WinRAR – Datei-Packprogramm, Tool zur Dateikompression

04.10.2008Computer / Hardware

Deutsche Version der bekannten Packsoftware WinRAR ist in aktueller Version 3.80 erschienen. WinRAR gehört neben WinZip zu den bekanntesten Packprogrammen auf dem Markt der kommerziellen Datenkompressions-Tools.

Funktionen von WinRAR umfassen das Packen und Entpacken von Archiven, das Erzeugen von selbstentpackenden SFX-Archiven, sowie die Reparatur von beschädigten Archiven. Zusatzlicht können alle erzeugten Dateien mit Passwörter und Verschlüsselungen versehen werden. Es erstellt RAR- und ZIP-Dateien und entpackt Archive der Dateitypen RAR, ZIP, TAR, GZ, BZ, 7-Zip und einige mehr.

WinRAR ist ein kommerzielles Tool und kann ohne Registrierung (also Kauf) 40 Tage lang genutzt werden. Danach nervt die Frage “Ob man es kaufen möchte bzw. registrieren, beim Programmstart. WinRAR bleibt weiterhin funktionstüchtig, wenn es um das Entpacken von RAR-Files handelt. Das Packen funktioniert dann nur noch ohne Kompression.

Mit WinRAR 3.80 kann das Programm verschlüsselte WinZip-Dateien bzw. Archive öffnen und entpacken. Weiter wurden die Performance und einige kleine Details, verbessert.

Eine Open Source Alternative ist 7-Zip, was mit verschlüsselten RAR-Files seine Probleme hat, nach meiner Erfahrung.

Weiter Infos / Download von WinRAR 3.80 – WinRAR 3.80 deutsch



Seriennummern von Windows, Server, Office und Co anzeigen

03.10.2008Computer / Hardware, Open Source, Windows

Mit Keyfinder kann man die Seriennummern (Key, Lizenzschlüssel) von Windows 95, 98, ME, 2000, XP, Vista, Server 2003, Server 2008, Office XP, Office 2003, and Office 2007 anzeigen lassen, bei installierten Betriebssystemen  und Programmen auf einem Computer.

Manchmal passiert es, dass man seine Lizenzunterlagen samt Seriennummern verbummelt oder verlegt hat – einige Mitmenschen sollen diese sogar wegwerfen. Um die Seriennummer wiederzufinden, oder sich anzeigen lassen gibt es administrative Möglichkeiten oder man verwendet ein Tool wie Keyfinder. Mit Keyfinder kann man alle Seriennummern von Windows und Office-Paketen anzeigen, die auf einem Computer installiert sind. Mir ist aufgefallen, dass auch weitere Programme, nicht aus dem Hause Microsoft, angezeigt werden.

Die Missbrauchgefahr von diesem Tool ist hoch! Man stelle sich vor, man schaut bei einem Freund nach seinen Lizenzschlüsseln auf dem Computer, um diese dann selber zu verwenden. Nein, der Programmierer hat Keyfinder sicherlich nur für legale Anwendungen geschrieben.

Info / Download von Keyfinder



CeBit 2009 – Schwerpunkt Open Source

30.09.2008Computer / Hardware, Open Source, Wirtschaft

Ich war dieses Jahr auf der CeBit und vermisste etwas, was doch eigentlich in aller Munde ist – Open Source. Viele namhafte Unternehmen beschäftigen und setzten Produkte ein, die unter dem Sammelbegriff “Open Source” zu finden sind. Wenn man computerunbeleckte sagt, dass man sich für Open Source interessiert, denken sie an Linux vielleicht – dass aber Open Source viel weiter ist, als nur Linux – ist vielen nicht bewusst, scheinbar auch nicht der Deutsche Messe AG, der die CeBit gehört.

Ich war sehr enttäuscht von der diesjährigen CeBit, sodass ich keinen weiteren Besucht dieser Messe mehr plante. Jetzt könnte mich ein weiterer Besuch der CeBit doch reizen, denn endlich bekommt die Messe auch einen Schwerpunkt “Open Source”, und muss sich nicht mehr an Rändern von Messehallen verstecken.

Unter dem Slogan “Cebit Open Source” wird die CeBIT 2009 in Hannover eine eigene Halle (Halle 6) für Open-Source-Projekte bereitstellen. Hierzu will die Linux New Media AG, die unter anderem hinter Linux Magazin, Linux User und Easy Linux steht, gemeinsam mit der CeBIT Open Source Projekten kostenlosen Messeplatz zur Verfügung stellen – so zu lesen auf gulli

Projekte, die kostenlos auf der Cebit ausstellen wollen, müssen sich bis zum 30. Oktober 2008 bewerben, beim Linux Magazin online. Voraussetzung ist, dass sich die entwickelte Software für Unternehmen eignet (Warum nicht für den Privatanwender?). Begleitet werden soll die Ausstellung von Vorträgen. Dabei wird die Messe von der Linux Foundation unterstützt, die bekanntlich auch der Arbeitgeber von Linus Torvalds ist.

Im Gegensatz zur Cebit, kann die Münchner Systems (21. bis 24. Oktober) über ein mehrjähriges Engagement in Sachen Open Source zurückblicken, denn zum vierten mal bietet die Messe einen Schwerpunkt zu Linux und Open Source an.



GodMode unter Microsoft Windows Vista aktivieren

29.09.2008Computer / Hardware, Windows

Der GodMode ist in Computer-Game und -Spiele sehr bekannt. Er ermöglicht das Spiel auf sehr einfacher Weise zu überstehen oder zu spielen. Der GodMode (deutsch: Gottmodus) ist auch unter Microsoft Windows Vista möglich und erleichtert die Konfiguration und Einstellungen für das neue Betriebssystem Windows Vista, wann man von Windows XP gewechselt ist.

Der GodMode ist einer von vielen Windows Master Control Panel Shortcut, die gerne von geschulten Windows-Administratoren genutzt werden, laut Aussage zweier zertifizierten Windows-Administratoren.

Um den GodMode auf Windows Vista zu aktivieren, müsst Ihr einen “Neuen Ordner” auf dem Windows Vista Desktop erstellen und diesen dann mit folgenden Text ändern: “GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}”.
Das Icon vom Ordner verwandelt sich, wenn ihr den Shortcut richtig eingegeben habt, sodass jetzt eine Art kleiner Monitor erscheint, den ihr jetzt anklicken könnt.

Nach dem Anklicken, erscheint eine Windows Explorer mit allen erdenklichen Einstellungs- und Konfigurations-Möglichkeiten, die Ihr nie erahnt hättet, oder nur unter Einsatz von langen Suchaktionen in Microsoft Windows Vista. Nebenbei ist mir aufgefallen, dass viele Treiber und Software (z.B. von Hewlett Packard) auch unter dem Windows-GodMode neue Einstellungsmöglichkeiten bekommen.

Zur Richtigkeit: Der Shortcut kann auch “SysInfo.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}” oder “abc.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}” heißen. Vor dem Punkt, wird der Name definiert, den der Ordner bzw. Verknüpfung bekommmt. Wichiig ist, dass der Code in den {}, der Punkt davor und wenigstens ein Buchstabe der eingegebene Shortcut besitzt.

Also, ausprobieren auf Microsoft Windows Vista und etwas Gott spielen 😉 .



Microsoft Windows Vista Service Pack 1 getestet, plus Anleitung für Installation

15.09.2008Computer / Hardware, Windows

Das Service Pack 1 für Windows Vista soll dem Betriebssystem auf die Beine helfen, sodass es fehlerfreier und schnellerer arbeitet und läuft. Hinzu soll Windows Vista auf älteren Computer nun schneller laufen und mehr Treiber für dessen Hardware mitbringen.

An erster Stelle steht die Installation des Service Pack 1 in Windows Vista. Zum Testen habe ich eine vier Jahre Hardware (AMD Athlon 2400+ mit Asrock K7S8X R3.0 und Radeon 9000) und ein aktuelles Notebook HP 6715s verwendet.

Installation des Service Pack 1

Im Vorfeld ladet man sich das Service Pack 1 von den Seiten Microsoft’s herunter. Die 434 MB Datei ist leider nicht als Service Pack bezeichnet, sondern eher mit bekanntem Update-Patch-Titel “Windows6.0-KB936330-X86-wave0.exe”.

Weiter sollten die wichtigsten Daten vom Computer-System gesichert werden, da die Installation des Service Pack 1 fehlschlagen kann, was nur in wenigen Fällen der Fall ist. Mein Tipp, wer sein Windows Vista auf seinem Computer bzw. Notebook neu Installiert, sollte nach der System-CD-Installation direkt das Service Pack 1 ausführen und installieren. Die Dauer der Installation schwankt zwischen 40 bis 70 Minuten und benötigt 4GB Speicherplatz auf der Festplatte des Windows-Systems.

Nun geht es Los: Nach dem anklicken und starten der heruntergeladenen Datei erscheint ein “Willkommen” mit einem Link zu weiteren Informationen zur Installation des Service Pack 1, den man getrost vergessen kann. Einfach unten auf “Weiter” klicken.

Danach erscheint der übliche Warnhinweis “Speichern Sie Ihre Daten, schließen Sie alle Programme und …” Fehlt nur der Hinweis “Nicht den Computer während der Installation ausschalten oder vom Stromnetz nehmen”, denn dann wäre die komplette Windows Vista Installation hinüber.

Die Funktion “Computer automatisch neu starten” (siehe rote 1) gibt nur eine weiteres Nachfragen aus, in dem übernächsten Schritt der Installation, falls man das Häkchen entfernt. Nun auf “Installieren” klicken.

Jetzt ist die Installation des Service Pack im vollem Gange. Ab hier kann man 40 bis 70 Minuten als Dauer einplanen, abhängig von der Hardware und dessen Performance.

Dieses Nachfrage (rote 2) erscheint, falls man das Häkchen (rote 1) entfernt hat. Alle weiteren Neustarts, was die Installation verursacht, werden automatisch durchgeführt, ohne Nachfragen.

Jetzt kann man sich zurücklehnen oder eine Stunde was anderes unternehmen. Es erscheinen großflächige Statusanzeigen auf der Bildfläche vom Monitor bzw. TFT-Panel, wo ich den Eindruck habe, dass man die Anzeigen nicht ganz ernst nehmen sollte. Zum Beispiel wird begonnen mit Abschnitt 3 von 3 bis zu 1 von 3. Entweder habe ich nicht richtig aufgepasst, oder bei Microsoft wird rückwärts gezählt! Naja, bei Microsoft gehen die Uhren halt anders, wenn man es böse ausdrücken möchte.

Nach 40 bis 70 Minuten erscheint diese Anzeige und damit ist die Installation des Service Pack 1 auf Windows Vista abgeschlossen. Ich würde nun das System neu starten, was Ansichtssache ist.

Test / Bewertung Vor und Nach Installation Service Pack 1

Das Windows Vista ungern auf älterer Hardware problemlos läuft, daran hat sich leider nichts geändert. Mit der Radeon 9000 kommt Vista immer noch nicht zurecht und konfiguriert die Grafikkarte als “Standart-VGA”. Dieser Umstand könnte es auch an ATI bzw. AMD liegen, die keine Treiber-Weiterentwicklung für Radeon 7000 bis 9250 unternehmen. Dummerweise sind diese Grafikkarten oft in Büro-Computer anzutreffen, die sich noch in der normalen Abschreibungsperiode befinden.

Mein Laserjet 1010 (Jahrgang 2004) lässt sich weiterhin nicht optimal konfigurieren. Hier behautet der Telefon-Support von Hewlett-Packard (HP), dass Treiber für den Laserjet 1015, nach der Installation des Service Pack 1, in der Vista Treiber-Datenbank vorhanden sein soll – was leider nicht der Tatsache entspricht.

Zu guter Letzt, mein Notebook HP 6715s, was vollständig mit Treiber-Support für Windows Vista daherkommt. Durch das Service Pack habe ich keine Leistungssteigerung festgestellt, außer minimale Verlängerung der Akkulaufzeit.

Fazit: Sicher hat das Service Pack 1 für Windows Vista Verbesserungen gebracht, neben der Sammlung von Sicherheit-Patches und Fehlerbehebung. Spürbare Verbesserung sind mir leider noch nicht aufgefallen, was daran liegen kann, dass ich Windows XP täglich weiterhin einsetze, da ich sonst meine restliche Hardware, wie mein Laserdrucker, nicht weiterverwenden kann.

Diesen Beitrag habe ich auf Bitte von Lesern gemacht, die mich mehrmals per eMail und Kommentar darum gebeten haben. Ich selber bevorzuge Windows XP und habe Vista nur auf einem Test-Computer-System im Einsatz. Langfritig muss man sich an Windows Vista gewöhnen, da die Marktmacht von Microsoft Windows Vista in den Markt drängen wird.



Windows Vista: Service Pack 1 in DVD integrieren..?

25.08.2008Computer / Hardware, Windows

Das Service Pack 1 (SP1) für Windows Vista ist seit März 2008 zu haben. Ich selber nutze Vista nur auf einem Computer, den ich nicht oft nutze. Ich halte Windows Vista immer noch für überflüssig. In Anbetracht einiger eMail-Zuschriften und auch, dass man mich öfters über Vista ausfragt, werde ich mich mehr über Vista informieren und was es so toll kann.

Heute, hat mich die 20. eMail erreicht, wie man das Service Pack 1 in die Installation-DVD von Windows Vista integrieren kann. Werde mich über die einfachste Möglichkeit informieren und ausprobieren. Dazu gibt dann eine einfache, übersichtliche Anleitung von mir – wie es die XP’ler von mir gewohnt sind.

Sowieso habe ich den Eindruck, dass man an Vista langfritig nicht mehr vorbei kommt 😐

Update: Habe eine Anleitung zum Installieren des Service Pack 1 für Windows Vista erstellt.



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