinem Fall.

Ich bin mal gespannt, wie das die Musikindustrie unterbinden will 🙂

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