Gestern ownCloud, heute Nextcloud und morgen besser?

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[Kommentar] Hoppla, dachte ich letzte Woche, als verkündet wurde, dass wichtige Entwickler der Dropbox Alternative ownCloud einen Fork bekannt gaben. Eine Spaltung eines erfolgreichen Open Source Projekts ist nicht Neues, man denke an die Geschichten von Joomla oder auch LibreOffice. Nun also auch ownCloud, was zu Nextcloud geworden ist.

Gestern ownCloud, heute Nextcloud und morgen besser

Seit ownCloud 2.x bin ich dabei und bin sehr zufrieden. Auch wenn ich hoffte, dass die Office-Suite LibreOffice schneller einen Weg in die Cloud finden würde. Aktuell ist der Weg dahin im Gange, aber bis wir alle Freeuser in den Genuss kommen könnten, ist noch ein langer Weg. Besonders bei den aktuellen Veränderungen bei der Cloud.

Grund für die Abspaltung sollen kommerzielle Ziele von ownCloud gewesen sein, wie man an verschiedenen Stellen im Netz erfahren kann. Den wichtigsten Entwicklern rund um ownCloud soll die Community wichtiger gewesen sein. Insider der Open-Source könnten sich an die Abspaltung von Joomla von Mambo erinnert fühlen.

Interessante Hintergründe kann man bei t3n lesen. So gibt es eine Nextcloud GmbH, die die Entwicklung und den Enterprise-Support sich als Ziel gesetzt hat. Auch soll es bald eine technische Perspektive geben, die den Umstieg von ownCloud auf Nextcloud möglich macht.

Für die Masse an Nutzer von ownCloud wird es wichtig sein, egal ob es sich ownCloud oder Nextxloud nennt, dass es weiter geht und auch, der Wunsch ist immer da, besser! Wahrscheinlich wird es jetzt erst einmal sehr ruhig um die Cloud, bis sich alles geordnet hat.



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