Kategoriearchiv: Wirtschaft

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One Laptop per Child plus neue Bilder

Es gibt neue Informationen zum Vorserienmodell der OLPC (One Laptop per Child) Initiative. Erste funktionstüchtige Prototypen des 100-Dollar-Laptops sind fertig gestellt.

Die ersten zehn Exemplare seien mit der Hand zusammengebaut worden, um die Systemintegration und die Komponenten zu prüfen, bevor der Beta1-Test beginnt. Quanta plant, zunächst 900 OLPC-Notebooks zu bauen und an die Entwicklungspartner für Testzwecke auszuliefern.

Neue Bilder des tatsächlichen Geräts gibt es jetzt, vorher gab es nur Bilder von Design-Studien. Das faszinierende an dem Projekt ist, dass es wirklich soweit fortgeschritten ist. Man denke nur an die Spötterei wegen der Handkurbel zum Aufladen des Akkus. Auch die Firmware des Geräts soll fertig sein und bald als Open Source veröffentlicht werden. Die Software soll bereits eingefroren sein, damit sind ein Webbrowser, ein Text-Editor, ein Chat-Programm und einfache Spiele im ersten Build zusammengefasst, was an den Notebook-Hersteller Quanta, der die OLPC’s fertigt, geht um getestet zu werden.

Das anfangs belächelte Projekt, jedem Kind in der Dritten Welt ein sehr einfach ausgestattetes Laptop für den Unterricht zur Verfügung zu stellen, wird immer populärer. Was sich nicht nur an den Aktionen, wie von Microsoft in Deutschland im Bereich der Berufsausbildung, und der von Intel „100.000 Computer an Schulen“ zu verschenken, zu verstehen ist.

Weitere Infos um OLPC-Projekt

René Obermann ist neuer Telekom-Chef

Nach dem (Zwangs-)Rücktritt von Kai-Uwe Ricke als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom hat der Telekom-Aufsichtsrat am Montag den bisherigen T-Mobile-Chef René Obermann mit sofortiger Wirkung zum neuen Vorsitzenden des Vorstandes der Deutschen Telekom AG bestellt.

Für Obermann hätten Kundenorientierung und Service hohe Priorität, begründete er die Entscheidung des Aufsichtsrates für Obermann. Er besitzt mehr als 20 Jahre Erfahrungrn in der Branche. Seit November 2002 ist René Obermann bei der Telekom als Vorstand für T-Mobile verantwortlich und seit Dezember 2002 gleichzeitig Vorstandsvorsitzender von T-Mobile International. Dort war er zuvor seit Juni 2001 Vorstand European Operations and Group Synergies. Von April 2000 bis März 2002 war Obermann Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Mobile, davor von April 1998 bis März 2000 Geschäftsführer Vertrieb von T-Mobile Deutschland.

Nach einer kaufmännischen Ausbildung zum Industriekaufmann bei der BMW AG in München von 1984 bis 1986, gründete René Obermann noch im selben Jahr das Handelsunternehmen ABC Telekom mit Sitz in Münster. Seit 1991 war er Geschäftsführender Gesellschafter der daraus entstandenen Hutchison Mobilfunk GmbH und dort von 1994 bis 1998 Vorsitzender der Geschäftsführung.

Bei seiner Antrittsrede hat Obermann niemanden im Unklaren gelassen über seinen künftigen Kurs bei der Telekom. Er wolle „jeden Cent zwei Mal umdrehen“ – weitere Stellenstreichungen nicht ausgeschlossen. Dies hatte wahrscheinlich zum Rücktritt von Ricke geführt, da er weitere Stellenstreichungen für die nächsten Jahre verneinte.

Ebenso schraubte Obermann die Erwartungen an die kurz- und mittelfristige Geschäftsentwicklung des Konzerns zurück, da die Rahmenbedingungen der Telekom auch in Zukunft schwierig sind. Auch ist der Kostendruck immens, der technologische Wandel ist rasant, und die Regulierung verfolgt auch weiterhin das Ziel, dass die Deutsche Telekom zu Gunsten der Wettbewerber Marktanteile abgeben wird.

Obermann hat einen Vertrag für die nächsten fünf Jahre erhalten. Der Vorstandswechsel geschah laut Angaben aus Konzernkreisen auf Druck der Bundesregierung und des Finanzinvestors Blackstone, der 4,5 Prozent des Bonner Konzern kontrolliert. Es soll auch einen Streit zwischen Ricke und Zumwinkel gegeben haben. Auch weitere Vorstände bei der Deutschen Telekom werden ihren Hut nehmen dürfen und ihre Posten verlieren. Welche, dass ist noch offen.

Bezug / Quellen: golem.de und ftd.de

AMD-Notebooks von Dell

Nach Informationen von heise.de plant Dell, ab November eine Ladung von 500.000 günstigen Notebooks mit AMD-Prozessor auf den Markt zu bringen. Dabei soll es sich um ein 15,4-Zoll-Gerät mit Turion-CPU handeln, das mit einem Einstiegspreis von unter 500 US-Dollar (ca. 430 Euro) punkten soll. Das Notebook wird nach derzeitigem Informationsstand von dem weltgrößten ODM (Original Design Manufacturer) Quanta gefertigt. Im Frühjahr 2007 soll ein 17-Zoll-Notebook folgen, das von Compal gefertigt wird.

Offentlich werden die AMD betriebenen Notebooks nicht Low-Cost Produkte, was AMD nur schaden würde.

Nachtrag (06.11.2006): Gerade bei Dell entdeckt. Die neuen Notebooks mit AMD-Prozessor sind ab jetzt zu haben.

Welle von Abmahnungen durch Mediamarkt

Das im Elektrohandel erbitterter Kampf um Kunden tobt, ist nichts Neues, aber was zwischen dem Mediamarkt und kleineren Händlern nun abläuft, hat einen neue Qualität erreicht, berichtet der Spiegel auf seiner Internetseite. Der Konzern überzieht einem Zeitungsbericht zufolge vor allem Internet-Shops mit einer Welle von Abmahnungen. Media-Markt macht die Wettbewerber dafür verantwortlich.

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NetCologne senkt Preise der Doppel-Flat-Pakete

Ab 1. November senkt NetColgone die Preise für seine Doppel-Flat-Pakete mit den Flatrates für Telefon und Internet in unterschiedlichen Bandbreiten. Die bekannten Doppel-Flat-Pakete gibt es ab November dann wahlweise mit der Bandbreite von bis zu 2Mbit/s zum monatlichen Pauschalpreis von nur noch 39,90 Euro (früher 43,60 Euro), bis zu 6Mbit/s für 44,90 Euro/Monat (48,60 Euro) und bis zu 18Mbits/s für monatlich nur 49,90 Euro (53,70 Euro).

Mehr dazu unter Presse / NetCologne