Die Schwarz-Gruppe, Muttergesellschaft von Lidl und Kaufland, investiert 11 Milliarden Euro in die digitale Zukunft. Ein neues Rechenzentrum im brandenburgischen Lübbenau soll das größte und leistungsfähigste in der Geschichte des Unternehmens werden und die digitale Souveränität Deutschlands vorantreiben. Der Spatenstich fand am Montag unter Anwesenheit von Digitalminister Wildberger und anderen Vertretern der Politik statt.
Das geplante Schwarz Digits Datacenter soll eine Schlüsselrolle im Bereich der Künstlichen Intelligenz für das Unternehmen werden. Bis zu 100.000 spezialisierte KI-Chips bzw Hochleistungschips sollen in den kommenden Jahren installiert werden. Diese enorme Rechenleistung sei notwendig, um große KI-Modelle zu trainieren, die eine Vielzahl an Daten verarbeiten und präzise Vorhersagen treffen sollen. Die Größe der Investition und Rechenleistung wird deutlich, wenn man das geplante Rechenzentrum von Deutsche Telekom und Nvidia in München in einen Vergleich stellt, dort sollen lediglich 10.000 Hochleistungschips installiert werden.
Quellen: rbb, dpa, handelsblatt, heise und SZ