Optik des Computers – Case Modding und Light Modding

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Jeder der einen Desktop-PC sein Eigen nennt weiß, dass es letzten Endes auf die inneren Werte des Geräts ankommt. Gleich an zweiter Stelle steht aber schon die Optik des Computers. In den letzten Jahren hat sich das Design stark verändert. Weg von grauen rechteckigen Klötzen hin zu eleganten, formschönen Kisten, die sich nahtlos in modernes Interieur integrieren lassen.

Vielen ist das aber nicht genug, sie motzen ihre Gehäuse teilweise aufwendig auf, was sie zu wahren Designelementen werden lässt. Die Möglichkeiten die einem diesbezüglich offenstehen sind vielfältig.

Durch den Einsatz von Beleuchtungselementen können Case Modding Projekte um ein Vielfaches eindrucksvoller gestaltet werden als sie es ohnehin schon sind. Im Gegensatz zu anderen Modding-Maßnahmen ist der Einsatz von Beleuchtung vergleichsweise unkompliziert. Spezielles Werkzeug ist in den meisten Fällen nicht notwendig. Je nach persönlichem Geschmack lassen sich zahlreiche Beleuchtungsoptionen realisieren.

RGB-Beleuchtung: Rot Gelb und blau für alle Farben

Insbesondere RGB-Beleuchtung erfreut sich bei Gamern und PC-Enthusiasten großer Beliebtheit. Die bunten Lampen oder Strips leuchten in bis zu 16,8 Millionen Farben und finden sich nicht nur in PC-Gehäusen, sondern auch in zahlreichen Hardwarekomponenten von der Tastatur bis zum Kühler. Entsprechende Strips und Leuchtmittel sind eine gute Möglichkeit ein Gehäuse in bunter Vielfalt erstrahlen zu lassen und es so optisch aufzuwerten. Die Farbsteuerung erfolgt je nach Variante mittels einem haptischen Regler oder aber via Funk, kann also beispielsweise auch mit dem Smartphone gesteuert werden. Eine große Auswahl entsprechender Leuchtmittel findet man unter www.gluehbirne.de im Netz. Wenn die Leuchtmittel alle von einem Hersteller gekauft werden, lassen sie sich per sogenanntem „Daisy-Chaining“ miteinander verbinden.

Einzelne Elemente in Szene setzen

Die Möglichkeiten, den PC mit Beleuchtungselementen aufzuwerten sind nahezu unbegrenzt. Neben einzelnen Leuchten oder Strips stehen dem geneigten Modder auch Kaltlichtdioden, LED-Bänder, fluoreszierende Kabel oder beleuchtete Verschlusskappen zur Verfügung. Der Kreativität sind in Bezug auf Modden mit Lichtelementen nahezu keine Grenzen gesetzt.

Mit Spotlights lassen sich einzelne Elemente wirkungsvoll in Szene setzen. Die kleinen, besonders hellen Lampen lassen sich ohne viel Aufwand einfach im Gehäuse befestigen. Integrierte Steuerkonsolen lassen sich einfach programmieren, sodass die Spots wahlweise in verschiedenen Farben oder Helligkeitsstufen leuchten. Ob das Spotlight nun auf die neue Grafikkarte oder auf den Prozessor gerichtet wird, hängt ganz vom persönlichen Gusto des Modders ab.

Beleuchtete Hardware

Wer möchte, hat mittlerweile auch die Möglichkeit, auf von Werk an beleuchtete Hardware zurückzugreifen. Grafikkarten oder Mainboards mit eingebauten LEDs oder Kühlungselemente mit leuchtenden Schläuchen sind ebenso Eyecatcher wie beleuchtete Lüfter. Gerade bei Lüftern in Kombination mit Leuchtelementen lassen sich wirklich beeindruckende Effekte erzielen. Wenn der Trend weiter anhält, wird es bald wohl noch mehr Hardwarekomponenten geben, die mit Leuchtelementen ausgestattet sind.

Light Modding bietet als ein Bestandteil des Case Moddings die Möglichkeit, recht komplexe Beleuchtungssysteme mit vergleichsweise wenig Zeit- und Kostenaufwand zu schaffen und somit die Gamer-Ausstattung weiter zu optimieren. Sicherlich ist ein solcher Rechner nichts fürs Büro, die Möglichkeit das Gehäuse ganz nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten ist jedoch etwas, das bei vielen schnell zu einem Hobby wird. Im Internet kann man in diversen Foren und Blogs beeindruckende und teilweise atemberaubende Umbauten sehen und sich von diesen inspirieren lassen.



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