Texterstellung outsourcen: Warum Texte von unabhängigen Autoren kaufen?

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[Gastbeitrag] Webmaster sind die Superhelden unserer Zeit: Sie konzipieren und realisieren Webseiten, vergeben Werbeplätze, betreiben Fundraising, organisieren Produkte, generieren Content und vieles mehr. Wenn hinter einem Online-Projekt nicht gleich ein ganzes Team steht, das sich die anfallenden Aufgaben aufteilt, muss ein Webmaster all diese Dinge im Alleingang erledigen. Gerade bei größeren Projekten fehlt aber häufig die nötige Zeit, um den oft gewaltigen Contentbedarf in Eigenregie zufriedenstellend zu stemmen.

Unique Content und Übersetzungen

Im Hinblick auf den Content geht es in der Suchmaschinenoptimierung vorrangig um den Textcontent einer Webseite. Bei der Erstellung von SEO-Content wird einem Webseitenbetreiber demnach eine weitere Fähigkeit abverlangt: Er muss lesenswerte, anregende Texte verfassen können. Wer dies nicht zu seinen Kernkompetenzen zählt, sieht sich einem großen Problem gegenüberstehen und muss dafür meist sehr viel wertvolle Zeit opfern. Eine Möglichkeit, sich als Webmaster hier stattdessen einen Freiraum für die Kernaufgaben zu schaffen, ist das Outsourcing der Textproduktion durch die Übergabe an die fachkundigen Hände Dritter.

Wer kann die Texterstellung übernehmen?

Es gibt verschiedene Dienstleister, die Webseitenbetreiber bei der Contenterstellung unterstützen. Content-Agenturen zum Beispiel übergeben Arbeitsaufträge an meist mehrere tausend Autoren. Auftraggeber fassen in einem Autorenbriefing zusammen, welche Inhalte wie im gewünschten Text umgesetzt werden sollen. Auf dieser Arbeitsgrundlage bearbeiten die Autoren die Aufträge und reichen dann die fertigen Artikel ein. Wie sehr der fertiggestellte Text den Erwartungen des Auftraggebers entspricht, hängt maßgeblich von der Qualität des Briefings ab.

Selbstständige Texter können ebenfalls bei der Bereitstellung von Webcontent helfen. Durch ihre Ausbildung und Tätigkeit als professionelle Texter und ihre selbstständige Arbeit sind sie die richtigen Ansprechpartner für Auftraggeber, die stets einen sehr direkten Kontakt zum Texter wünschen. Es besteht auch die Möglichkeit, Textbüros anzusprechen. Hier arbeiten mehrere Texter im Team, was diese Methode sozusagen zu einer Mischung der beiden vorher genannten macht. Mit dem sogenannten „Text-Spinning“ können auch Computerprogramme bei der Erschaffung von Textcontent helfen: Durch ein automatisches Ersetzen bestimmter Wörter durch Synonyme und eine Umstellung der Satzstellung (bei Wahrung der korrekten grammatikalischen Struktur) können in kurzer Zeit große Textmengen hergestellt werden. Allerdings schreiben diese Programme keine wirklich neuen Texte: Damit Text-Spinning funktionieren kann, muss bereits ausreichend Content bestehen, der umgeschrieben wird.

Das Text-Spinning nimmt somit eine gewisse Sonderstellung ein. Alle drei anderen Methoden aber (Content-Agenturen, selbstständige Texter, Textbüros) haben verschiedene Vorteile für verschiedene Ansprüche. Bei all den Unterschieden haben sie aber alle den gleichen Zweck: Ein effizientes Outsourcing der Erstellung lesenswerter und suchmaschinenoptimierter Texte. Webmaster profitieren davon auf vielfachem Wege:

Die Vorteile des Outsourcings der Textproduktion:

Der größte Vorteil ist die Zeitersparnis: Besonders bei größeren Projekten bleibt dem Webseitenbetreiber so sehr viel Zeit zur Organisation und Ausübung seiner Hauptaufgaben.

Arbeiten mit Profis: Professionelle Texter üben die Erstellung hochwertiger Textinhalte stilsicher und kompetent aus. Es geht dabei nicht nur darum, sprachlich korrekt zu schreiben, sondern auch darum, einen guten Ton zu treffen und zum Weiterlesen zu animieren. Es entstehen Texte, die nicht nur wertvolle Informationen liefern, sondern auch attraktiv und spannend zu lesen sind.

Viel Text in kurzer Zeit: Durch das Outsourcing muss die eigene Seite nicht dem eigenen Schreibfluss hinterherhinken, sondern kann sofort durchstarten!

Suchmaschinenoptimierung: Content-Texter sind im Verfassen suchmaschinen-optimierter Texte geübt. Des Weiteren verwenden die meisten professionellen Texter Schreibprogramme oder –oberflächen, in denen Keyworddichten, die Einzigartigkeit der Texte etc. automatisch überprüft werden. Üblicherweise sind diese Überprüfungen im bezahlten Service mit inbegriffen.

Regelmäßige Updates: Durch eine sinnvolle Contentstrategie können sich Webmaster im Urlaub bequem unter Palmen entspannen, während der Blog oder die Webseite daheim automatisch mit frischen Inhalten aktualisiert wird.

Breite Themenauswahl: Durch eine vergrößerte Auswahl verfügbarer Autoren kann auch das Themenspektrum erweitert werden – vorausgesetzt, die Themen bleiben trotzdem relevant. Mehr spannende Themen bedeuten mehr potenzielle Leser!

Qualität vs. Quantität

Die Qualität und die Quantität gekaufter Texte halten sich stets die Waage. Wie überall sonst im Leben gilt auch im Webmarketing: Gutes gibt es selten geschenkt – und für wirklich Gutes muss in der Regel tief in die Tasche gegriffen werden. Während beim Text-Spinning Text in großer Quantität für vergleichsweise wenig Geld bereitgestellt werden kann, lässt die Qualität meist (noch) zu Wünschen übrig. Gespinnte Texte sind oftmals nicht in der Lage, seine Leser zu überzeugen, geschweige denn zu begeistern. Es ist also eine Frage der persönlichen Entscheidung, welche Prioritäten gesetzt werden sollen: Sollen lieber schnell viele Texte erstellt werden, oder darf die Produktion länger dauern, solange die Texte danach hochwertiger sind? Aus SEO-Perspektive ist die Antwort hier recht eindeutig: Seitdem beispielsweise das Panda-Update von Google die Suchmaschinenrankings beeinflusst, gehören Webseiten mit hochwertigen Inhalten eindeutig zu den Gewinnern. Hervorragender Content in kleinerer Menge kann für das Ranking förderlicher sein als viel Content von schlechterer Qualität.

Die Frage nach den Kosten

So stellt sich die Frage: Wie viel darf ein gekaufter Text kosten? Bei vielen Beschaffungswegen ist es üblich, dass ein Text anhand eines Wortpreises berechnet wird, d.h. gezahlt wird ein bestimmter Preis pro Wort. Beim Content-Anbieter content.de zum Beispiel gibt es einen 500 Wörter umfassenden Text von guter Qualität für rund zehn Euro, was einem Wortpreis von ca. 2 Cent entspricht. Bei Textbüros und selbstständigen Textern gehen die Preise teilweise weit auseinander, in der Regel wird hier aber mehr gezahlt als bei Agenturen. Den erhöhten Wert muss man allerdings wiederum mit dem Wert gegenrechnen, den man an einen persönlichen Kontakt zum Autor knüpft. Nur aufs Geld zu schauen funktioniert also nicht: Die verschiedenen Dienstleister und Dienstleistungen werden auf- und abgewertet, je nachdem, welche Prioritäten man bei der Zusammenarbeit setzen möchte. Da die Ansprüche der Webmaster so unterschiedlich sind wie die Webmaster selbst, lässt sich keine allgemeingültige Antwort dafür finden, welche Methode nun die beste ist.

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Hab Ihr bereits Erfahrungen mit dem Outsourcing euer Texte gemacht? Wenn ja, welches Modell habt Ihr bevorzugt, oder welches würden Ihr bevorzugen? Worauf legt Ihr am meisten Wert – die Qualität, die Quantität, oder beides…? Wir sind gespannt auf Eure Feedback!

„Gastautor Jens Thomas arbeitet für die Qualitätssicherung bei der content.de AG und ist dort vor allem im Projektgeschäft und mit dem Verfassen von Blogbeiträgen beschäftigt. Content.de ist eine technische Plattform für die Vermittlung suchmaschinenoptimierter Texte mit mehr als 4.000 Autorinnen und Autoren. Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, in diesem sympathischen Blog unseren Beitrag zu leisten, und bedanken uns bei euch, den Leserinnen und Lesern, für euer Interesse!“

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