Simple-Fax und Co – jetzt kostenpflichtig, mit Methode?

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Wie ich heute von einen anonymen Leser erfahren habe, hat simple-Fax sein Geschäftsmodell geändert, vor einiger Zeit, und ist nur noch kostenpflichtig nutzbar. Erst lauter kostenlose Backlinks sammeln und dann kostenpflichtig werden. Solches Geschäftsgebaren mag ich gerne.

Leider kommt diese Methode öfters im Netz vor, dass aus kostenlosen Angebote und Projekte (sogar Open Source) plötzlich Kostenpflichtige werden.

Weiteres Beispiel ist wpSEO: Erst kostenlos – viele User gaben Weiterentwicklungsratschläge (auch ich) und dann plötzlich ist man als User von der Weiterentwicklung abgeschnitten, weil das Produkt jetzt nur noch kostenpflichtig genutzt werden kann. Begründet wird es, weil die User zu wenig Gespendet haben für den Entwickler. Dieser wusste genau was er machte, meiner Meinung nach, da es nicht sein erstes Projekt war!

Nennt man sowas nicht Korrupt? Blöde Frage, die ich mir stelle, es ist Korrupt!

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Kommentare:

  1. Marcel sagt:

    Das ganze habe ich die Tage auch festgestellt, als ich nen Faxgerät testen wollte. Schade, war eigentlich eine klasse Sache…

  2. Thomas sagt:

    Sorry, aber wie naiv muss jemand sein, der denkt, dass eine gewerblich und auf Gewinn ausgerichtet agierende Firma stets und auf Dauer kostenlose Dienstleistungen bietet?! Was gibt es denn heutzutage umsonst? Wenn ich so sehe, wie häufig ich von 3 Anbietern, mit denen ich vertragliche Bindung habe, angerufen werde, um wieder etwas neues abzuschliessen. Oder welch wundersame Geschäftsfelder die Mobilfunkanbieter wieder und wieder neu erfinden, um die Kunden zu schröpfen im Sinne von „das gab es bisher nicht, aber du brauchst das jetzt“.

    Ich bin erst heute, nach langen Recherchen bzgl. des Faxversands aus einer Anwendung heraus oder direkt als pdf-Doc, auf simple-fax gestossen. Das Angebot des Anbieters ist in meinen Augen eine perfekte Prepaid-Lösung für Personen und kleine Firmen, die z.B. keine technische Möglichkeit haben, ein „echtes“ Faxgerät zu installieren, trotzdem aber ab und an doch ein Fax versenden zu müssen. Und 7 ct. pro Seite innerhalb Deutschlands als teuer zu bezeichnen!?

    Gruss.

  3. Michael sagt:

    Bevor man Kritik an dem Dienst ausübt, sollte man gründlicher nachforschen.

    1. Stellen viele Dienste ihre Produkte anfangs kostenlos vor.

    Das dient z.B. zur Ermittlung, wie gefragt so ein Service überhaupt ist.

    2. Kann man nun eben nicht nur Faxe in’s Festnetz, sondern auch an Sonderrufnummern (01805 z.B.) schicken.

    Da viele Unternehmen ihren Service nur über kostenpflichtige Nummern anbieten, ist es garnicht mal schlecht, wenn jeder Zugang zu einem Faxdienst bekommt, der auch dort hin versendet.

    Man überlege sich einfach Vertragsfragen, Kündigungen etc. Eine Seite kostet 29 Cent. Das ist immernoch günstiger als ein Brief. Und durch die Sendebestätigung hat man gleich noch einen Nachweis.

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