Abmahnwelle der GEMA gegen Kindergärten

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Die GEMA mahnt im großen Still Kindergärten in Deutschland ab, weil diese für Kinderlieder keine Gebühren an die GEMA zahlen. Die Anzahl von über 38.000 Kindergärten lässt den Begriff “Abmahnwelle” zu und die Kindergärten und -Kitas für Volkslieder bluten.

Was für die einen die GEZ ist, ist für die anderen die GEMA. Die GEMA kassiert immer, wenn man kommerzielle Musik und Radio öffentlich präsentiert oder laufen lässt. Im Grunde ist es vollkommen nachvollziehbar, dass es die GEMA gibt. Im aktuellen Fall von über 38.000 angeschriebenen Kindergärten und -Kitas hört der Spaß wahrscheinlich nicht auf.

Die GEMA hat sich die Arbeit gemacht und will von jedem dieser Einrichtungen – für Kinder, Geld bekommen und zukünftig auch weiter bekommen. Laut dem Kölner Stadt Anzeiger würden für 500 einfache Kopien eines Kinderliedes künftig 56 Euro, plus Mwst, anfallen. Bei öffentlichen Auftritten, was für Kindergärten normaler Alltag ist, fallen dann noch höhere Gebühren an.

Besonders interessant an dieser Abmahnwelle ist, dass die GEMA von sich aus, nicht auf die Idee gekommen ist, Kindergärten und -Kitas anzuschreiben. Die VG Musikedition hat die GEMA beauftragt, die fehlenden Gebühren einzutreiben, weil es mit den Trägern der Kindereinrichtungen keinen Rahmenvertrag über die Verwertung von Kinderliedern gibt, wie es mit öffentlichen Schulen seit 1990 herrscht.

Mein Tipp für das nächste Weihnachten, sind diese 30 Weihnachtslieder, die Lizenzfrei sind – wobei, darunter sind auch paar Bekannte 😉



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