Thingamablog eine Alternative zu WordPress

17.08.2006Open Source Kommentare schreiben deaktiviert

Thingamablog 1.0.5 ist eine plattformunabhängige, eigenständige Desktop-Blog-Anwendung, mit der das Schreiben und Veröffentlichen eines Weblogs sehr einfach zu gestalten ist. Thingamablog benötigt keinen CGI / PHP -fähigen Webspace, weder noch eine MySQL Datenbank. Einzige Voraussetzung ist die Verfügbarkeit von Java ab Version 1.4. Über FTP-Upload kann man Weblog beqem in einem Netzwerk oder auf einem Webspace – auch kostenfreien – veröffentlichen.

Leistungsmerkmale:

  • Via Setup-Wizard einen Blog in Minuten erstellen
  • Multiple Blog fähig
  • Einfaches Verwalten von Einträgen
  • Dynamisches Update des Bloginhaltes
  • Beiträge offline schreiben (WYSIWYG)
  • Blog durch einen einzigen Klick veröffentlichen
  • Integrierter News Feed Reader
  • Erstelle Einträge Deiner Feed Favoriten
  • Eigenes Layout via Templates erstellen
  • Einträge via RSS/Atom Feeds importieren
  • Flexible Archivierungs-Optionen
  • Organisiere Deine Einträge nach Kategorien oder Datum
  • Einträge als Entwürfe speichern
  • Definiere Deine eigenen Template Tags
  • RSS oder Atom Feeds
  • Ping Services wie Weblogs.com, BlogRolling, und Blo.gs…
  • Und einiges mehr..

Thingamablog ist besonders für Anfänger, die mal in die Bloggerwelt hineinschauen wollen, geeignet. Kostenlose Webspace gibt es bei vielen Hostern und Telekommunikationsunternehmen. Viele Universitäten bieten ihren Studenten Webspace kostenlos an, aber meist ohne PHP und einer Datenbank. Hier kann Thingamablog eingesetzt werden, da es – wie schon erwähnt – ohne PHP und Datenbank auskommt. Seit zwei Wochen gibt es jetzt auch eine deutschsprachige Community. Hier ist der Treffpunkt der deutschsprachigen User. Tipps und vieles mehr kann dort ausgetauscht werden.

Übrigens: Thingamablog, auch TAMB genannt, kann frei benutzt und verteilt werden, da es Open Source ist und unter General Public License steht.

Mehr zur Community: Thingamablog



Bisher nur 43 Kunden für IP-TV der Deutsche Telekom

12.08.2006Internet, Meinungen, Wirtschaft Kommentare schreiben deaktiviert

Man stelle sich vor, man hat einen Würstchenstand in der Fußgängerzone und verkauft einfach keine Würstchen, trotzdem das man viel Geld in Werbung investiert. Die Kunden gehen an dir vorbei, denn Würstchen gibt es auch nebenan, aber ohne spezielle Kenntnisse der Würstchenart und Geschmack. Ist schon sehr bitter, wenn man sich die Beine im Leib stehen muss und man nur rote Zahlen schreibt. Folglich muss man seine Investitionen abschreiben und überdenken. Oh, die Kosten die man so in Stand und Technik investiert hat und die Break-Even-Schwelle rückt in weite Ferne. Am Ende frag man sich, was man Falsch gemacht hat.

So oder so ähnlich muss es der Deutschen Telekom gehen, wenn ie ihre pompöse, multimediale Investitionen in die Bundesligarechte fürs Internetfernsehen zur Zeit betrachten. Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet, hat die Telekom für ihr neustes Produkt, die Bundesliga live per Internet, kurz IP-TV, viel Geld in den Sand gesetzt und „nur“ 43 Kunden gewonnen, die sich die Bundesliga über Computer und Internet ansehen möchten.

War das ein Auftritt in den Medien. „Wir starten gemeinsam ein neues TV-Zeitalter in Deutschland“, schwärmte Walter Raizner, Vorstand der Deutschen Telekom. Neben ihn träumte Premiere-Chef Georg Kofler gleich mit und stellten den damaligen Tag von medienhistorischer Bedeutung dar. Ob die beiden Visionäre heute noch träumen, muss man bezweifeln. Denn gut 10 Wochen später, nur 43 Kunden zu haben, ist wohl mehr als nur ein schlechter Traum zweier Visionäre.

Und das alles, nur weil man mit dem Kopf durch die Wand möchte? Nein, es fehlt halt den genannten Managern nur der Sachverstand. Das besonders schnelle Internet (VDSL) der Telekom ist vieler Orts nicht zu bekommen und deren technischen Umsetzung, steckt bei der Telekom noch in den Kinderschuhen.

Das Beste daran ist, dass sich die Liga über die 50 Mio. Euro freuen kann, die die Telekom für diese Spielzeit überweisen muss. Knappe 1,5 Mio. Euro pro Spiel. Da sind 43 Kunden echt ein rentables Unterfangen. Ach ja, da kommen noch Personalkosten hinzu. Etwa 200 Mitarbeiter im Callcenter, und, und, und…

Drei Dinge liebe Telekom, wenn ihr das nächste mal soviel Geld zum Fenster herausschmeißt, dann meldet euch doch bei mir, ich stelle mich dann unter das Fenster, den dieses Geld wäre bei mir viel besser Investiert.

Das zweite, hatte die Telekom nicht schon genügend Erfahrungen mit Visionen gemacht?

Dazu das dritte, was sagte Helmut Schmidt (Altbundeskanzler) mal:„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen!“ Folglich, müsste er recht haben, wenn ich euer Unternehmen sehe.



Aus Suse Linux wird endgültig Opensuse

12.08.2006Linux / Ubuntu Kommentare schreiben deaktiviert

Novell’s Linux-Betriebssystem Suse Linux für Endanwender erscheint ab der kommenden Version 10.2 als Opensuse. Damit schließt Novell die im August letzten Jahren begonnene Veränderung von Suse Linux nach außen hin ab. Der Name Suse Linux bleibt dann nur noch für Produkte für Unternehmenskunden bestehen.

Im August 2005 legte Novell die Weiterentwicklung seiner Suse-Linux-Distribution teilweise in die Hände der Open Source Community. Folgerichtig gründete Novell dazu das Opensuse-Projekt.

Die aus dieser Entwicklung hervorgehende Linux-Distribution für Endanwender hieß bis jetzt aber immer noch Suse Linux (die aktuelle Version trägt die Nummer 10.1). Die nächste Version 10.2. soll aber konsequenterweise Opensuse heißen und damit die Änderungen bei der Entwicklungspolitik auch nach außen hin deutlich machen. Novell behält aber durchaus ein Suse-Linux-Produkt in seinem Angebot, nämlich die für den Unternehmenseinsatz konzipierten Suse Linux Enterprise Server 10 und Desktop 10.

Opensuse 10.2 soll laut Novell ab Ende 2006 erhältlich sein.

Quelle: pcwelt.de



Webdesign mit KompoZer und Nvu

06.08.2006Open Source Kommentare schreiben deaktiviert

Nvu (ausgesprochen: “n-view”) ist ein Web-Entwicklungspaket zur Bearbeitung von HTML-Seiten. Ziel des Projekts ist, ein zu anderen HTML-Editoren, wie Macromedia Dreamweaver und Microsoft FrontPage konkurrenzfähiges Produkt zu entwickeln. Nvu hat die Flexibilität der kommerziellen Produkte noch nicht erreicht, ist aber für den privaten Gebrauch oder in Kombination mit HTML-Quelltext-Editoren für kleinere, statische Internetauftritte vollkommen ausreichend.

Nvu erstellt standardkonforme, korrekten Quellcode und formatiert handgeschriebenes HTML auch nicht zur Unkenntlichkeit um, wie es bei vielen anderen Editoren leider oft der Fall ist. Dies ist für einen Webauftritt, der auf möglichst vielen Browsern auf möglichst vielen Betriebssystemen laufen und möglichst viele verschiedene Ausgabemedien bedienen soll, von sehr großem Vorteil.

Nvu weist aber dennoch einige Bugs auf. Der Editor hat z.B. in der Handhabung von Tabellen kleinere Probleme, die bis dahin führen können – so meine Erfahrungen – dass der ganze Webauftritt zerstört werden kann, für den ungeübte User.

Ein Nvu-Abkömmling, in dem viele Bugs beseitigt worden sind, ist der KompoZer. Im KompoZer sind aber auch ein paar Funktionen mehr als in der Version 1.0 von Nvu. Dabei wurde der CSS-Editor erweitert und komfortabler.

Ein Nachteil für viele User, Framesets kann Nvu bzw. Kompozer nicht bearbeiten. Diese müssen von Hand erstellt und bearbeitet werden. Es ist auch nicht vorgesehen, dass Nvu mit Framesets arbeiten kann, da Framesets eine große Barriere seien und deshalb auch keine Zukunft hätten.

Für Nvu und KompoZer sind nur die HTML-Grundfachkenntnisse notwendig. Für einen anspruchsvollen Webauftritt sind aber selbstverständlich gute Fachkenntnisse in HTML und CSS zu empfehlen.

Meine persönliche Alternative zu Nvu bzw. KompoZer ist WebCraft. Ihn kann ich für erfahrende User und Macher von Webauftritten empfehlen. Übrigens meine Webseiten – wie diese hier – sind vollständig mit WebCraft geschrieben und entwickelt.

Webseiten und Infos: Nvu, KompoZer und WebCraft



Creative Commons Suche

03.08.2006Internet Kommentare schreiben deaktiviert

Auf den Webseiten der creativecommons.org gefunden. Die Creative Commons Suche erlaubt es , freie Inhalte via Google, Yahoo und Flickr zu finden. Könnte sich als praktisch erweisen, oder?

Creative Commons ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im Internet verschiedene Standard-Lizenzverträge veröffentlicht, mittels welcher Autoren an ihren Werken, wie zum Beispiel Texten, Bildern, Musikstücken usw. der Öffentlichkeit Nutzungsrechte einräumen können. Anders als etwa die von der Freie-Software-Szene bekannte GPL sind diese Lizenzen jedoch nicht auf einen einzelnen Werkstyp zugeschnitten, sondern für beliebige Werke. Ferner gibt es eine starke Abstufung der Freiheitsgrade: von Lizenzen, die sich kaum vom völligen Vorbehalt der Rechte unterscheiden, bis hin zu Lizenzen, die das Werk in die Public Domain stellen, das heißt, bei denen auf das Copyright ganz verzichtet wird. (Quelle: wikipedia)



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