MS Office 2003: Aktivierungsdaten sichern

21.06.2006Computer / Hardware, Windows Kommentare schreiben deaktiviert

Manchmal kommt man der Neuinstallation seines Windows-Systems nicht herum und wiedereinmal muss man seine Kopie von Windows XP aktivieren. Leider ist es nicht mehr möglich, die Aktivierungsdatei zu sichern, um diese nach der Neuinstallation Windows ins passende Verzeichnis hineinzukopieren.

Bei MS Office 2003 und alle dessen Programmen ist das anders. Es werden alle Aktivierungen in einer Datei gesichert. Diese kann man extra sichern und bei Neuinstallation wiederverwenden.

Das geht wie folgt:

Die Datei „Opa11.DAT“ muss aus dem Verzeichnis „usersprofil\Anwendungsdaten\Microsoft\Office\Data“ z.B. auf Diskette kopiert werden. Nach der Neuinstallation von MS Office 2003 kopiert man diese von Diskette wieder ins obige Verzeichnis und schon kann man sich die neuerliche Aktivierung sparen.

Drei Hinweise:

Falls man die Datei nicht findet, nachschauen ob die Ansichteinstellungen stimmen. Im Explorer unter „Extras, Ordneroptionen“ auf „Ansicht“ unter „Erweiterte Einstellungen“ erst die Option „Geschützte Systemdateien ausblenden“ deaktivieren und statt der Option „Versteckte Dateien und Ordner ausblenden“ die Option „Alle Dateien und Ordner anzeigen“ auswählen.

Da Datei „Opa11.DAT“ Informationen über die Hardware des Systems enthält, auf dem MS Office 2003 ursprünglich aktiviert wurde, kann dieses Verfahren nur einsetzt werden, wenn MS Office 2003 auf demselben Rechner mit weitgehend unveränderter Hardware erneut installiert wurde.

Wie bei Windows XP gibt es nur 25mal die Möglichkeit MS Office 2003 unproblematisch zu aktivieren. Dies soll das Raubkopieren und mehrmalige Benutzung der einzelnen Lizenzen verhindern.

Zum Abschluss: Ich übernehme für dieses Verfahren keine Haftung. Wer es anwendet, macht dieses auf eigene Gefahr!!!



Bayer gewinnt Kampf um Schering

15.06.2006Wirtschaft Kommentare schreiben deaktiviert

Bayer hat sich im Übernahmekampf um Schering durchgesetzt. Merck, der sich über die Börse 21 Prozent der Anteile an Schering gesichert hatte, wird diese Aktien an Bayer verkaufen. Bayer zahlt 89 Euro je Aktie und da diese Summe nun an alle außen stehenden Schering-Aktionäre gezahlt werden muss, wird die Übernahme rund 400 Mio. Euro teurer als ursprünglich geplant.

Damit endet in Deutschland ein bisher unbekannter Wettkampf, in dem Merck zuletzt eine Hedge-Fonds-Strategie anwendete. Merck hatte im März ein feindliches Gebot abgegeben, wurde aber von Bayer überboten. Durch Mercks aggressive Aufkäufe hätte Bayer die Mindestannahmequote von 75 Prozent höchstwahrscheinlich verfehlt. Die Angebotsfrist endete um Mitternacht.

Merck erhält für sein Schering-Paket insgesamt 3,7 Mrd. Euro und bucht daraus einen außerordentlichen Ertrag von knapp 400 Mio. Euro. Bayer kaufte seinerseits gut ein Viertel der Schering-Anteile zu unterschiedlichen Preisen an der Börse. Dazu kommt ein Paket von der Allianz für 88 Euro je Papier. So erhöht sich der gesamte Preis für Schering voraussichtlich von 16,5 auf 16,9 Mrd. Euro.

Ende gut, alles gut?

Bezug: ftd.de



Merck gibt sich als Hedge-Fond bei Scherings Übernahme durch Bayer

13.06.2006Wirtschaft Kommentare schreiben deaktiviert

Laut dem Handelsblatt will Schering mit dem Kauf von Aktien des Pharma- und Chemieherstellers Merck an der Börse lediglich einen höheren Preis aushandeln, denn Bayer den Aktionären von Schering zahlen muss, um die Übernahme von Schering zu vollziehen.

Lässt sich Bayer auf die Preisvorstellungen von 90 Euro (vorher 86 Euro) ein, ist der Konzern laut deutschem Übernahmerecht gezwungen, allen Aktionären den höheren Preis zu zahlen. Der Gesamtpreis für Schering würde um ca. 800 Millionen Euro auf über 17 Milliarden steigen. Laut Handelsblatt haben Bayer und Merck Kontakt aufgenommen um zu verhandeln.

Für mich gibt sich Merck als ein Hedge-Fond aus und versucht mit aller. Macht aus der Fusion seiner Konkurrenten Kapital zu schlagen. Erinnert mich stark an amerikanische Fusion- und Übernahmeschlachten, die unterm Strich nur Geld kosten und für alle beteiligten Unternehmen nur Schaden bringen, egal ob finanziell oder unternehmerisch.

Bezug: handelsblatt.com



Mergers & Acquisitions: Das wird teuer

11.06.2006Meinungen, Wirtschaft Kommentare schreiben deaktiviert

Das eine Übernahme eines Unternehmens durch ein anderes Unternehmen in der Regel nicht preiswert ist, ist seit der Mannesmann-Übernahme von Vodafon bekannt. Wie ein Übernahmeversuch auch enden könnte, zeigt der Übernahmeversuch von Schering durch Bayer, wo Merck versucht durch Aktienkauf diese Übernahme zu verhindern.

Hintergrund: Bis zum 14. Juni will Bayer 75 Prozent der Aktien von Schering besitzen, sonst platzt der Deal. Nun erhöhte Merck seinen Aktienanteil am Freitag auf über 10 Prozent. Am Vortag waren es nur 6 Prozent und gestern waren es laut Reuters schon 16,8 Prozent. Frage ist, wie sieht es am 14. Juni aus? Wenn es Merck schafft, etwas mehr als 25 Prozent zu erreichen, ist die Übernahme von Schering durch Bayer endgültig gescheitert.

Folgen: Schering würde aller Wahrscheinlichkeit zerschlagen und an die Konkurrenten verramscht. Die Folgen von Mercks Aktion, den Aktienanteil an Schreing zu erhöhen, ist erst aus Sicht Mercks nachvollziehbar, da sie einen gigantischen Konkurrenten verhindern möchten. Aber, Mercks Aktion kann sehr teuer für alle Beteiligten werden und viele Milliarden am Aktienmarkt verpulvern. Stellen wir uns vor, es sei der 14. Juni. Merck hat es geschafft und besitzt mehr als 25 Prozent an Schreing. Die Übernahme durch Bayer ist gescheitert und jetzt wird es erst recht teuer. Der Aktienwert Scherings ist vor dem 14. Juni überproportional gestiegen, was durch den Aktienaufkauf von Merck und durch den natürlichen Preisanstieg, den eine Fusion mit sich bringt, erklären lässt. Wenn nun die Übernahme offiziell gescheitert ist, bricht der Aktienkurs von Schreing rasant ein und die Aktienpakete, die Bayer und Merck halten, verlieren ebenso rasant ihre Werte in Milliarden. Am Ende wären alle drei beteiligten Unternehmen schwer beschädigt. Merck würde neben viel Geld seinen guten Ruf verlieren, Bayer hätte sein Ziel verfehlt und müsste mit dem Image-Schaden leben und Schering wäre immer noch ein Übernahmekandidat. Nur viel preiswerter als zuvor und die Konkurrenten, die beim ersten Pokerspiel nicht teilnahmen, reiben sich die Hände, da Schering in einigen Wochen preiswert zu haben ist.



Die Geschichte von Windows und Microsoft

07.06.2006Computer / Hardware, Windows Kommentare schreiben deaktiviert

Was war Windows??? Ach ja, ein Betriebssystem für meinen allerersten Computer, nämlich Windows 3.0, oder war es schon Windows 3.1 ? Ich weiß es nicht mehr genau! Nur eins weiß ich genau, mein erster eigener Computer war ein 468 SX25 im Colani-Design. Das waren noch Zeiten, keine Viren, kein Internet und nur Games bis zum Abwinken. Es war schon wie…, nein das schreib ich jetzt besser nicht.

Die Geschichte um und über Windows und dessen Entwicklung hat Dirk Makowski auf seiner Webseite zusammengestellt. Dafür kann man ihn nur beglückwünschen. Tolle Idee und Leistung. Wer mehr über Windows, als nur XP und Vista, erfahren möchte, ist auf diesen Internetseiten richtig!
Windows hat die Welt verändert, im Gutem, wie auch im zum Schlechten. Zum Glück gibt es noch die fleißigen Linux-Anhänger und Entwickler. Die Mac-User sollte wir auch nicht vergessen!

Die Homepage von Dirk Makowski zur Windows-Geschichte: winhistory.de



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