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Deutsche Bahn: Schwarzfahrer gleich Strafanzeige

Seit Anfang dieses Jahres, soll die Deutsche Bahn gegen jeden Schwarzfahrer nicht nur 40 Euro Strafe (Bearbeitungsgebühr) erhoben haben, sondern jedem Sünder direkt eine Strafanzeige an den Hals gehängt haben. Die Bundespolizei soll der Flut von Strafanzeigen nicht mehr nachkommen können, melden Süddeutsche und Focus.

Die Deutsche Bahn war ja schon dafür bekannt, dass sie Schüler mit vergessenen Schülerticket aus dem Zug geworfen hat. Jetzt jedem ohne Ticket, oder falschen Ticket, direkt eine Strafanzeige zu erstatten, halte ich nicht nur für übertrieben, sondern auch ein Statement gegen den öffentlichen Nahverkehr und den angebliche umweltschonenden Fernverkehr.

Früher war es eben so, dass erst bei drei, zeitliche nahe liegenden Verstössen – also ohne gültigen Fahrschein, eine Strafanzeige erhoben wurde. Die neue Regelung der Deutschen Bahn soll rund über 500.000 Strafanzeigen im Jahr bedeuten, welche unsere Ämter von den wichtigen Verfahren abhalten.

Man stelle sich doch einfach die Situation vor, man hat ohne Vorsatz gehandelt und einfach nur sein Ticket zu Hause vergessen. Ich stelle mir gerade in Berlin die Situation vor, dass viele Schüler öfters ihr Schülerticket vergessen und dann jedesmal gegen die Eltern eine Strafanzeige? Hallo!

Eine weitere Situation: Der Fahrkarten-Automat ist defekt und du findest einfach den Zugbegleiter (früher mal: Schaffner) nicht, wenn er überhaupt anwesend ist und dann diese romantischen Kontrollen von freischaffenden Angestellten der Bahn! Tja, in NRW ist es so, dass es dich jedesmal 40 Euro kostet – angeblich von der Landesregierung vorgeschrieben. Egal, ob du den Zugführer im ganzen Zug gesucht hast – bei bis zu acht Doppelstockwagen!

Die Bahn kommt, wenn Sie kommt – wenn…, dann mit Strafanzeige 😉 .

Verbraucherschutz vz. Soziale Netzwerke – Politik schaut weg…???

Soziale Netzwerke wie Facebook, StudiVZ oder MySpace sind sehr beliebt im Internet und jeder muss dabei sein, wird uns Usern gerne erzählt. Es ist einfach Hip, seine persönlichsten Daten in diesen Soziale Netzwerke preis zu geben, ohne an Datensicherheit zu denken. Den Betreibern dieser Netzwerke ist der Datenschutz auch egal – persönliche Meinung von mir!

Ich selber bin, neben meinen Blog, auch auf Facebook zu finden. Im Gegensatz zur breiten Maße aber nur als Blogger! Als privater Mensch, findet man mich bei den Soziale Netzwerke vergebens. Grund ist, neben der Datensicherheit, auch die AGBs (Nutzungsbedingungen), die diese Netzwerke besitzen. Bei Facebook zum Beispiel, ist es so, dass alle Daten, die ein User bei Facebook veröffentlichen, ins Eigentum von Facebook übergehen. Damit sind deine privaten Fotos deiner letzten Party vor der Hochzeit, dann Eigentum von Facebook in den USA.

Fast schon kriminell dabei, meine persönlichen Meinung dazu, dass die Nutzungsbedingungen nur in englischer Sprache vorhanden sind. Der Normalo hat schon Probleme deutsche AGBs zu verstehen – was denn dann erst bei einer Englischen?

Gegen die Geschäftsbedingungen (also AGBs und Nutzungsbedingungen) will der Bundesverband der Verbraucherzentrale nun vorgehen, wie es auf den Internetseiten des Bundesverbandes nachzulesen ist.

Freut mich zu hören, dass sich in dieser unsicheren Rechtslage mal etwas bewegt, aber wäre da nicht die deutsche Politik gefragt? Anstatt Zensur-Techniken einzuführen, wären Gesetze der Rahmenbedingungen eines Mediums doch erstmal zu bestimmen, oder?

P.S. Zwar gibt es die Nutzungsbedingungen auf Facebook in deutscher Sprache, diese ist nicht Rechtsverbindlich – somit wertlos!

Amazon ist gegen Amazee

Amazee - LogoAmazon, den großen und kundenfreundlichen Online-Shop aus den USA, welcher sehr gut auch in Deutschland vertreten ist, kennt Jeder. Amazee, ein kleines Start-Up aus der Schweiz, kannte ich noch nicht, bis vor paar Minuten. Amazon ist zwar kundenfreundlich – unter Unternehmer, kennt Amazon keine Freundlichkeiten.

Amazee betreibt eine Online-Plattform für gesellschaftliche Zusammenarbeit, welche sich überhaupt in keine Weise mit den Geschäftsfeldern des großen, ehemaligen Start-Up, aus den USA schneidet. Nur wegen dem Namen – Amazee, klagt der US-Online-Shopper Amazon nun gegen das kleine Start-Up, wegen Verwechslungsgefahr und anderen rechtlichen Gründen.

Mehr Hintergrundwissen bei Tom – aus der Schweiz