Wieder mal kostenlose Fon Router

09.05.2007Internet, Wirtschaft

Wie PC Welt auf ihren Internetseiten verkünden, gibt es wieder kostenlose Router von der WLAN-Community Fon. Aber diesmal nicht für den einzelnen Mitmacher, sondern für Städte und Gemeinden, die ein eigenes bzw. ein öffentliches WLAN in ihren Straßen aufbauen wollen.

Um mitzumachen müssen sich die Städte bei Fon City bewerben. Wenn eine Stadt den Zuschlag bekommt, werden eine bestimmt Anzahl an Fon-Routern kostenlos den Städten zu Verfügung gestellt. Internet-Anschluss nicht inklusive, also müssen die Städte selbst einrichten und bezahlen.

Fon erhofft sich mit diesem Schritt ihr weltweites Netzwerk an Fon-Routern auszubauen. Nach eigenen Angaben aus dem Hause Fon sollen sie das größte öffentliche WLAN-Netzwerk besitzen und in Deutschland mehr als T-Online. Wobei dem Wort Öffentlich weniger Gewicht gegeben werden muss, da nur die User Zugriff auf das weltweite Netzwerk zugriff haben, die auch selber einen Fon-Router betreiben. Am Rande, man kann auch bezahlen um bei Fon mitzusurfen.

Aber was ist Fon überhaupt? Um es kurz zu fassen, schaut bitte bei Wikipedia vorbei und bitte beachtet, dass Fon zwar eine Art einer sozialen Gemeinschaft vorgaukelt aber keine ist, sonder ein Unternehmen was Geld verdienen will. Nur die Risiken – aus meiner Sicht – werden auf die User und Mitstreiter verteilt. Ob Fon sicher ist, darf jeder für sich selbst entscheiden. Für Interessenten die gerne bei Fon mitmachen wollen, sollten bitte beachten, dass nicht jeder Internetprovider erlaubt, seinen DSL-Anschluss mit anderen Mitmenschen zu teilen. Ich kann mich nur zu NetCologne äußern und da ist es nicht erlaubt bei Fon mitzumachen und dies ist auch – mein Standpunkt – gut so.

Alternativen zu Fon gibt es auch. Da Wäre zum einen Sofanet zu nennen. Voraussetzung ist ein DSL-Anschluss der Telekom. Und die weitere Alternative stellt die T-Com selber dar, da bestimmte Kunden alle öffentlichen WLAN zugänge kostenlos mitbenutzen dürfen.



Briefmonopol der Post und der Umweltschutz

24.04.2007Meinungen, Wirtschaft

Das Briefmonopol der Post ist ein ewiges Streitthema. Die eine Seite möchte soviel Markt (VWL) wie es nur möglich ist und die andere Seite möchte ein ewiges Briefmonopol. Aber was ist das Richtige?

Einerseits soll es mehr Arbeitsplätze geben, wenn der Briefmarkt vollständig offen ist. Aber wie man in der Presse verfolgen kann, werden die neuen Postdienstunternehmen nicht gerade gut ihre Angestellte bezahlen. Die Spitze war, als in NRW Schüler beworben wurden, die die Briefe für einen dieser Dienstleister austragen sollten. Was diese Schüler wohl als Gehalt bzw. Lohn bekommen hätten – 1,20 Euro die Stunde?

Was hätte man davon, wenn das Briefmonopol der Deutschen Post bestehen blieb? Sicher eins nicht, Konkurrenz! Aber wenn ich mal den Einspruch des Klimawandels erwähne, hätte das Monopol sicher seine Vorteile. Aber kommen wir zurück zur Realität. Möchte ich überhaupt, dass meine Briefe von verschienen Unternehmen verteilt werden? Wenn ich ganz lange darüber nachdenke, würde ich sagen nein! Mir ist es sehr angenehm zu wissen, dass ich nur einmal pro Tag – 10 Uhr Werktags – zum Briefkasten gehen muss und nur einen Briefträger habe, dem ich Vertrauen kann. Vielleicht bin ich daran gewöhnt, dass – wenn ich zuhause bin – der Briefträger vorbeikommt. Man könnte auch von “heiler Welt” sprechen, aber ist es nicht angenehm, wenn man nur auf einen Briefträger achten muss.

Mich ärgert manchmal das mit den Paketen. Da gibt es DHL ehemals die Post, dann UPS, TNT, GLS, ach ja Hermes, usw. und zuviel. Würde es nicht reichen, wenn man nur ein Paketdienst hat? Verrückt, aber käme sicher dem Umweltschutz zu gute, oder?



Stiftung Warentest lobt NetCologne

23.04.2007Internet, Wirtschaft

Die Stiftung Warentest hat sich dem deutschen Telefonmarkt gewidmet. Als erfreuliche Ausnahme wird der Kölner Anbieter NetCologne ausdrücklich gelobt.

So heißt es: “Zufrieden sind mehr als 90 Prozent der M-Net– oder NetCologne-Kunden – eine Ausnahme gegenüber der Branche.”

Na ja, ich bin über 5 Jahre Kunde bei NetColonge. Ein neues DSL-Modem mit Firewall, Router und Wlan hätte ich auch mal gerne geschenkt, aber gibt es nicht. Also – wenn man mal wieder eine Störung hat – muss ich erst das veraltete Asus-DSL-Modem auspacken und installieren, bevor der Kundenservice meine Störung annimmt, da man laut Service ja nicht ihr Modem, sondern eine Fritz-Box benutzt. Deswegen liegt erstmal der Fehler an diesem Modem, bevor es überhaupt an dem Einwahlserver – oder so ähnlich – von NetColonge liegen kann.

Na dann, Kundenservice sieht für mich anders aus oder sind Bestands-Kunden – schlechte Kunden?



Übernahme von Tom’s Hardware

16.04.2007Internet, Wirtschaft

So jetzt ist Tom’s Hardware Guide bzw. die TG Publishing AG durch BestofMedia Group übernommen. Unabhängig war THG schon länger nicht mehr, aber ist halt schade. Interessant sind die Pressemitteilungen der beiden Kontrahenten. Etwas Selbstbeweihräucherung darf nicht fehlen, wie bei Fusionen und Übernahmen üblich.

Pressemitteilungen: THG und BestofMedia



WordPress-Plugin: Semmelstatz 2.5

15.04.2007Wirtschaft

Das kopfhoch-studio hat eine neue Version des beliebten Blogstatistik-Plugin Semmelstatz veröffentlicht. Diese ist zwar schon zwei Tage alt, aber mittlerweile sollte die neuste Version keine Kinderkrankheiten mehr besitzen.

Ich hebe mir das Update auf die neuste Version für das große Update auf, denn bald kommt WordPress 2.2 und es reicht, wenn man sich einmal die Arbeit macht.



Was sind Briefkastenfirmen?

10.04.2007Meinungen, Wirtschaft

Da mir heute schon die dritte Briefkastenfirma über den Weg gelaufen ist, gebe ich hier mal eine kleine Definition an:

Eine Briefkastenfirma (Briefkastengesellschaft, oder auch Domizilgesellschaft) ist eine Gesellschaft, die an ihrem satzungsmäßigen Sitz nur einen Briefkasten unterhält, während die Geschäftsführung an einem anderen Ort, dem Verwaltungssitz, stattfindet. Aus Gründen des internationalen Privatrechts existieren Briefkastengesellschaften vornehmlich im Rechtskreis des Common Law. Im kontinentalen Rechtskreis sind aber auch niederländische, schweizerische und vor allem liechtensteinische Briefkastengesellschaften anzutreffen.

Mehr dazu bei Wikipedia. Wobei es gibt noch direktere Definitionen, die ich aber besser nicht schreibe 😉



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