Was verdienen Journalisten? Einen Hungerlohn?

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Täglich bekommen wir Nachrichten geliefert – egal ob Print, Fernsehen, Radio und im Internet. Bis heute dachte ich immer, wenn ich für eine Zeitung 2 Euro zahle und die Auflage bei über 300.000 Stück liegt, sind Journalisten gut bezahlt. Die Realität ist eine Andere!

Was verdienen Journalisten? Einen Hungerlohn?

Durch einen alten Beitrag auf Spiegel-Online bin ich zum Thema „Was verdienen Journalisten?“ gekommen. Vertieft man das Thema, dann muss man sehr schnell feststellen, dass zwar ein Teil der Journalisten relativ gut verdienen, aber ein großer Teil der journalistischen Erzeugnisse von Menschen mit Niedriglohn erstellt werden.

Niedriglöhne regieren die Welt des Journalismus

Vor rund zwei Jahren schrieb mich die bekannteste Computer-Zeitschrift mit vier Buchstaben an, ob ich nicht für Sie Beiträge schreiben könnte. Im ersten Moment fühlte ich mich geschmeichelt und dachte wirklich darüber nach, ob ich nicht etwas für die vier Buchstaben im Netz schreiben sollte.

Ich habe es nicht gemacht, da die bekannteste Computer-Zeitschrift – mit wahrscheinlich bestem Google-Ranking überhaupt, mir für jeden Beitrag von 500 Wörter, samt Bilder und SEO-Bearbeitung gerade 20 Euro geboten hat. Daher sollte es nachvollziehbar sein, warum viele bekannte Tech-Blogger in keiner Redaktion verschwunden sind.

Das Angebot von den vier Buchstaben keine Eintagsfliege ist, kann man anhand der Internetseite Freischreiber vom Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten nachlesen. Hier gibt es die Möglichkeit, dass Journalisten ihre Honorare für viele Arten von journalistischen Erzeugnissen anonym veröffentlichen können.

Die Zahlen und Beträge sind sehr interessant – besonders wenn man als Abonnent einer Tageszeitung erfährt, warum so manche lokale Seite der Zeitung mit wenig Tiefgang und Hintergrund gefüllt ist. Für die Niedriglöhne, die manche Blätter zahlen, würde ich eher Harz4 anmelden gehen!

Mach euch einfach ein eigenes Bild der Sachlage und schaut auf Freischreiber und Was Journalisten verdienen vorbei.

Zum Vergleich, dieser Beitrag hat 313 Wörter bei 2152 Zeichen, ohne Leerzeichen sind es nur 1847 Zeichen – nach Wörterzähler von LibreOffice. Was ich hätte verdienen können?

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