Kaffee war jahrelang zu teuer

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Deutschland beliebtes Getränk am Morgen war über Jahre überteuert im Handel. Das Bundeskartellamt hat jetzt den drei marktbeherrschenden Kafferöster Tchibo, Melitta und Dallmayr eine 159,5 Millionen Euro Strafe verhängt, wegen langjähriger Preisabsprache zum Nachteil uns Verbrauchern.

Die Absprachen sollen von 2000 bis 2008 getätigt worden sein und rund fünf Preisrunden beinhaltet haben. So kletterten die Preise wichtiger Produkte wie Filterkaffee, Espresso, Kaffeepads und Kaffeebohnen teilweise drastisch. Allein die Preisanhebungen, die Ende 2004 und im April 2005 angekündigt worden waren, verteuerten den Röstkaffee um durchschnittlich mehr als einen Euro pro 500-Gramm-Packung.

Angeblich sollen weitere Kafferöstern in das Kartell verwickelt sein, die noch auf Ihre Strafe warten müssen. Weiter sind die obigen Strafen noch nicht rechtsgültig und Melitta will rechtlich gegen die Strafe vorgehen.

Seit Jahren zahle ich für ein Pfund Kaffee 2,99 Euro (ARO, Metro Gruppe) und kann nicht behaupten, dass der Preis überteuert ist. Ich kann mich sogar daran erinnern, dass Idee-Kaffee mal rund 10 Mark gekostet hat.



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