Aus Suse Linux wird endgültig Opensuse

12.08.2006Linux / Ubuntu Kommentare schreiben deaktiviert

Novell’s Linux-Betriebssystem Suse Linux für Endanwender erscheint ab der kommenden Version 10.2 als Opensuse. Damit schließt Novell die im August letzten Jahren begonnene Veränderung von Suse Linux nach außen hin ab. Der Name Suse Linux bleibt dann nur noch für Produkte für Unternehmenskunden bestehen.

Im August 2005 legte Novell die Weiterentwicklung seiner Suse-Linux-Distribution teilweise in die Hände der Open Source Community. Folgerichtig gründete Novell dazu das Opensuse-Projekt.

Die aus dieser Entwicklung hervorgehende Linux-Distribution für Endanwender hieß bis jetzt aber immer noch Suse Linux (die aktuelle Version trägt die Nummer 10.1). Die nächste Version 10.2. soll aber konsequenterweise Opensuse heißen und damit die Änderungen bei der Entwicklungspolitik auch nach außen hin deutlich machen. Novell behält aber durchaus ein Suse-Linux-Produkt in seinem Angebot, nämlich die für den Unternehmenseinsatz konzipierten Suse Linux Enterprise Server 10 und Desktop 10.

Opensuse 10.2 soll laut Novell ab Ende 2006 erhältlich sein.

Quelle: pcwelt.de



Webdesign mit KompoZer und Nvu

06.08.2006Open Source Kommentare schreiben deaktiviert

Nvu (ausgesprochen: „n-view“) ist ein Web-Entwicklungspaket zur Bearbeitung von HTML-Seiten. Ziel des Projekts ist, ein zu anderen HTML-Editoren, wie Macromedia Dreamweaver und Microsoft FrontPage konkurrenzfähiges Produkt zu entwickeln. Nvu hat die Flexibilität der kommerziellen Produkte noch nicht erreicht, ist aber für den privaten Gebrauch oder in Kombination mit HTML-Quelltext-Editoren für kleinere, statische Internetauftritte vollkommen ausreichend.

Nvu erstellt standardkonforme, korrekten Quellcode und formatiert handgeschriebenes HTML auch nicht zur Unkenntlichkeit um, wie es bei vielen anderen Editoren leider oft der Fall ist. Dies ist für einen Webauftritt, der auf möglichst vielen Browsern auf möglichst vielen Betriebssystemen laufen und möglichst viele verschiedene Ausgabemedien bedienen soll, von sehr großem Vorteil.

Nvu weist aber dennoch einige Bugs auf. Der Editor hat z.B. in der Handhabung von Tabellen kleinere Probleme, die bis dahin führen können – so meine Erfahrungen – dass der ganze Webauftritt zerstört werden kann, für den ungeübte User.

Ein Nvu-Abkömmling, in dem viele Bugs beseitigt worden sind, ist der KompoZer. Im KompoZer sind aber auch ein paar Funktionen mehr als in der Version 1.0 von Nvu. Dabei wurde der CSS-Editor erweitert und komfortabler.

Ein Nachteil für viele User, Framesets kann Nvu bzw. Kompozer nicht bearbeiten. Diese müssen von Hand erstellt und bearbeitet werden. Es ist auch nicht vorgesehen, dass Nvu mit Framesets arbeiten kann, da Framesets eine große Barriere seien und deshalb auch keine Zukunft hätten.

Für Nvu und KompoZer sind nur die HTML-Grundfachkenntnisse notwendig. Für einen anspruchsvollen Webauftritt sind aber selbstverständlich gute Fachkenntnisse in HTML und CSS zu empfehlen.

Meine persönliche Alternative zu Nvu bzw. KompoZer ist WebCraft. Ihn kann ich für erfahrende User und Macher von Webauftritten empfehlen. Übrigens meine Webseiten – wie diese hier – sind vollständig mit WebCraft geschrieben und entwickelt.

Webseiten und Infos: Nvu, KompoZer und WebCraft



Creative Commons Suche

03.08.2006Internet Kommentare schreiben deaktiviert

Auf den Webseiten der creativecommons.org gefunden. Die Creative Commons Suche erlaubt es , freie Inhalte via Google, Yahoo und Flickr zu finden. Könnte sich als praktisch erweisen, oder?

Creative Commons ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im Internet verschiedene Standard-Lizenzverträge veröffentlicht, mittels welcher Autoren an ihren Werken, wie zum Beispiel Texten, Bildern, Musikstücken usw. der Öffentlichkeit Nutzungsrechte einräumen können. Anders als etwa die von der Freie-Software-Szene bekannte GPL sind diese Lizenzen jedoch nicht auf einen einzelnen Werkstyp zugeschnitten, sondern für beliebige Werke. Ferner gibt es eine starke Abstufung der Freiheitsgrade: von Lizenzen, die sich kaum vom völligen Vorbehalt der Rechte unterscheiden, bis hin zu Lizenzen, die das Werk in die Public Domain stellen, das heißt, bei denen auf das Copyright ganz verzichtet wird. (Quelle: wikipedia)



Tschüss Unterschichtenfernsehen und auf kein Wiedersehen

03.08.2006Medien, Meinungen Kommentare schreiben deaktiviert

Heute ist bekannt geworden, was die Spatzen schon lange von den Dächern zwitschern. Die Sendergruppen RTL und MTV werden ab 2007 ihr Programm übers digitale Satellitenprogramm Astra Grundverschlüsseln. Damit kommt das generelle Bezahlfernsehen in Deutschland durch die die Hintertüre. Hintergrund ist die neue Technik der „Dolpin“-TV Plattform des Unternehmens Astra’s mit Sitz in Luxenborg und der Werbeeinnahmeverfall der privaten Sendern im deutschsprachigen Raum. Die Sendergruppe Sat 1 und Pro 7 werden aller Wahrscheinlichkeit ebenso diesen Weg gehen. Besonders im Hinblick, dass Astra in 2011 alle analogen Satelliten abschalten will, macht dieser Schritt für die privaten Sendergruppen sinnvoll. Ob dieser Weg den Sendern mehr Geld bringt, muss – meiner Meinung – abgewartet werden, denn beachtet werden muss:

  • Die Sendelizenzen der genannten Sendergruppen müssten geändert werden, siehe Staatsverträge aus den 80tiger Jahren, die das Privatfernsehen in Deutschland zuließen.
  • Ob die Werbekunden noch hohe Verträge mit den Sendegruppen abschließen, muss bezweifelt werden, da nur noch bestimmte Gruppen sich das private Fernsehen leisten möchten und wollen.
  • Einschaltquoten würden leiden.
  • Beachtung und Akzeptanz der Sender würde schwinden, siehe die Geschichte von Primere.

Die Verschlüsselung des Satellitenempfangs könnte aber nur der Anfang sein, bei RTL denkt man grundsätzlich auch über die Grundverschlüsselung von DVB-T nach. Es gebe keinen Grund Unterschiede zwischen den Übertragungswegen zu machen, so RTL.

Für diesen Fall drohen die Landesemedienanstalten und auch das Bundeskartellamt (Kölner Stadt Anzeiger) mit einem Zwang zum kostenlosen Fernsehen: „Wenn auch noch auf dem digitalen terrestrischen Weg eine Mautstelle errichtet werden soll, dann drängt sich die Überlegung auf, für bestimmte reichweitenstarke Programme eine Must-free-Offer-Regelung einzuführen“, so der stellvertretende Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten Dr. Victor Henle auf golem.de. Anderenfalls werde den EU-Überlegungen zu einer Frequenzversteigerung Vorschub geleistet, weil sonst die Vorrangstellung des Rundfunks bei der Frequenzvergabe nicht mehr gerechtfertigt sei.

Als Abschluss müssen die Sender beachten, nicht nur ich könnte auf die privaten Sender – darunter sicher Sender, die ich bis heute nicht beachte – verzichten, sondern viele weitere Menschen auch. Ob die Politik das mitmacht, kommt wiedereinmal auf die Lobbyisten in der Bundesregierung und Verbänden an. Meine bevorzugten Sender wie ARD, ZDF, die Dritten, 3sat, Phonix und Arte sind frei empfangbar. Wobei ich jeden Monat GEZ-Gebühren zahle.

Ach ja, die Verschlüsslung hat auch Vorteile! Keine Werbesendungen und Sex-Werbung mehr im Fernsehen. Freut das nicht den Jugendschutz?

Hintergrund: heise.de und golem.de



YouTube and Sex equal PornoTube

02.08.2006Internet Kommentare schreiben deaktiviert

You like YouTube? Then is PornoTube correct for you, when you like sex.

Übersetzt wenn du YouTube, die Mutter aller Videoschnipsel liebst, dann ist PornoTube das richtige für Dich, wenn du Sex liebst. Alles klar?

Interessant ist dabei, der Jugendschutz – den es nicht gibt, auf amerikanischen Internetseiten. Pubertierende den Sex aber verbieten, da verstehe eine die Vereinigten Staaten von Amerika 😀



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