Jul 09
Toll, heute sind die CDs von Ubuntu eingetroffen. CDs werden kostenlos an die User und Freunde von Ubuntu und deren Brüder geschickt, nach Bestellung versteht sich. Dahinter steckt die Firma Canonical Ltd.. Die Firma Canonical Ltd. ist Sponsor der Debian-basierten Linux-Distribution Ubuntu, und bietet zusätzlich Unterstützung bei der Installation und Konfiguration von Ubuntu an. Weitere Projekte von Canonical Ltd. sind die Version-Verwaltungssoftware Bazaar, eine Webanwendung zur Unterstützung bei der Entwicklung von Software namens Launchpad und das TheOpenCD-Projekt. Die Firma gehört dem südafrikanischen Unternehmer Mark Shuttleworth und hat ihren Hauptsitz auf der Isleof Man .
Nur so am Rande, die Firma zahlt keine Steuern, warum sie wahrscheinlich sich es leisten kann, CDs kostenlos zu verschicken. Aber solange es für einen guten und freien Zweck dient, habe ich damit keine Probleme.
Einige CDs werde ich als Werbung an Freunde und Kollegen verschenken. Mal abwarten, was sie zu Ubuntu sagen. Ich werde mich nach den Prüfungen auch wieder ans Werk begeben und weitere – hoffentlich gute – Erfahrungen mit Ubuntu machen.
Jul 03
Heute ist die deutschsprachige Version von OpenOffice 2.0.3 veröffentlicht worden.
Verbessert wurden:
- PDF-Export und Fehler in dieser Funktion
- Beim PDF-Export von Dokumenten lässt sich nun einstellen, wie Dokumente in einem Viewer angezeigt werden sollen
- drei Sicherheitslecks in der Vorgängerversion
- deutschsprachige Thesaurus ist nun standardmäßig integriert
- zahlreiche Fehler in der Vorgängerversion beseitigt, damit soll allgemein zügiger gestarten und gearbeitet werden
- per Menüpunkt kann der Anwender nun gezielt nach Updates suchen
- Überarbeitungen an der Hilfe vorgenommen
Die deutschsprachige Version 2.0.3 steht über die Download-Seite des Projekts zur Verfügung. Für Freunde der portablen Version, für den USB-Stick, gibt es die neue Version hier: Portable OpenOffice
Hintergrund und Quelle: heise.de; golem.de
Jun 27
Heute war es soweit sein, der umstrittene Politiker und Selfman verlässt seinen über 25 Jahre alten politischen Kampfplatz – den Bundestag – und legt sein Mandat nieder. Fischer zieht sich in sein Privatleben zurück und wird sich nach aller Wahrscheinlichkeit nach den USA verabschieden.
Joseph Martin (Joschka) Fischer, geboren am 12. April 1948, drittes Kind eines Metzgermeisters, geschichtsbedeutende Person der 68ziger Studentenbewegung, berühmter ehemaliger Taxifahrer, ex. Umweltminister in Hessen mit seinen berühmten Turnschuhen, bekannteste Parteimitglied der Grünen, von 1998 bis 2005 Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und ab Juni 2006 Professor an der Princeton University (USA) als Gastdozent für internationale Politik und Diplomatie.
Fischer bewies, dass man ohne Schulabschluss, ohne Ausbildung, ohne etwas Anständiges gelernt zu haben, zum Außenminister und Vizekanzler bringen kann. Dieses ist gekrönt worden mit der Gastprofessur an der Princeton University.
Wie war das, du musst nur fleißig lernen, Schule abschließen, studieren und dann haste Erfolg und ansehen? Ach ja, wir leben im 21. Jahrhundert und heute sind solche Karrieren, auch ohne juristische Ausrutscher, nicht mehr möglich. Besonders werden solche Aufstiege andere Mitmenschen durch diese Menschen behindert.
Zum Abschluss, ich war kein Anhänger von Fischer und werde auch keiner sein, aber ich wünsche ihm viel Erfolg im weiterem Leben.
Bezug: wikipedia.org
Jun 21
Manchmal kommt man der Neuinstallation seines Windows-Systems nicht herum und wiedereinmal muss man seine Kopie von Windows XP aktivieren. Leider ist es nicht mehr möglich, die Aktivierungsdatei zu sichern, um diese nach der Neuinstallation Windows ins passende Verzeichnis hineinzukopieren.
Bei MS Office 2003 und alle dessen Programmen ist das anders. Es werden alle Aktivierungen in einer Datei gesichert. Diese kann man extra sichern und bei Neuinstallation wiederverwenden.
Das geht wie folgt:
Die Datei „Opa11.DAT“ muss aus dem Verzeichnis „usersprofil\Anwendungsdaten\Microsoft\Office\Data“ z.B. auf Diskette kopiert werden. Nach der Neuinstallation von MS Office 2003 kopiert man diese von Diskette wieder ins obige Verzeichnis und schon kann man sich die neuerliche Aktivierung sparen.
Drei Hinweise:
Falls man die Datei nicht findet, nachschauen ob die Ansichteinstellungen stimmen. Im Explorer unter “Extras, Ordneroptionen” auf “Ansicht” unter “Erweiterte Einstellungen” erst die Option “Geschützte Systemdateien ausblenden” deaktivieren und statt der Option “Versteckte Dateien und Ordner ausblenden” die Option “Alle Dateien und Ordner anzeigen” auswählen.
Da Datei „Opa11.DAT“ Informationen über die Hardware des Systems enthält, auf dem MS Office 2003 ursprünglich aktiviert wurde, kann dieses Verfahren nur einsetzt werden, wenn MS Office 2003 auf demselben Rechner mit weitgehend unveränderter Hardware erneut installiert wurde.
Wie bei Windows XP gibt es nur 25mal die Möglichkeit MS Office 2003 unproblematisch zu aktivieren. Dies soll das Raubkopieren und mehrmalige Benutzung der einzelnen Lizenzen verhindern.
Zum Abschluss: Ich übernehme für dieses Verfahren keine Haftung. Wer es anwendet, macht dieses auf eigene Gefahr!!!
Jun 15
Bayer hat sich im Übernahmekampf um Schering durchgesetzt. Merck, der sich über die Börse 21 Prozent der Anteile an Schering gesichert hatte, wird diese Aktien an Bayer verkaufen. Bayer zahlt 89 Euro je Aktie und da diese Summe nun an alle außen stehenden Schering-Aktionäre gezahlt werden muss, wird die Übernahme rund 400 Mio. Euro teurer als ursprünglich geplant.
Damit endet in Deutschland ein bisher unbekannter Wettkampf, in dem Merck zuletzt eine Hedge-Fonds-Strategie anwendete. Merck hatte im März ein feindliches Gebot abgegeben, wurde aber von Bayer überboten. Durch Mercks aggressive Aufkäufe hätte Bayer die Mindestannahmequote von 75 Prozent höchstwahrscheinlich verfehlt. Die Angebotsfrist endete um Mitternacht.
Merck erhält für sein Schering-Paket insgesamt 3,7 Mrd. Euro und bucht daraus einen außerordentlichen Ertrag von knapp 400 Mio. Euro. Bayer kaufte seinerseits gut ein Viertel der Schering-Anteile zu unterschiedlichen Preisen an der Börse. Dazu kommt ein Paket von der Allianz für 88 Euro je Papier. So erhöht sich der gesamte Preis für Schering voraussichtlich von 16,5 auf 16,9 Mrd. Euro.
Ende gut, alles gut?
Bezug: ftd.de