Internetwerbung und Popups: Bitte keine Werbung “einwerfen”!

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Bitte keine Werbung einwerfenWer keine Werbung und kostenlosen Zeitungen erhalten möchte, kann sich mit einem einfachen Aufkleber Abhilfe verschaffen und Postboten sowie Prospektverteilern unmissverständlich klar machen, dass diese nicht erwünscht ist. Im Internet hingegen werden viele Nutzer von nerviger Werbung belästigt, obwohl sie diese eigentlich gar nicht wünschen.

Ein entsprechender Aufkleber für den Computer ist bislang noch nicht erfunden worden, dennoch kann man sich Abhilfe gegen unerwünschte Werbung im Netz verschaffen.

Mehr als nervig

Die meisten Deutschen sind von Werbung im Netz genervt, langfristig werden Internetnutzer von nerviger Onlinewerbung vergrault. Lästige Flashbanner, Popups oder andere Formen der Internetwerbung können einem die Lust am Surfen schnell wieder vertreiben. Nicht nur, dass entsprechende Anzeigen nerven, viele von ihnen blockieren zudem den Seitenaufbau, lassen sich nicht wegklicken und tauchen immer genau dann auf, wenn es absolut unpassend ist. Das perfide: Da sich viele der Pop-ups Javascript bedienen, ist es nicht möglich einfach eine Seite zurückzugehen, um weiter zu surfen, da die Seite nicht im Verlauf auftaucht. Weiterhin kann es sein, dass sich mit einem Pop-up oder einer anderen Werbeeinblendung Schadsoftware auf den PC herunterlädt, sofern man diese anklickt. Es gibt verschiedene Ansätze, um die nervende Werbung zu umgehen bzw. auszuschalten. Welche Möglichkeiten sind das?

Javascript deaktivieren

Insbesondere solche Pop-ups die sich Javascript bedienen können verhindert werden, indem man die Javascript-Funktion im Browser deaktiviert. Nachteil: Die Seitenfunktion kann dadurch unter Umständen stark eingeschränkt sein.

AdBlocker Erweiterung installieren

Die meisten Browser bieten spezielle Erweiterungen an, mit denen sich unerwünschte Werbung effektiv blockieren lässt. Diese als AdBlocker (Werbeblocker) bezeichneten Erweiterungen foltern unliebsame Werbung heraus und hindern diese darin aufzutauchen. Je nach Funktionsumfang des jeweiligen AdBlockers kann man Einstellungen vornehmen, um beispielsweise Werbung auf ausgewählten Seiten trotzdem zuzulassen und Ausnahmeregeln hinzuzufügen.

AdBlocker Software nutzen

Wem eine solche Erweiterung nicht reicht oder, wer einen größeren Funktionsumfang haben möchte, der kann auch auf AdBlocker Software zurückgreifen. Diese sind von unterschiedlichen Anbietern erhältlich und bieten über die Funktionen hinaus einen Support, regelmäßige Updates sowie teilweise auch zusätzliche Antiviren-Software.

Auch Smartphones sind nicht immun

Selbstverständlich macht Online Werbung auch keinen Halt vor Smartphones und anderen mobilen Endgeräten. Hier sind Werbeeinblendungen und Popups in vielen Fällen besonders störend, da sie mitunter den gesamten Bildschirm einnehmen und das ganz normale Navigieren im Netz somit unmöglich machen. Prinzipiell kann man sich hier genau so gegen Werbung schützen wie auch auf einem stationären PC oder einem Laptop. Wer ein Android Smartphone besitzt, findet unter folgendem Link schnelle Abhilfe: Werbung auf Handy blocken.

Der effektivste Weg ohne Werbung zu surfen und sich vor Viren und Schadsoftware zu schützen ist das Verwenden eines professionellen AdBlockers. Die Nutzung solcher Software zur Blockierung von Werbung ist in Deutschland legal. Einzige Einschränkung kann sein, dass einzelne Seiten (überwiegend Nachrichtenseiten) sich nicht mit aktiviertem AdBlocker aufrufen lassen. Auch funktionieren Javascript-basierte Popups meist nicht mehr richtig. Hier kann man entweder Ausnahmeregeln hinzufügen oder den AdBlocker für die Dauer des Seitenbesuchs deaktivieren. Das Surfen wird durch die Verwendung eines solchen AdBlockers nicht nur entspannter, sondern auch sicherer.



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