Fedora Live CD offiziell als Beta verfügbar

04.12.2006Linux / Ubuntu

Wer Fedora mal ausprobieren möchte, kann jetzt sich die neue Live CD über Bittorrent herunterladen. Diese basiert auf der aktuellen Fedora Core 6, ist jedoch noch als Beta gekennzeichnet. Bis vor kurzem bot das Projekt keine Live CD an. Im Rahmen einer Umstrukturierung hatte das Fedora-Projekt kürzlich beschlossen, selbst eine Live CD anbieten zu wollen.

Das erhältliche ISO-Image steht ab sofort für i386-Systeme per Bittorrent zum Download bereit.



DOOM spielen auf dem 100 Dollar Laptop

30.11.2006Meinungen

Ist echt eine Ironie, da wird das Projekt One Laptop per Child (OLPC) vorangebracht und ist fast am Ziel: Das Fördern von Kindern in Entwicklungsländern mit einem Laptop, sodass sie Zugang zur modernen Welt haben und kaum sind die ersten Testexemplare bei den Testern, schon wird mit dem Laptop das gemacht, was eigentlich sicher nicht gewollt war. Killerspiele auf dem OLPC! Wir sprechen zwar nur von DOOM, aber es bleibt allgemein ein Killerspiel. Wenn man die aktuellen Ereignisse in Deutschland verfolgt, wird bald einer Behaupten, der OLPC fördert Gewalt gegen und das Töten von Menschen. Der OLPC müsste verboten werden, wie auch die Killerspiele.

Hoffen wir mal, dass es nicht so kommt! Denn das Projekt OLPC ist sicher einer der wichtigsten der letzten Jahre, um die Entwicklungsländer – auch wenn es sich um Länder der 2.Welt handelt, weiter an dem Fortschritt der westlichen Welt zu beteiligen.

Update: Links auf YouTube existieren nicht mehr!



Es gibt nicht nur Fon

30.11.2006Internet

Während Fon in den letzten Wochen, wegen der kostenlosen Abgabe des Router „La Fonera“ bekannter wurde, hat nun ein weiterer Dienst zum gemeinsamen Nutzen des DSL-Anschlusses seine Öffentlichkeitsarbeit verbessert.

Der kleine deutsche Konkurrent Sofanet, der fast schon in Vergessenheit kam, hat nun seinerseits einen neuen Tarif für Gastnutzer bekannt gegeben. Anders als bei Fon, muss man die WLan-Hardware selber besorgen und kaufen. Die Benutzung ist ähnlich. Während man bei Fon Mitglied der Community sein muss, um WLan von anderen Communitymitglieder zu benutzten, reicht bei Sofanet, wenn man sich registriert. Wobei man bei Fon auch als Alien aufs WLan von Mitgliedern zugreifen kann. Was aber 3 Euro am Tag kostet.

Bei Sofanet kosten 6GB Traffic 15 Euro. Da dies als Prepaid funktioniert, verfallen die Restguthaben wie bei den bekannten Prepaid-Handys, nach 90 Tagen. Der entscheidende Vorteil ist, dass für die Hotspots-Besitzer eine Sicherheit, wie bei einem eigenen Anschluss eingebaut ist. Bei Fon ist das Problem, dass die Datenaufzeichnung der IP-Adressen immer vom Hotspot-Eigentümer ist. Bei Sofanet hat jeder User eine eigene Kennung, die auch aufgezeichnet wird. So ist es Möglich, dass ein User, der auf einem fremden Hotspot illegale Downloads durchführt, nachzuweisen ist, sodass der Besitzer nicht haften muss. So die Theorie. Voraussetzung für Sofanet ist ein DSL-Anschluss von der T-Com bzw. deren Reseller.

Zusammengefasst ist die Benutzung und die Handhabung bei Fon besser, wobei der Sicherheitsaspekt bei Sofanet vielfach höher ist.



WLAN-Nutzer sollten ihr Funknetz besser schützen

29.11.2006Internet

Ein WLAN-Netz ist praktisch: Mehrere Familienmitglieder oder Nachbarn kommen ohne Kabelsalat bequem ins Internet. Und günstig ist es auch, einen drahtlosen DSL-Zugang zu teilen – jeder übernimmt einen Teil der Kosten. Bereits jeder zweite von bundesweit 13,6 Millionen Breitband-Anschlüssen wird per WLAN betrieben, schätzt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Die Anschluss-Inhaber sollten ihr Funknetz allerdings vor Eindringlingen und Missbrauch schützen. Der Grund: Sie können zum Beispiel dafür verantwortlich gemacht werden, wenn andere ihr WLAN für illegale Downloads nutzen. So haben Gerichte in den vergangenen Monaten geurteilt, etwa das Landgericht Hamburg.

Der BITKOM gibt deshalb Tipps zum sorgenfreien WLAN-Sharing:

  • Zugang verschlüsseln
  • Kreis der Nutzer beschränken
  • Abmahnungen gründlich prüfen
  • Anwaltskosten ablehnen

Der BITKOM setzt sich dafür ein, dass die Rechtsposition der WLAN-Inhaber künftig klarer geregelt wird – in dem für 2007 geplanten Telemediengesetz. „Der Gesetzgeber muss sicherstellen, dass die Betreiber den Datenverkehr nicht überwachen müssen“, fordert BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Gutgläubige Nutzer moderner Internet-Zugänge dürfen nicht vorschnell kriminalisiert werden – das würde der Absicht der Bundesregierung widersprechen, die digitale Vernetzung in Deutschland voranzutreiben.“

Quelle: Presseinformation der BITKOM



Tipps zur Mehrwertsteuer-Erhöhung

29.11.2006Wirtschaft

Zum Jahreswechsel wird die Mehrwertsteuer auf 19 Prozent erhöht. Welche Produkte sind davon betroffen und welche nicht? Die Verbraucherzentrale stellt ein PDF-Dokument mit Tipps kostenlos zur Verfügung. Darin wird erläutert, für welche Produkt ab dem 1.1.2007 die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent gilt.

Darüber hinaus behandelt das Dokument einige Denkfehler, die vielen Menschen passieren, dass ein Produkt statt 200 Euro künftig wegen der dreiprozentigen Steuererhöhung 206 Euro kostet. Da aber sich die Mehrwertsteuer auf den Nettopreis bezieht, ergeben sich bei den Ladenpreisen eine Preissteigerung von 2,59 Prozent, anstatt die bedachten 3 Prozent.

PDF-Dokument der Verbraucherzentrale



Copyright unter Creative Commons-Lizenz 2003-2019 by - Theme dimido03 by Server5210
Kontakt | Mediadaten | Sitemap

Anmelden