Festplatten im Wandel der Zeit

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Kaum eine Technik hat einen so deutlichen Wandel in den letzten rund 50 Jahren vollzogen wie die der Computertechnik. Einzelne Teile konnten früher schon ganze Räume füllen und das für vergleichsweise triviale Aufgaben. Nehmen wir einen besonderen Teil der Computertechnik genau unter die Lupe, die Festplatte.

Festplatten im Wandel der Zeit

Aus heutiger Sicht waren Festplatten früher riesige Geräte, die als einzelnes Teil eines Rechners mitunter so groß wie ein Schrank waren und entsprechend Raum eingenommen haben. Sie wurden noch von sehr großen und vor allem sehr mechanischen Teilen bewegt und wogen bis zu 500kg. Die erste dieser Festplatten war die IBM 350 aus dem Jahre 1956, welche nur vermietet wurde. Solch große Klötze sind zum Glück heutzutage nur noch in Museen anzutreffen, denn neben ihrer, aus heutiger Sicht geringen Speicherkapazität, benötigen sie doch sehr viel Strom und sind vermutlich sehr laut.

Technologische Sprünge: Kleinere Festplatten, mehr Speicherkapazität

Das solch große Festplatten auf Dauer eher unpraktisch waren und sich die Computertechnik weiterentwickelte und vor allem kleiner wurde, brachte es auch mit sich, dass die Festplatten kleiner werden mussten um weiterhin sinnvoll in Computern benutzt zu werden. Dadurch wurde 1979 das erste sogenannte „Winchester“-Laufwerk, ebenfalls von IBM, auf den Markt gebracht – dieses war wesentlich kleiner als die oben erwähnte IBM 350, aber immer noch sehr schwer und teuer. Dennoch stieg ihr Absatz deutlich.

Nur ein Jahr später wurde durch Seagate Technology das erste 5,25 Zoll Winchester-Laufwerk verkauft, parallel zum bereits bestehenden Apple Microcomputer und dem ersten PC von IBM, wodurch die Nachfrage rasant anstieg. Einige Jahre später folgten erste 3.5 Zoll Harddisks. Fast 40 Jahre nach der Vermarktung der ersten und großen Festplatten gelang es 1991 schließlich die erste 2,5-Zoll-Festplatte mit 100 MB Speicherkapazität, das zwanzigfache der der IBM 350, auf den Markt zu bringen. Diese Sprünge wurden mit der ab den 1980er Jahren immer größeren Verbreitung von Computern immer größer und geschahen in zunehmend kürzeren Abständen. Bereits 1997 waren Festplatten mit 16,8 GB möglich, also innerhalb von 6 Jahren eine Vervielfachung der Speicherkapazität um das 16-Fache.

Durch die größere Verbreitung konnten sich natürlich auch viel mehr Hersteller auf dem Markt etablieren, sodass schneller verschiedene Technologien erarbeitet und verbreitet werden konnten, die zu den heutigen, mehrere Terabyte umfassenden Massenspeichern führten. Parallel dazu wurden andere Technologien weiterentwickelt, wie der USB-Standard. Dadurch wurde es zunehmend interessanter größerer Datenmengen speichern und transportieren zu können, als es mit den üblichen optischen Medien der Fall war, sodass der ein Bedarf nach großen externen Speichermedien aufkam.

Heutzutage kennt fast jeder die typischen externen Festplatten, auf denen sich schon ziemlich große Archive anlegen und bequem von Ort zu Ort mitnehmen oder im heimischen Netz zur Datensicherung benutzen lassen. In Zeiten von Big Data sind große Laufwerke zudem Grundvoraussetzung, um Dienste wie Cloud-Computing oder generell das Aufzeichnen diverser (Marketing-relevanter) Daten überhaupt erst möglich zu machen.

Viele Modelle, doch welches sollte man auswählen?

Durch die immer günstiger zu produzierenden Massenspeicher ist ein sehr großer und zum Teil auch sehr unübersichtlicher Markt entstanden, auf dem sich verschiedene Teilaspekte, die es beim Kauf eines solche Gerätes zu beachten gilt, auch nur minimal unterscheiden können, was jedoch zu deutlichen Preisunterschieden führen kann. Um sich in diesem Wust aus Angeboten, Herstellern und spezifischen Daten zurechtzufinden gibt es, insbesondere für die externen Festplatten, bei https://www.externe-festplatte.de/ Hilfs- und Vergleichsmöglichkeiten, um der Sache wieder Herr zu werden und das richtige Gerät für sich herauszusuchen. Egal ob UDB-HD, NAS Festplatte oder externes Laufwerk für angesagte Spielekonsolen – hier wird alles genau unter die Lupe genommen!

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