Dell-Computer mit Ubuntu

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Hoffentlich findet dieser Schritt Nacharmer in der Branche. Dell will, nach Informationen von desktoplinux, ein XPS-Desktop sowie ein e-series Inspiron Laptop mit Ubuntu (Linux) in sein Produktangebot aufnehmen. Die Preise sollen beim Deskop bei 408 USD und beim Laptop bei 899 USD anfangen. Markteinführung soll Ende Mai sein. Fraglich bleibt mir aber, ob diese Produkte mit Ubuntu auch auf dem europäischen und so auch auf dem deutschen Markt erhältlich sein werden. Einen entscheidenden Vorteil für die Computerbranche haben diese Planungen Dell’s, wenn die Kunden diese Geräte entscheidend nachfragen, so werden auch andere Computerfirmen bzw. Computervermarkter diesen Trend folgen und ihrerseits Computer mit Linux im Portfolio aufnehmen.

Die Gewinner wären die Kunden – eher die, die sich etwas mehr mit Computer auskennen und mit Linux – da sie in Zukunft nicht mehr gezwungen sind, Geräte – im Besonderen Laptops – mit Windows zu kaufen. Unterm Strich spart man durchschnittlich ca. 100 Euro bei jedem Gerät.

Einen Verlierer gibt es aber, der wäre Microsoft mit seinen Betriebsystemen Windows, da Linux dann nicht nur im Serverbereich eine echte Alternative – also Markttechnisch gesehen – ist, sondern auch auf dem Desktopbereich eine wirkliche Alternative sein kann. Und Neueinsteiger mit Computer, also junge Menschen, werden sicher Linux vorziehen, so ist mein Eindruck.

Zum Abschluss, ich setzte selber Ubuntu 7.04 und Suse Linux 10.1 auf meinen Computern ein und kann mich nur positive dazu äußern und würde Linuxsysteme den Windowssystemen vorziehen. Mit Ubuntu ist es auch dem Laien möglich – mit einwenig Einarbeitung – mit einem Linux Betriebsystem zu arbeiten.



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