Staatsanwaltschaft gegen Medienindustrie

Meinungen, WirtschaftKommentieren

Die Wuppertaler Staatsanwaltschaft hat sich offen mit der Medienindustrie angelegt. Sie lehnt seit kurzem strafrechtliche Ermittlungen gegen Tauschbörsennutzer kategorisch ab. Massenstrafanzeigen von Rechteinhabern beziehungsweise Rechtsanwaltskanzleien bleiben dort jetzt unbearbeitet, wie die Tageszeitung Wuppertaler Rundschau herausfand.
via heise

Ich sag mal so: Geht die Musikindustrie (Teil der Medienindustrie) auf Schulhöfen rum, ob Musik getauscht wird? Nein, macht sie nicht! P2P-Börsen sind virtuelle Schulhöfe, oder? Also, man kann die Jungend nicht dafür bestrafen, wenn sie Techniken einsetzt, die es vor 10 Jahren nicht gab.

Für mich persönlich, sind die massenweisen Anzeigen seitens der Musikindustrie nur eine Bankrott-Erklärung für ihr schlechtes Wirtschaften und schlechte Musik. Weiter würde mich interessieren, ob die Aufzeichnung von IP-Adressen in Tauschbörsen nicht den Straftatbestand der „Ausspähung fremder Daten“ darstellt?

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on LinkedInShare on XingShare on TumblrShare on VK

Kommentare:

  1. Max sagt:

    Für mich persönlich, sind die massenweisen Anzeigen seitens der Musikindustrie nur eine Bankrott-Erklärung für ihr schlechtes Wirtschaften und schlechte Musik.

    Da gebe ich dir vollkommen recht, aber der wesentliche Unterschied zwischen Schulhöfen und P2P Netzwerken ist einfach die Größe. Währenddessen Software/Musik/Filme in Schulen zwar verteilt werden, passiert dies aber einfach nicht in dieser Größe, dass es sich lohnen würde, groß rum zuschnüffeln. Außerdem ist es viel gemütlicher Peer2Peer Netzwerke zu überwachen.
    Allerdings glaube ich auch, dass die Medienindustrie selber Schuld daran trägt, dass P2P Netzwerke so beliebt sind. Filme oder Musik sind teil weiße einfach zu teuer – viel zu teuer. Und wenn man den Hals eben nicht voll genug kriegen kann, es dann aber Wege gibt, die Dinge, die man (zu) teuer zu verkaufen versucht, alternativ günstiger zu bekommen, dann darf man sich nicht wundern, dass die Leute den alternativen Weg besser finden.

Trackbacks und Pingbacks:



Copyright unter Creative Commons-Lizenz 2003-2017 by - Theme dimido03 by Server5210
Kontakt | Mediadaten | Sitemap | Impressum

Anmelden