Internet Provider und ihre Bandbreitenmärchen

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Ich bin ein zufriedener Kunde meines Telefon- und Internet-Providers NetCologne. Nur das DSL-Modem ist der größte scheiß – den die ganze Branche zu bieten hat. Zum Glück gibt es Produkte von AVM auch so zu kaufen 😉

Neben NetCologne hätte ich auch die Möglichkeit, andere Internet-Provider – neben der Deutschen Telekom – für meine Internetverbindungen zu wählen. Letzte Zeit höre ich aber immer wieder von tollen DSL-Bandbreiten, die es in Wirklichkeit nicht gibt (Beitrag von Freetagger). Gut, bei NetCologne habe ich zwar nur 2T als Flat, aber ich könnte bis zu 16T bestellen. Erstmal hindert mich der Preis daran – als Student muss man halt auf das Geld achten, und zusätzlich die erwähnten Versprechungen von Bandbreiten.

Diese Bandbreitenmärchen sind nicht neu, wie die aktuelle TV-Ausgabe der C’t im hessischen Fernsehen berichtet. Die Sendung bzw. die Berichte kann man sich als Video ansehen. (Finde ich sehr gut, hab ja Rundfunkgebühren bezahlt)

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Kommentare:

  1. Finn sagt:

    Hi,
    ich habe eine 16000er Leitung von T-Online und seit ein paar Monaten liegt meine Downloadgeschwindigkeit auch nur noch bei knapp 13 Mbit/s. Vorher konnte ich die 16 MBit/s voll nutzen.
    Ich finde das unverschämt…

  2. Rai sagt:

    Habe ich es so richtig verstanden, dass NetCologne sein eigene Verkabelung bis in die Wohnung des Kunden hat ?
    Wenn dem so ist, hast Du wirklich den Vorteil, zu wissen wer Mist baut.
    Im Gegensatz dazu ist bei anderen Anbietern das Problem der letzten Meile.
    Wer hat nun Schuld, der Provider oder die Telebim.
    Es ist immer „nett“ wie sich die Störungsstellen gegenseitig die Schuld zuweisen, wenn es nicht funzt.
    Nach massiven Beschwerden bei unserem Provider (mehrere leute im Haus) hatte uns dieser versichert, dass die Logfiles in Ordnung seien und wir störungsfreies DSL hätten.
    Wir haben daraufhin die T-Com wirklich „rund“ gemacht und siehe da, nachdem ein Techniker am Schaltschrank draussen und am Schaltkasten im Haus war, haben wir keine ständigen Unterbrechungen mehr.
    Auch die ständige Herumschalterei zwischen den Geschwindigkeiten liegt an der T-Com. Jeden Tag wird herum gemurkst und die DSL-Geschwindigkeiten verändert.

  3. KRiZZi sagt:

    Ich glaub, das ist korrekt, @Rai. Afaik hat NetCologne Vollanschlüsse, also eigene TAL. Allerdings weiss ich nicht, ob das für deren gesamtes Netz gilt.

  4. Horst Schulte sagt:

    Ich hatte ja kürzlich meinen Provider gewechselt (von 1und1 zur Telekom). Vor rund 2 Jahren hatte 1und1 mit großen Anzeigen für die 16.000er Leitungen geworben. Bei der Bestellung wurde ich dann darauf hingewiesen, dass diese Leistung an meinem Wohnort noch nicht erbracht werden konnte. Dies blieb (und das fand ich dann nicht so gut) über die beiden Jahre so. Ich fragte mehrfach nach und erhielt immer nur ungenaue Antworten. Die Telekom sei schuld. Vermutlich ist das so. Aber ich finde es nicht so gut, dass man mit großen Anzeigenkampagnen Kunden wirbt und diese dann hinsichtlich der Leistungen letztlich über längere Zeit im Unklaren lässt. Nun bin ich (wieder) bei der Telekom und war von Beginn an darüber informiert, dass ich mehr als Mbit/s derzeit nicht zur Verfügung habe. Das finde ich besser.

  5. KRiZZi sagt:

    Es ist so (und wird immer so sein), dass du mit nem Reseller in der Hinsicht verloren hast. Vollanschlüsse sind immer das Nonplusultra. Bei den Anderen wird im Falle einer Störung permanent der schwarze Peter hin- und hergeschoben.

    Der Reseller sagt, die Schuld liegt bei der DTAG, weil die TAL denen gehört – was ja auch korrekt ist. Die wiederum sagt: „Der Kunde hat keinen Vertrag mit uns, der Reseller ist zuständig.“ – was ebenfalls korrekt ist.

    Die Arschkarte hat in dem Fall immer der Kunde!

    Bei nem Vollanschluss hast du einen Verantwortlichen, den du greifen kannst. Von daher war es imho definitv ne gute Wahl, zur DTAG zurück zu gehen. Besser wenige Megabits ohne Störungen, als knappe 16, die nie funktionieren. 😉

  6. Rai sagt:

    Übrigens, in diesem Zusammenhang habe ich zufällig gestern meinen T-Com Anschluss aufgegeben und habe künftig nur noch einen Vollanschluss bei 1u1.

    Die Gründe für meine Entscheidung wurden von KRiZZi und Horst Schulte genannt.
    Interessanter weise laste ich genau diese Gründe der Telekom an, weshalb meine Entscheidung nun war, von dort ganz wegzugehen.

    Bei genauer Betrachtung ist es vielleicht auch nur eine sogenannte „Bauchentscheidung“
    Der eine sagt, mir reicht es und ich ghe komplett zur Telekom und der andere zu 1u1.
    Vermutlich haben jedoch beide recht.

  7. KRiZZi sagt:

    Jetzt bin ich ein Bisschen überrascht. Ich wusste nicht, dass 1und1 mittlerweile Vollanschlüsse anbietet. Wieder was dazu gelernt. Bei wem man den dann hat, ist ja am Ende Geschmacksache bzw. ne Frage des Preises.

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