Krieg in Afghanistan: Deutscher Bundestag ist voller Weicheier

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Viele Deutsche lehnen den Krieg ab, was verständlich ist, durch unsere Geschichte. Meine Annahme für heute, dass wir eher Pazifisten sind, würden viele Mitbürger mit mir teilen. Das sogenannte „Kriegsrecht“ ist bei uns im Grundgesetz geregelt – auch Notstandsgesetze bezeichnet, worüber sich die berühmte Generation 68 immer gerne aufgeregt hat.

Mit diesem Bewusstheit hat es mich verwundert, dass im Jahre 2001/2002 der Deutsche Bundestag mit einer SPD/Grüne Regierung ein militärisches Abenteuer wagte, was nicht einmal Hitler gewagt hätte! Den Einsatz in Afghanistan – heute unter Führung der Nato, hat von Anfang an, die Bundeswehr in Ihrer Ordnung und Einsatzfähigkeit überfordert, da die Bundeswehr für Europa – und den Verteidigungsfall gerüstet war. Die Bundeswehr besaß kein ordentliches Material, um in weiter Ferne und unter Wüstenbedingungen ihre Aufgaben zu erfüllen! Zur Erinnerung, sie war – und wahrscheinlich ist, eine Verteidigungsarmee.

Die Jahre vergingen und die gesamte deutsche Politik – besonders auch die Grünen, beweihräucherten uns Deutsche, dass der Kampf – Krieg, in Afghanistan wichtig sei und wir unsere Brüder und Schwestern (etwas Vaterlandsliebe schadet nicht) in den Krieg ziehen lassen müssen und auch Tote hinnehmen!

Ich habe immer auf die Situation gewartet, dass unsere Regierung und besonders der Deutsche Bundestag dafür die Rechnung zahlen und auch die Verantwortung tragen müssen. Jetzt ist also der Fall eingetreten – Soldaten haben einen Fehler gemacht, oder auch nicht! War der Angriff auf die Tanklaster richtig? Das kann ich nicht beurteilen!

Aber…, deutsche Soldaten mussten eine Entscheidung treffen, die getroffen werden musste – diese hat mit einem Blutbad geendet und es ist nicht bewiesen, dass dieser Angriff sinnvoll war!?!

Es ist sicher einfach, dass am grünen Tisch zu beurteilen, wenn alles geschehen ist und auch vorbei, das ist klar. Es ist für unsere Soldaten, und auch für uns Deutsche, wichtig, dass der Bundestag hinter ihrer Entscheidung steht, die Bundeswehr in Afghanistan zu belassen – oder den Mut aufzubringen, unsere Brüder und Schwestern nach Hause so holen!

Ich möchte nicht in der Haut von Verteidigungsminister Gutenberg stehen. In meinen Augen, muss er die Arbeit machen, die andere im Deutschen Bundestag nicht machen möchten – zu gut deutsch, die Scheiße auslöffeln und den Kopf hinhalten!

Die Mitglieder des Deutschen Bundestags waren sich der Gefahren und den Risiken von Militäreinsätzen nie bewusst, dass weiß ich heute. Auch möchten Sie nicht zu ihren Entscheidungen stehen und dadurch unsere Soldaten den Rücken stärken. Denn…, wenn ich im Einsatz wäre und ein Unbekannter würde eine Waffe auf mich richten, dann würde ich ohne zu zögern schießen, um mein eigenes Leben zu schützen! Ein deutscher Soldat darf das nicht! Weil die Regeln es vorsehen, dass erstmals geschossen werden muss, bevor ich als Toter zurückschießen darf!

Nein, unser Deutscher Bundestag ist voller Weicheier, die nicht ihren Mann stehen, was unsere Soldaten und auch wir Deutsche verlangen von Ihnen. Nein, der Deutsche Bundestag ist unfähig, für ihre Entscheidungen gerade zu stehen! Wo sind die Mitglieder des Deutschen Bundestag, wenn tote Soldaten nach Hause kommen? Wo sind die Unterstützungen für heimgekehrte Soldaten, die mit Geschehnisse im Einsatz menschlich nicht fertig werden? Wo Liefern die Mitglieder des Deutschen Bundestag Rechenschaft ab, dass Sie den Tod von Menschen wollen?

Den Gedanken, dass unsere Bundeswehr eine Armee für den Frieden ist, ist nur Marketing von Schröder, Fischer und Co. Nein, unsere Bundeswehr befindet sich im Krieg und so möchte Sie auch an der Heimatfront verteidigt werden, von den Mitgliedern des Deutschen Bundestags und der Deutschen Regierung!

Wenn der Deutschen Bundestags keine Toten will, dann muss er den sofortigen Abzug der Bundeswehr in Afghanistan und am Horn von Afrika verlangen und unsere Brüder und Schwestern nach Hause holen!!!

Oder, müssen wir Deutsche erst eine Petition unterschreiben, bis die Deutsche Regierung und der Deutschen Bundestag handelt? Ich glaube, die Petition wäre weit erfolgreicher, als die Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung!

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Kommentare:

  1. heino sagt:

    Kann dir nur beipflichten, in deiner politischen Meinung und zur Situation von Afghanistan. Wer keine Fehler mit Toten will, muss keine Soldaten weit weg schicken!

  2. Rai sagt:

    Das sage ich schon seit 2 oder 3 Wochen.
    Kollektiv wird den Soldaten in den Rücken gefallen.
    Aber war etwas anderes zu erwarten ?

    Ich bin gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan, aber sie sind nun mal da und somit hat man die Soldaten zu schützen und unterstützen.
    Die einzige Alternative wäre ein sofortiger Rückzug.
    Verlogenes Politiker…..(zensiert)

  3. j.naeder sagt:

    schaut euch doch den bundestag an,dort sind doch die menschen die uns vertreten nicht aus dem volk.sie verheizen unsere soldaten,und dann verurteilen sie soldaten die entscheidungen in kürzester zeit treffen müssen.

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