Arcor und YouPorn vs. Zensur und Jugendschutz

Internet, MeinungenKommentieren

Die Hälfte des Internets, wenn nicht mehr, beschäftigt sich mit dem Thema Sex in allen Abwandlungen. Ist es dann schlimm, wenn YouPorn von einem Internet-Dienstleister blockiert wird? Nein, ist es nicht und im Grunde fällt es bei den Massen von Angebote auch nicht auf, dass ein Angebot fehlt. Die Bewertung zu YouPorn inhaltsmäßig überlasse ich mal anderen. Außer Traffic bringt YouPorn einem nichts, als Blogger.

Der Zugangsschutz ist ein Witz

Das ist genau der Knackpunkt und ihr muss der Jugendschutz greifen. Wenn die Betreiber eines internationalen Sex-Portals, denn nichts anderes ist YouPorn, den Jugendschutz nicht realisiert, muss es national geregelt werden und eine allgemeine Sperrung möglich sein. Dies ist keine Zensur oder ähnliches. Zensur betrifft die freie Meinungsäußerung und hat YouPorn was mit freier Meinung zu tuhen? Vielleicht was von freie Liebe? Wobei ich darunter was anderes verstehe. Beides also Nein!

Schlussendlich sollten auch andere Internetdienstleister dem Vorbild Arcor folgen und YouPorn sperren. Dumm nur, dass Arcor dies nicht aus Jugendschutzgründen tat, sondern weil das Landgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung erlassen hat. Ach…, ein weiteres Argument, dass es keine Zensur ist!

Schade nur, dass ein Teil der Internetgemeinde (siehe Kommentare und Trackbacks bei Golem) Zensur und Jugendschutz in ihrer rechtlichen Bedeutung nicht kennen.

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Kommentare:

  1. Spitzel sagt:

    Sorry aber ich kann Deine Meinung wirklich nicht teilen. Sicher geht es in diesem! Fall um den Jugendschutz. Ich glaube aber nicht das es nötig ist Millionen von Nutzen den Zugang zu Inhalten zu verwehren weil nicht sichergestellt werden kann dass alle volljährig sind. Dieser Jugendschutz muss innerhalb der Familie durchgesetzt werden.

    Im Übrigen sind derartige Pornoinhalte erst der Anfang. Das halbe Internet entspricht nicht den deutschen Gesetzen und es ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit bis weitere Inhalte zensiert werden. Wir führen hier in Deutschland gerade chinesische Verhältnisse ein. Nur das wir zuerst Pornos zensieren. In China hat man gleich mit „anderen politischen Meinungen“ angefangen. Da kommen wir aber auch noch hin…

  2. Heinrich sagt:

    Der Jugendschutz setzt nicht die Regelung innerhalb der Familie als Grundsatz. Der Jugendschutz regelt das Zusammenleben zuwischen der Jugend und den volljährigen Bundesbürgern.

    Der nationale Jugendschutz wird in Sex-Angeboten befolgt. Hier in diesem Sex-Angebot, handelt es sich um internationales Angebot. Mann könnte nun Argumentieren, dass der Jugendschutz auch Inhalte von Außen (also nicht Hoheitsgebiet Deutschland)gelten muss. Sicher sollte der Jugendschutz nicht dazuführen, dass Angebote komplett aus dem Internet verschwinden. Nur in Sex-Angebote sind nationale Gesetzte viele Länder in einem Punkt einig: Wer die Schutz- und Zugangsregeln nicht einhält, wird abgeschaltet. Eine deutsche Seite, würde wenn er den Jugendschutz nicht einhält, abgeschaltet. International betrachtet ist es sicher schwieriger, den Jugendschutz durchzusetzen. Problem beim Internet ist es, dass es keine globalen Regeln in der Art wie Handels u. Wirtschaftsabkommen gibt und so jedes Land mit den Vor- und Nachteilen zu kämpfen hat.
    Deswegen, muss dass nationale Recht vor dem internationalem Recht stehen, nur fehlt ihr ein internationales Recht. So bleib dem deutschen Rechtssystem nur die Sperrung bzw. die Blockierung übrig.

    Eine große Bitte: Bitte vergleiche das Rechtssystem Chinas nicht mit unserem Rechtssystem. Dies kann nur als Ohrfeige für unsere Verfassungsväter angesehen werden. China ist keine Demokratie, wie es die UN ansieht und wir in der westlichen Welt kennen.

    Das Thema Online-Durchsuchung wird noch lange ein Thema sein und ich verlasse mich auf unser Rechtssystem. Das allgemeine Recht zur Online-Durchsuchung wird nicht kommen, aber sicher in der Form im Zusammenhang von bestimmen, schwerwiegenden Fallen, wie wir es vom sog. „Lauschangriff“ kennen.
    Der BND sollte grundsätzlich die Erlaubnis haben, wobei ich davon ausgehen, dass alle Geheimdienste, in der Welt, dies schon machen.

  3. Rai sagt:

    In diesem speziellen Fall dürften jedoch wirtschaftliche Interessen des Klägers im Vordergrund stehen. Er muss Kosten aufwenden für die Jugendschutzkontrolle und die gesperrte Website eben nicht. Konsequenterweise müsste er ja jetzt wohl sein Leben lang weiterklagen um zehntausende von Seiten einzeln sperren zu lassen.

  4. Smirgol sagt:

    Sehr kurzsichtige Sichtweise.
    Heute YouPorn, morgen vielleicht BildBlog.de?
    Was kommt als nächstes?
    Sind die Mechanismen zur flächendeckenden Sperrung von Webseiten erstmal installiert, ist es ein leichtes, die Sperrung auf X-beliebige Inhalte auszudehnen.
    Heute passt Herrn X diese Webseite nicht und morgen Frau Y diese Webseite nicht. Nach und nach werden die Seiten gesperrt bis irgendwann nicht mehr wirklich viel über bleibt vom Internet. Vielleicht sollten wir uns direkt abnabeln und ein DeutschlandNet gründen? Da wo alles schön geregelt zu geht und alle Gesetze brav beachtet werden? Wäre einfacher als den Rest der Welt dazu zu bringen, unsere Jugendschutz Gesetze zu respektieren, was an Absurdität sowieso schon nicht mehr zu überbieten ist.

    Des Weiteren wir mir als Erwachsener der Zugriff auf Inhalte verwehrt, die mir zugänglich sein dürfen. Mit welcher Begründung eigentlich? Ich bin volljährig und habe das freie Recht mir sowas anzugucken und ich fühle mich in diesem Recht durchaus beschnitten.

    Du kannst es jetzt nennen wie Du möchtest, Zensur, Indizierung oder Beschaffungsmaßnahme für Anwälte und Gerichte. Für die meisten ist es einfach Zensur.

    Mal ganz davon abgesehen, das hier ein derber Eingriff in den Freiraum Familie vorliegt. Es obliegt der Verantwortung der Eltern dafür zu sorgen, das die Kinder einen angemessenen Umgang mit dem Medium Internet haben und nicht im Verantwortlichkeitsbereiches des Staates. Schon mal darüber nachgedacht?
    Das das seit jeher nicht 100% funktioniert und auch nie funktionieren wird, ist eine andere Geschichte.
    Jugendliche sind nicht dumm und haben ihre Mittel und Wege.

    Abschließend möchte ich hier auf die so treffende Geschichte mit dem Frosch und dem heißen Wasser verweisen…

  5. Heinrich sagt:

    @Smirgol: Wärst du so nett, zuerst die Texte zum Jugendschutz zu lesen. Danke!
    Schade, dass du keine eigene Seite oder Blog hast, dann könnte man deinen Argumente vielleicht mehr Bedeutung hinzufügen.

    Allgemein verstehe ich, dass einige Angst vor Zensur und Kontrolle haben. Sicherlich gehören die Argumente von Rai auch dazu (ich glaube du bist der einzige hier, der Kinder hat).

    Könnt ihr euch bitte einige Jahre zurückversetzten, als das Internet relativ neu war und der Jugendschutz und vieles mehr, auch auf deutschen Seiten, nicht eingehalten wurde! Existieren diese Seiten noch? Nein, diese wurden abgeschaltet, wenn diese Seiten den Jungenschutz nicht einhalten. Und? Können dann noch Volljährige die Seiten besuchen? Nein! Ist dass dann auch Zensur?

    Wegen meiner, kann sich jeder Volljährige – stundenlang YouPorn ansehen und damit machen was er will. Nur die Tastatur bitte sauber machen, in öffentlichen Computerräumen.
    Es wird so oft über den Jugendschutz gesprochen, dass er nicht eingehalten wird. Nun, wo er mal versucht wird durchzusetzen, springen alles auf den Zenzur-Zug auf und jetzt ist der Jugendschutz Familien-Sache. Wo er rechtlich nicht anzusiedelt ist.

    Vielleicht habe ich noch Werte des gesellschaftlichen Zusammenlebens bekommen. Dies ist Familien-Sache. Der Jugendschutz hat mir nicht geschadet und ganzen Pfadfinderlagern auch nicht und wird der heutigen Jugend auch nicht schaden 🙂

  6. Rai sagt:

    Ja, ich habe Kinder und muss natürlich eigene Zensur-massnahmen ausüben. Die sehen halt so aus, dass eines der Notebooks dann im Wohnzimmer, nur unter Aufsicht verwendet werden darf. Aber Kinder sind schlau was das anbetrifft. Was zu Hause verboten wird, lernen sie dann irgendwann woanderst, vielleicht beim grossen Bruder vom Nachbarn kennen.
    Mir geht es aber bei dieser Sache im wesentlichen darum, dass ich es nicht für gut halte, wenn ein Webseitenbetreiber durch Abmahnungen oder einstweilige Verfügungen oder ähnliches, andere Webseitenbetreiber aus Deutschland aussperren kann. Und ich bin auch überzeugt von, dass diese Sperren durch irgendwelche Proxies oder Anonymizer umgangen werden können.
    Daher ist es für mich Zensur. Und in diesem speziellen Fall habe ich den Eindruck (der natürlich auch falsch sein kann), dass der Zugang zur Konkurrenz erschwert werden soll. Wobei ich das Angebot und die Website vom Kläger nicht kenne und mir im Grunde genommen auch egal ist.

  7. Spitzel sagt:

    Der Jugendschutz spielt in diesem Fall höchstens zweitrangig eine Rolle. Es geht hauptsächlich um rein wirtschaftliche Interessen des Klägers. Vor dem BGH beschwerte sich der Kläger erfolglos über Wettbewerbsnachteile durch den deutschen Jugendschutz(Quelle: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2007&Sort=3&nr=41423&pos=0&anz=149

    Da dieser Versuch erfolglos blieb versucht der Kläger jetzt diesen Wettbewerbsnachteil durch Aussperrung der Konkurrenz auszubügeln. Jugendschutz war nur das Schlagwort mit dem der Richter etwas anfangen konnte. Wie erklärt man sonst, dass allein Arcor zur Sperrung einer einzelnen Website verpflichtet wurde? Sind die Kunden der anderen Provider nicht auch gefährdet? Und müssen unsere Kinder nicht auch vor den zig-tausend anderen Websites geschützt werden, die sich einen Dreck um deutsche Gesetze scheren?

    Natürlich müssen sie geschützt werden. Aber es hat sich bis jetzt keiner gefunden, dessen wirtschaftliches Interesse an einer Sperrung dieser Inhalte groß genug war, um damit vor Gericht zu gehen. Es besteht also im Moment kein wirtschaftliches Interesse an einer umfassenderen Zensur.

    Das Internet zeichnet sich durch freien Zugang zu Informationen und einer weltweiten Vernetzung aus. Das sollten wir nicht leichtfertig für wirtschaftliche Interessen Einzelner aufgeben.

    Zu den „chinesischen Verhältnissen“ möchte ich noch folgendes sagen: Jedes Land, welches Zensur betreibt, nimmt für sich in Anspruch dies zur lokalen Durchsetzung seiner Gesetze zu tun. Es ist in China nun mal verboten Kritik an der politischen Führung zu äussern. Genau so ist es im Iran verboten sich kritisch über Religionen zu aüssern. In Deutschland ist es u.a. verboten pornographische Inhalte ohne ausreichende Altersverifizierung zugänglich zu machen.

    Wenn Richter darüber entscheiden welche Teile des Internet`s wir sehen dürfen und welche nicht, ist das eindeutig Zensur.
    Es wir auch spanndend sein zu sehen wie Arcor diese richterliche Glanzleistung technisch umsetzt. Mit einer IP-Sperre hat sich Arcor schon blamiert. Ich könnte mir noch ein aktives scannen und filtern der durch Kunden angefragten Inhalte vorstellen. Das wäre allerdings der Super-Gau für den Datenschutz. Ein permanenter Lauschangriff, sozusagen. Das können wir nicht wirklich wollen.

  8. Heinrich sagt:

    Mein Gott, lass doch die Firma Kirchberg machen was sie will, wenn sie eine rechtliche Grundlage gefunden hat, hat die Firma einen guten Anwalt gefunden. Zweitens triffst Kirchberg keine unschuldigen dritten, sondern bleibt in seiner Branche Sex und Co.

    Sicherlich, dass Vorgehen der Firma Kirchberg könnte kritisch sein, wobei wenn unser gutes Rechtssystem das zulässt, ist es okay! Viel kritische würde ich es sehen, wenn wieder Abmahnungen an User und Blogger gehen würden. Vielleicht ist dieser Punkt Ansichtssache. Wie ich der Diskussion entnehme.

    Übrigens: Vergleich von Iran und China mit Deutschland hingt, oder sind Iran und China Demokratien? Nein, also ist der Vergleich irrelevant. In diesen Ländern wird die freie Meinungsäußerung zensiert, oder?

    Zensur ist ein gerne genommenes Schlagwort von Medien, Journalisten und vielen mehr, aber im Grunde zensieren wir alle! Ob im eigenen Leben oder im Beruf!

    Warum ich die angebliche Zensur in diesem Fall nicht sehen, liegt wahrscheinlich an mir. Erstens brauche ich keine Sex-Angebote und auch kein YouPorn. Zweitens sehe ich den Begriff Zensur nicht so kritisch, da ich selber einer gewissen Zensur im Studium und Beruf unterliege und diese für okay halte, auchwenn diese nicht immer gerecht ist.

    Selbstverständlich kann man die Sperrung von Arcor umgehen, dafür genügt es schon eine andere Proxy zu nutzen.

    Nochmals zum Jugendschutz: Für mich selbst stellt der Jugendschutz eine sinnvolle, rechtliche Grundlage dar, die ich gerne mehr durchgesetzt sehen würde, aber einer Verschärfung eine Absage erteile. Das Kirchberg den Jugendschutz als Hilfsmittel nimmt, kann kritisch angesehen werden. Ich verstehe in diesem Punkt Kirchberg. Kirchberg muss den Jugendschutz realisieren und sieht als Standortnachteil an, wenn von Außen Unternehmen diesen nicht befolgen müssen. Als Unternehmer stehe ich diesem Schritt ganz und voll hinter Kirchberg, auch wenn es kein Unternehmen ist, dem ich angehören möchte.

    Als Abschluss vielleicht ein Gedanke: Wenn wir sagen, dass dieser Fall Zensur ist – dann könnten Internetseiten die gegen unser Rechtssystem verstoßen, nicht mehr abgeschaltet werden. Ich nenne mal Seiten mit alt-nationalen Gedankengut. Für die ist es auch Zensur, wenn ihre Seiten abgeschaltet werden und ich sähe dies rechtlich bedenklich, wenn sie den YouPorn-Fall gegebenfalls für sich nutzen könnten, wenn der Fall Kirchberg gegen YouPorn Zensur ist.

  9. Youporn-Kult sagt:

    Aus deiner Abneigung gegen Porn spricht Ideologie, und darauf begründet sich deine Meinung daß Jugendliche das nicht sehen sollten.
    Ist trotzdem eine Meinung, und Meinungsfreiheit bedeutet auch anderer Meinung sein zu können.

    Es steht dir ja frei, dir youporn anzusehen oder nicht, die gleiche Entscheidung triffst du für deine Kinder.

    Aber nur weil du der Meinung bist, porn sei schädlich, heißt das noch lange nicht daß andere auch dieser Meinung sind.

    Für diese dann youporn zu sperren ist Zensur, ob dir das nun gefällt oder nicht.

    Und ja, es gibt die Gesetze die definieren was legal ist und was nicht, jedes Land macht seine eigenen.

    Eben auch China und Iran. Und dann bestimmt jedes Land auch noch was Demokratie ist und was nicht.

  10. Heinrich sagt:

    Ach, wo steht den bitte, dass ich was gegen Porn und Sex habe? Nur weil ich kein direkter Konsument bin, habe ich noch längst nichts gegen Porn-Angebote im Internet 😉

    Aber gut, finde es gut, dass du was gegen den Jugendschutz hast, denn du lebst anscheinend von Porn- und Sex-Angeboten. Da stört es ja, wenn pubertierende nicht stundenlang im Internet sind, um sich Sex-Angebote reinzuziehen.

    Kannst du dir vorstellen, dass einige Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, froh wären, wenn sie nicht jedesmal eine Anzeige von aufgebrachten Eltern bekommen, nur weil ihre Sprösslinge am Gemeinschaftscomuter sich Sexfilme ansehen oder ein Porno-Heft in ihrem Rucksack besitzen? (Dies war nicht einmal ein Totschlag-Argument). Kannst du dir auch vorstellen, dass sich Eltern strafbar machen, wenn Sie ihrem Nachwuchs Zugang zu Porn geben, auch wenn es nicht gewollt ist! Schau dir mal paar Sorgerechts-Fälle an, dann weißt du was ich meine.

    Aber danke, dass ich einer Ideologie verfallen bin 😀 Dies gebe ich gerne analog an dich zurück!

  11. ace sagt:

    Einen Provider verdonnern, Webinhalte zu zensieren kommt dem Versuch gleich, Autoherstellern an die Karre zu pinkeln, wenn deren Fabrikate bei z.B. Banküberfällen benutzt werden.

    Ein ISP hat den Zugang zum Internet bereitszustellen, ohne wenn und aber. Alles andere liegt entweder im Zuständigkeitsbereich der elterlichen Erziehung oder ist durch Gestze gereglt, die auschließlich in dem Land angewendet werden dürfen, in dem sich der gehostete Dienst (Webseite, etc.) befindet.

    Wehret den Anfängen!

  12. Youtube Freak sagt:

    Jugendschutz hin Jugendschutz her Es ist nun einmal tatsache das Jugentliche wenn sie Pornoseiten sehen wollen, auch immer welche finden werden. Man muesste das Internet erst kommplet Dicht machen um dies zu vermeiden.

  13. Rudi sagt:

    Lösungsvorschlag für eine Altersverifikation

    Es gibt jede menge Sexkontaktmagazine (z.B. „Happy Weekend“), die ebenso, wie YouPorn.com als Jugendgefährdend gelten. Diese werden in aller Regel nur in Sex-Shops oder unter der Ladentheke verkauft. Dieser Verkauf unterliegt also einer Altersverifikation. Man kann also davon ausgehen, daß wer solche Magazine besitzt, auch das dazu notwendige Alter erreicht hat, das sollte als Altersverifikation ausreichen.

    Möglichkeit 1 : Man nimmt etwas aus einem aktuellen Pornoheft als Codewort (z.B. auf S. 20 den jeweils ersten Buchstaben, der ersten 10 Zeilen).

    Möglichkeit 2 : Freunde von YouPorn schalten eine entsprechende Anzeige (z.B. Passwort für XXX im Dezember 2007 : „geileFilme2010“. Spende zur Finanzierung dieser Anzeige an Chiffre ….).

    Das sollte doch zu machen sein. Die entsprechenden Anbieter tragen auch Verantwortung für die Meinungsfreiheit. Sie sollten keinen Vorwand liefern ein Zensursystem aufzubauen.

  14. Sebbi sagt:

    Komisch, vor ein paar Tagen hatte Youporn noch einen Wahlknopf mit „Enter“ und „Leave“. Hätte das ausgereicht? Keine Ahnung …

    Jedenfalls scheint der gemeine, pornöse Suchende immer noch (wie viele Monate ist das nun her?) sehr häufig nach dieser Seite zu suchen. Mein Youporn-Artikel wird immer noch täglich von unglaublich vielen Besuchern angesprungen. Auch deinen Artikel hier, habe ich so gefunden … vielleicht sind es ja immer nur verblüffte Blogger, die danach suchen und alle verlinkten Seiten abgrasen 😉

  15. Heinrich sagt:

    Sebbi, die Suchenden haben keine Freundin und müssen alles Selber machen 😉

  16. Sebbi sagt:

    Das ist zwar sehr wahrscheinlich, aber wenn sie den Namen der Webseite schon kennen, warum suchen sie dann noch immer danach? Müssten mittlerweile nicht alle Singles die Seite schon mal gefunden haben?

Trackbacks und Pingbacks:

  1. Pingback von vVallo.com - Web 2.0 & mehr » Arcor: Ist YouPorn-Sperre Zensur?

    […] Hier teilen sich die Meinungen. Der Großteil der Internetgemeinschaft bejaht nach meinem Eindruck dies. Anders so Heinrich, der auf seinem Blog “DimidoBlog” das Thema genauer unter die Lupe genommen hat. […]

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    […] Golem-Usern und Bloggern, ob die Sperrung von YouPr0n nun Zensur sei. Ich bejahe dies, anders als Heinrich vom DimidoBlog. Warum ich denke, dass die Sperrung von YouPr0n Zensur sei? Ganz einfach: Egal ob gerichtlich […]



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