Kolumne: Bezahlte Blogger

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Ich weiß nicht, was die Ziele von einigen Bloggen sind! Ich muss feststellen, dass für einige Blogger das Geld im Vordergrund anscheinend steht, denn in ihren Blogs hat der Anteil von bezahlten Beiträgen die 20% Marke bei weitem überschritten. Diese Entwicklung finde ich persönlich nicht gut. Besonders den Vermerk, dass sie trotz allem, unabhängig in ihrer Meinung sind, kann ich bei den ausgewählten, bezahlten Beiträge nur in Frage stellen, da die Artikel bei weitem nichts mit ihrem Blogthema im Zusammenhang sind.

Nach meiner Meinung hat jeder das Recht, seinen Blog so zu gestallten, wie es ihm gefällt – nur steurechtlich würde es mich nicht wundern, wenn einige Blogger im nächsten Jahr Probleme bekommen, denn eine Liebhaberei ist dies, aus steuerrechtlicher Sicht nicht mehr! Hier möchte ich besonders auf die jungen Blogger hinweisen, die i.d.R. keine Einkommenssteuer bezahlen, da diese wahrscheinlich diese Zusatzeinkünfte nicht als Nebeneinkünfte verbuchen können und dadurch die Liebhaberei garnicht als Argument des zusätzlichen Taschengeldes begründen können. Am Ende entscheidet immer der Sachbearbeiter des Finanzamtes, was Sache ist – nur, man sollte sich mal Gedanken darüber machen, bevor man tolle Einkünfte mit seinem Blog macht, denn das Finanzamt sieht alles, auch wenn nichts da ist!

Ausgenommen sind Blogger, die ein Gewerbe nachweisen können. Diese wissen schon, was sie tuhen. Davon gehe ich mal aus, hab schon einige komische Gewerbebetriebe gesehen und gefragt, wo ist bitte das Gewerbe 😀

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Kommentare:

  1. Rubenb sagt:

    tuhen.

    Ich selbst muss zugeben dass ich bei meinen ersten trigami-Aufträgen nicht wirklich auf das Thema geachtet habe. Jedoch fällt es mir auf, dass auch Leute, die mit diesen Themen absolut nichts am Hut haben, darüber schreiben.

    Wenn dann noch das Finanzamt kommt, werden sich manche freuen. Ich habe mich mit dem Thema auseinander gesetzt und ein Gewerbe ausgeweitet – und kann nun alles sauber versteuern.

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