Tails 4.20 – Tor-Update für mehr Privatsphäre, Datenschutz und Anonymität

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Tails - Tor-Netzwerk dank Live-BetriebssystemEin großes Update bekommt das Live-Betriebssystem Tails spendiert, das darauf ausgerichtet ist, die Privatsphäre, Datenschutz und Anonymität von Nutzern zu gewährleisten, um diese vor Überwachung durch Staaten in der ganzen Welt zu schützen.
Besonders Journalisten benutzen Tails, auf allen Ecken der Welt – auch in Deutschland, bevorzugt.

Die neue Version von Tails mit der Nummer 4.20 ist ein großes Update, welches für besseren Datenschutz und verbesserte, sicherere Kommunikation über die verschiedenen Netzwerke und Kanäle im Internet sichern versucht.

Tails (The Amnesic Incognito Live System) unterstützt Nutzer mit der neuen Version 4.20 durch Hilfe des Tor Connection Assistant erstmals vollumfänglich bei der Einrichtung und Konfiguration eines Tor-Netzwerkes für eine verbesserte sicherere Kommunikation beim Surfen im Internet, E-Mail-Austauch, Instant Messaging, usw. Dazu sind eine Vielzahl an Software bei Tails vorkonfiguriert und können auch von unprofessionellen Nutzern eingesetzt werden.

Live-Betriebssystem und Tor-Netzwerk

Das ganze Live-Betriebssystem von Tails läuft im Arbeitsspeicher und ist soweit konfiguriert, dass es nicht die Festplatten vom Computer nutzt oder einen Zugriff darauf nimmt. Ein großer Arbeitsspeicher ist beim Einsatz von Tails folglich von Vorteil. Nach dem Beenden von Tails, also dem Herunterfahren vom Computer, wird der Arbeitsspeicher gelöscht.

Der komplette Internet-Verkehr (Traffic) beim Einsatz von Tails läuft über das Tor-Netzwerk. Mit Hilfe von Tor-Brücken kann es Internet-Providern und Staaten erschwert werden, den Internet-Verkehr vom Nutzern zu überwachen, um festzustellen mit Wen und Was und Worüber kommuniziert wird.

Leider, werden Tails und das Tor-Netzwerk heutzutage auch oft von Kriminellen eingesetzt, wodurch das Tor-Netzwerk als Darknet verunglimpft wird. Wie alle neuen, positiven Techniken von Nerds werden diese bei Erfolg von Kriminellen missbraucht, die Geschichten wiederholen sich immer wieder.

Das rund 1,2 GB große Image vom Live-Betriebssystem Tails kann bei den Entwicklern heruntergeladen werden. Das Image lässt sich durch Ventoy oder Rufus leicht auf ein USB-Stick bootfähig übertragen, sodass jeder Tails einmal ausprobieren kann. Die deutschsprachige Dokumentation ist für den Einsatz von Tails hilfreich.



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