Notebook für 120 Euro – 2.Teil

04.08.2007Computer / Hardware

Vor rund 10 Tagen berichtete ich auf diesen Seiten über ein Notebook für 120 Euro, was von der Firma Medison übers Internet verkauft werden soll, da man in Vorleistung treten muss, um überhaupt den Kauf in die Wege zu leiten.

Damals wurde in schwedischen Foren, Blogs viel diskutiert, ob das Angebot ernst gemeint ist, weil die Bezahlung der 150 USD nur mit Kreditkarte möglich ist und die Lieferung mehrere Wochen dauern sollte. Da auch ich kein schwedisch kann, musste die deutsche Bloggerszene auf Neuigkeiten verzichten. Dank eines englischsprachigen Artikels, eines schwedischen Computermagazin Computer Sweden, gibt es paar Neuigkeiten zu vermelden. Medison’s geschäftsführender Gesellschafter Valdi Ivancic gab auf einer Pressekonferenz, mit gerade 10 Journalisten, bekannt, dass man die Notebooks auch liefern wird. Auf vielen Fragen der Journalisten gab es viele Antworten, ohne viel Inhalt. Der Produzent der Notebooks wird nicht verraten, da Medison nicht anderen Geschäftsverbindungen schaden will. Die ersten Geräte sollen ab 15. August versendet werden.

Um sich gegen Anklagen des Betrugs zu verteidigen, lehnt die amerikanische Firma 2Checkout eine ausführliche Stellungnahme ab. Soviel nur, das Geld soll solange auf den einzelnen Kundenkonten bleiben, bis das gekaufte Produkt versendet ist. Nach Ivancic können besorgte Kunden ihre Aufträge auch zurückziehen und stornieren.

Kommentar

Ein gelungenes Geschäft ist dies nicht, da immer noch unklar ist, wie der Endpreis des Notebooks zustande kommt. Steuern und Versand fehlen bei der Preisangabe des Angebots. Der Gipfel ist die Mitteilung, dass die 150 USD auf Preisbasis des Produzenten angeboten werden, darin fehlen die Transportkosten – hier Verschiffung nach Europa! Am Ende könnte der Preis bei 200 USD liegen, da auch der Importzoll wahrscheinlich fehlt. Der liegt bei rund 10 bis 15 Prozent in Europa für Computertechnik, meines Wissens. Nach deutschem Recht wäre soein Kaufvertrag unwirksam, aber mit dieser Aussage sollte man vorsichtig sein.

Übrigens möchte der kompetente Geschäftsführer bei den nächsten Wahlen als Kandidat für das Amt des Premierminister antreten.

Was für mich der interessanteste Punkt bei dem ganzen Geschäft ist, ist die Tatsache, dass der Produzent des Notebooks so gut wie unbekannt ist. Die ganze Branche ist ein Dorf und dann weiß keiner, wer der Produzent ist? Ich fand schon Gericom den Gipfel, aber dass es noch dreister geht, hätte ich nicht gedacht. Übrigens, bei der Firma aus Österreich war jeder Produzent der einzelnen Notebooks bekannt, wenn man einen erfahrenden Kenner der Branche fragte. Bei Medison ist dies nicht der Fall, deswegen würde ich mir keins deren Produkte kaufen, von der Preisgestalltung abgesehen.

Zusammengefasst: Ich bin auf die Reaktionen deutscher Kunden gespannt, ob sie ein Notebook erhalten und wie sich das preiswerte Gerät im Alltag schlägt, falls es einer in die Hände bekommt. Vorführgeräte und Bilder zählen nicht!

P.S.: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten 😉



Das besondere iBook Server Buch

02.08.2007Computer / Hardware

Wenn Anhänger des Case-Modding und von Apple zusammenkommen, dann kann man viel erleben. Was aber, wenn eine Person gleich beides ist? Im vorliegenden Fall, hat Jonas Krøyer sein altes 500mhz G3 iBook und ein überflüssiges Booklet genommen und daraus ein besonderes Highlight in seinem Bücherregal geschaffen.

Kurz zusammengefasst, er nahm das alte iBook auseinander, entfernte alles Überflüssige und setzte es umgebaut in einen Buchdeckelumschlag. So kam er zu einem wunderschönen Mini-Server, der nicht schöner sein könnte.

Jonas Krøyer bescheibt den ganzen Umbau auf seinem Blog The chaos blog 2.0.

Ob es auch mit einem alten Asus 850Mhz – alias Aldibook – geht?



Mein Computer, mein Ofen und der Sex

27.07.2007Computer / Hardware

Hallo Freunde des Casemodding. Ich war auf der Suche nach einem passenden Geschenk für einen Mitmenschen, der mit der Überschrift Geek durch die Welt stolpert. Was kann man einem Geek schenken, was unsexistisch ist, habe ich mich gefragt. Nach einigem Suchen, bin ich wiedermal auf ThinkGeek auf was passendes gestoßen.

Da leider der Geek keine Freundin mehr hat,… oh, tut mir leid…, backt ihm keiner mehr ein leckeres Gebäck, um danach vielleicht *piiiiieep* zu haben, also was zum Naschen als Vorspiel. Wenn der Geek keine Freundin mehr hat, sitzt er oft am Computer, die Ersatzfreundin. Ein Computer kann ihm nichts zum Naschen packen, bis jetzt!!! Ab heute kann auch der Computer, nette kleine Kuchen backen. Dafür gibt es extra passende Backöfen im 5 1/4 Zoll-Format zum Selbsteinbau. Einfach zärtlich den Computer aufschrauben und mit viel Liebe, den neuen Ofen – für die Frau – einbauen und wieder zumachen. Passende Backmischungen werden mitgeliefert. Damit sollte dem köstlichen Vergnügen und Vorspiel nichts im Wege sein und der Sex klappt danach auch viel besser!?!

Jetzt sagt bitte noch einer ich wäre unsexistisch 😉



Ein Fake – Notebook für 120 Euro

26.07.2007Computer / Hardware

Ich bin auf ein Notebook für 150 USD gestoßen. Im ersten Augenblick ein interessantes Angebot, was man nicht schnell ausschlägt. Bei genauer Betrachtung kommen einem die Zweifel an diesem Angebot und mach das ganze sehr unseriös.

Ich habe nachgeforscht. Die Firma soll in Schweden gegründet und in Europa und Brasilien tätig sein. Die Firmenadresse soll in GB und die Server IP sind in Dänemark beheimatet. Dies macht mich stutzig. Hab ein wenig telefoniert, mit jemanden der sich europaweit mit Handel von PC-Hardware auskennt. Zwar Produkt möglich, aber nie und nimmer aus Brasilien. Zum Schluss noch nach einigen Medison gegoogelt. Wenn die Firma wirklich schon 10 Jahre alt ist, dann hätte sicher Google etwas in ihrem Index. Auch Fehlanzeige.
Zusammengefasst, ich würde die Finger davon lassen. Besonders, da man nur mit bestimmten Kreditkarten bezahlen kann.

Aber sonst, tolles Angebot und ich hätte auch sofort zugeschlagen, wenn – ja wenn da nicht einige Fragen offen wären!

via vvallo.com, neuerdings und engadget

Update: Cool, schneller als Golem 😉



Microsofts Patchday Juli 2007 und Updatepacks

12.07.2007Computer / Hardware

Hab ich den Eindruck oder ist in der Presse und im Internet der Patchday ausgefallen? Also für die, die es eigentlich nicht mitbekommen haben, Gestern – also Dienstag – war Microsofts berühmter Pachtday. An diesem Tag gibt gerne Kleinweich einige Updates für ihre bekannten Programme und Betriebssysteme heraus, um ihre sicheren Produkte noch sicherer zu machen 😉

Für die Anhänger, wie ich und viele andere auch, hatte ich – letzten Monat – die verbliebene Sammlung an Updates vorgestellt. Die Winhelpline Updatepacks für Win XP und Co sind heute in überarbeiten Ausgaben erschienen und können auf Winhelpline heruntergeladen werden.



Updatepacks Win XP, Win 2000 und Server 2003

15.06.2007Computer / Hardware, Windows

Es war wieder Patchday diese Woche. Nachdem vor drei Monaten einige Updatepacks sozusagen verboten wurden, da Microsoft gegen die Computerboards vorgegangen ist. Habe ich mir die aktuelle Lage angesehen. Neben den umständlichen Updatemechanischstem des Hause Microsoft und einer Updatesammlung von heise, gibt es noch die Updatepacks für Win 2000, Win XP und Server von WinHelpline, der Hilfseiten zu Windows-Systemen.

Meine erste Anwendung im letzen Monat und nun in diesem, haben mich positiv überrascht. Als Tipp, ladet euch immer das vollständige Updatepack herunter. Die Sammlung registriert internierte Pachtes, sodass man auf die kleinen Update-Sammlungen verzichten kann. Eine ausführliche Anleitung und Anwendungsbeschreibung ist ebenfalls auf WinHelpline zu finden. Wenn aber gewünscht, werde ich gerne eine kleine Anleitung veröffentlichen.

Download der UpdatePacks auf WinHelpline



Copyright unter Creative Commons-Lizenz 2003-2024 by | Kontakt | Mediadaten | Sitemap

Anmelden