Archiv der Kategorie: Computer / Hardware

Computer, IT und Hardware

McDonalds verschenkt MP3-Player – samt Trojaner

Peinliche Panne für den Fast-Food Giganten McDonalds: Im Rahmen einer Werbeaktion verteilte die japanische Dependance des Unternehmens 10.000 Wurm-verseuchte MP3-Player an die Teilnehmer eines Preisausschreibens. Wenn die Gewinner den Player an den heimischen Rechner anstöpselten, verbreitete sich dieser munter auf andere Laufwerke und versuchte, dort persönliche Daten auszuspähen und den möglicherweise vorhandenen Virenschutz zu deaktivieren. McDonalds Japan informierte seine Kunden vergangenen Freitag über seine Webseite und offerierte ihnen einen Link zu einem Dienst von Trend Micro, um „WORM_QQPASS.ADH“ zu entfernen. Außerdem bot das Unternehmen an, die verseuchten Player gegen saubere auszutauschen.

Quelle: computerwoche.de

MS Office 2003: Aktivierungsdaten sichern

Manchmal kommt man der Neuinstallation seines Windows-Systems nicht herum und wiedereinmal muss man seine Kopie von Windows XP aktivieren. Leider ist es nicht mehr möglich, die Aktivierungsdatei zu sichern, um diese nach der Neuinstallation Windows ins passende Verzeichnis hineinzukopieren.

Bei MS Office 2003 und alle dessen Programmen ist das anders. Es werden alle Aktivierungen in einer Datei gesichert. Diese kann man extra sichern und bei Neuinstallation wiederverwenden.

Das geht wie folgt:

Die Datei „Opa11.DAT“ muss aus dem Verzeichnis „usersprofil\Anwendungsdaten\Microsoft\Office\Data“ z.B. auf Diskette kopiert werden. Nach der Neuinstallation von MS Office 2003 kopiert man diese von Diskette wieder ins obige Verzeichnis und schon kann man sich die neuerliche Aktivierung sparen.

Drei Hinweise:

Falls man die Datei nicht findet, nachschauen ob die Ansichteinstellungen stimmen. Im Explorer unter „Extras, Ordneroptionen“ auf „Ansicht“ unter „Erweiterte Einstellungen“ erst die Option „Geschützte Systemdateien ausblenden“ deaktivieren und statt der Option „Versteckte Dateien und Ordner ausblenden“ die Option „Alle Dateien und Ordner anzeigen“ auswählen.

Da Datei „Opa11.DAT“ Informationen über die Hardware des Systems enthält, auf dem MS Office 2003 ursprünglich aktiviert wurde, kann dieses Verfahren nur einsetzt werden, wenn MS Office 2003 auf demselben Rechner mit weitgehend unveränderter Hardware erneut installiert wurde.

Wie bei Windows XP gibt es nur 25mal die Möglichkeit MS Office 2003 unproblematisch zu aktivieren. Dies soll das Raubkopieren und mehrmalige Benutzung der einzelnen Lizenzen verhindern.

Zum Abschluss: Ich übernehme für dieses Verfahren keine Haftung. Wer es anwendet, macht dieses auf eigene Gefahr!!!

Die Geschichte von Windows und Microsoft

Was war Windows??? Ach ja, ein Betriebssystem für meinen allerersten Computer, nämlich Windows 3.0, oder war es schon Windows 3.1 ? Ich weiß es nicht mehr genau! Nur eins weiß ich genau, mein erster eigener Computer war ein 468 SX25 im Colani-Design. Das waren noch Zeiten, keine Viren, kein Internet und nur Games bis zum Abwinken. Es war schon wie…, nein das schreib ich jetzt besser nicht.

Die Geschichte um und über Windows und dessen Entwicklung hat Dirk Makowski auf seiner Webseite zusammengestellt. Dafür kann man ihn nur beglückwünschen. Tolle Idee und Leistung. Wer mehr über Windows, als nur XP und Vista, erfahren möchte, ist auf diesen Internetseiten richtig!
Windows hat die Welt verändert, im Gutem, wie auch im zum Schlechten. Zum Glück gibt es noch die fleißigen Linux-Anhänger und Entwickler. Die Mac-User sollte wir auch nicht vergessen!

Die Homepage von Dirk Makowski zur Windows-Geschichte: winhistory.de

Das Büro auf einem USB Speicher

Seit nun ein großer deutscher Fänausrüster, aus dem Metrokonzern, USB Speicher – auch USB Sticks genannt- ab 12 Euro (512MB USB 2.0) im Angebot hat, mach ich mal Werbung für portable Programme.

Portable Programme können auf einem USB Speicher oder ähnliches geladen werden und lassen sich dort wie jedes andere Programm, starten und konfigurieren. Vorteile hat dies für User die öfters den Computern wechseln oder die viel unterwegs sind und nicht den Luxus eines Notebooks besitzen. So kann man auf sein kleines Büro an jedem öffentlichen Computer zugreifen. Ein Büro könnte zum Beispiel aus Browser, Mail- und Office-Programmen bestehen. Dafür kämen Firefox, Thunderbird und OpenOffice zum Einsatz. Nun, diese bekannten Programme gibt es neben den stationären Installationsmöglichkeiten auf einem Computer, auch als portable Versionen. Die portablen Versionen, der klassischen stationären Programmen, werden immer beliebter. Am Anfang meist nur in englischer Spreche, gibt es immer mehr auch in deutscher Sprache, wie Firefox, Thunderbird, OpenOffice und viele andere.

Technische Voraussetzung sollte ein USB Speicher mit USB 2.0 Technologie sein und der USB-Anschluss am Computer ebenfalls. Es geht auch mit der 1.1 Technologie, Da aber die Übertragungsgeschwindigkeit bei 2.0 um vielfaches schneller ist, als bei 1.1, macht diese auch mehr Spaß.

Programme in portabler Version gibt es einmal hier portableapps.com in englischer Sprache und auf office-center-epj.de� in deutscher Sprache. Die Seite für Programme in englischer Sprache ist naturgemäß mit mehr Auswahl an Programmen. Da aber immer mehr im deutschen Sprachraum,die portablen Versionen benutzten werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere bekannte Programme in deutscher portablen Versionen veröffentlicht werden. Programme wie FileZilla oder VLC Media Player, die in der stationären Version mehrsprachig sind – also auch deutsch – sind genauso in der portablern Version mehrsprachig.

Infos und Downloads: portableapps.comund office-center-epj.de

Für Portable OpenOffice 2.0 auch hier: ooo42.org

Windows XP legal erwerben und Windows Vista als Gratis-Zugabe

Rückblick: Die Fabel von Keinweich

Es gab mal die Firma Kleinweich, diese entwickelte und kopierte ein neues Computerbetriebssystem und nannte es „Fenster“. Da der Verkauf irgendwie nicht ins rollen kam, sagte die Firma Kleinweich nichts, wenn die User es untereinander kopierten. Da dies scheinbar auch nicht reichte, wurde Fenster an bestimmte Kundenkreise sogar verschenkt. Der Verkauf fing an Früchte zu tragen. So sehr, dass sich ein Computerhersteller verpflichtete allen Personalcomputer das Programm Fenster zum Pflichtlauf mit hinzu zu geben. So wuchs die Firma Kleinweich zu einem bedeuteten Unternehmen heran. Jetzt war es an der Zeit, den Usern der kopierten Fensternversionen die rote Karte zu zeigen und so verändert die Firma Kleinweich – die früher sehr freizügig mit seinen Programmen und Kunden (User) umging – ihre Unternehmensphilosophie, sodass alles User die eine kopierte Version von Fenster benutzten als Verbrecher anzeigte und vors Gericht brachte.

Zum Glück gibt es die Firma Kleinweich nicht. Aber um die Fabel wirklich zu verstehen, sollte man die Geschichte der Computerbranche kennen und seine Schlüsse daraus ziehen.

Link zur Nachricht auf www.pcwelt.de