Es gibt nicht nur Fon

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Während Fon in den letzten Wochen, wegen der kostenlosen Abgabe des Router „La Fonera“ bekannter wurde, hat nun ein weiterer Dienst zum gemeinsamen Nutzen des DSL-Anschlusses seine Öffentlichkeitsarbeit verbessert.

Der kleine deutsche Konkurrent Sofanet, der fast schon in Vergessenheit kam, hat nun seinerseits einen neuen Tarif für Gastnutzer bekannt gegeben. Anders als bei Fon, muss man die WLan-Hardware selber besorgen und kaufen. Die Benutzung ist ähnlich. Während man bei Fon Mitglied der Community sein muss, um WLan von anderen Communitymitglieder zu benutzten, reicht bei Sofanet, wenn man sich registriert. Wobei man bei Fon auch als Alien aufs WLan von Mitgliedern zugreifen kann. Was aber 3 Euro am Tag kostet.

Bei Sofanet kosten 6GB Traffic 15 Euro. Da dies als Prepaid funktioniert, verfallen die Restguthaben wie bei den bekannten Prepaid-Handys, nach 90 Tagen. Der entscheidende Vorteil ist, dass für die Hotspots-Besitzer eine Sicherheit, wie bei einem eigenen Anschluss eingebaut ist. Bei Fon ist das Problem, dass die Datenaufzeichnung der IP-Adressen immer vom Hotspot-Eigentümer ist. Bei Sofanet hat jeder User eine eigene Kennung, die auch aufgezeichnet wird. So ist es Möglich, dass ein User, der auf einem fremden Hotspot illegale Downloads durchführt, nachzuweisen ist, sodass der Besitzer nicht haften muss. So die Theorie. Voraussetzung für Sofanet ist ein DSL-Anschluss von der T-Com bzw. deren Reseller.

Zusammengefasst ist die Benutzung und die Handhabung bei Fon besser, wobei der Sicherheitsaspekt bei Sofanet vielfach höher ist.



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