Asus verkauft weniger Eee PCs als geplant

11.07.2008Computer / Hardware, Wirtschaft

Netbook Asus eeePC - BildDie ganze Welt spricht von Netbooks, diese kleinen Notebooks, auch Subnotebook genannt – die voll im Trend sind. Den Trend hat Asustek, eher bekannt unter Asus, mit seiner EeePC-Reihe erst angestoßen. Zwar sind diese kleinen Netbooks in Japan nichts neues, aber in Amerika und Europa sind diese Geräte das Hardware-Thema des ersten Halbjahres 2008.

Jetzt erfahren wir, dass Asus unter seinen geplanten Verkäufen seiner EeePC’s liegt und ist scheinbar darüber enttäuscht. Mich wundert es schon, wenn man was Verkaufen will und zeitweise nicht liefern kann, und sich dann wundet, wenn die Umsätze nicht so sind, wie sie sein sollten. Als Anhänger von Asus muss ich zugeben, dass mich die EeePC-Reihe eher enttäuscht hat und, wenn ich mir ein Netbook zulegen würde, eher zu HP und MSI (bzw. Medion) greifen würde.

Marktbeobachter machen die Lieferschwierigkeiten von Intels Atom-Prozessoren für die “schlechten” Verkaufszahlen verantwortlich. Bis Ende 2008 will Asus dennoch 5 Millionen Netbooks. Zum Glück gibt es noch das Weihnachtsgeschäft 😉

Bezug: Digitimes, Heise



Online-Marktplatz für Lebensversicherungen

06.07.2008Wirtschaft

Das es einen Markt für Lebensversicherungen gibt, die als Ware gehandelt werden, ist nicht gerade neu. Durch die Entwicklung des Internets war es nur eine Frage der Zeit, wann es die ersten Online-Handels-Portale im Netz gibt. Eines dieser neuen Online-Portale zum Handeln von Lebensversicherungen ist LifeJack.

Nach Anmeldung, Freischaltung und Legitimation kann man seine eigenen Lebensversicherungen anbieten oder für angebotene Versicherungen bieten, wie man es von eBay in der Art kennt. Das Handling und die Verwaltung ist relativ einfach und übersichtlich. Zu den Geboten und angebotenen Versicherungen kann ich nicht viel aussagen, da mir der Bezugspunkt mit einen Vergleich anderen Portalen fehlt. Liegt an der Tatsache, dass der Online-Markt für Lebensversicherung recht jung ist und sich noch durchsetzen muss.

Gründe sind wahrscheinlich, dass nur ein geringer Teil aller Lebensversicherungen überhaupt handelbar sind. Viele Versicherer – so meine Erfahrung – untersagen in ihren Policen den Verkauf und den Handel. Nur der Rückkauf bzw. Storno der Policen ist i.d. R. machbar. Leider hat eine Kündigung bzw. der Rückverkauf für den Versicherungsnehmer (also Kunden) immer den großen Nachteil, dass er viel Geld dafür zahlen muss. Deswegen sind Policen, die das Verkaufen der Lebensversicherung an sich (also den Vertrag mit allen Einzahlungen und Leitungen) für den Versicherungsnehmer vorteilhaft. Besonders in der Betrachtung, dass mal als junger Mensch schneller seinen Arbeitsplatz verlieren kann, als einem lieb ist.

Wenn man nun eine verkaufbare Lebensversicherung hat, kann man Seine in Portalen wie LifeJack anbieten. Geht theoretisch ganz einfach. Alle wichtigen und benötigten Angaben gibt man ein und veröffentlicht diese. Die Ähnlichkeit zu eBay ist vorteilhaft. Sicher, hier geht es nicht um Kleinigkeiten, sondern um viel Geld. Dies sollte man beachten, wenn man auf LifeJack oder ähnlichen Portalen handelt. Nach einiger Zeit werden Gebote von potenziellen Käufern getätigt.

Wenn man als Käufer auftritt, dann gibt man seine Bedingungen, welche Versicherer, Renditen, Laufzeiten, etc. ein. Danach stellt das System eine Auswahl von angebotenen Policen, mit den eingestellten Bedingungen, dar und als potenzieller Käufer kann Gebote abgeben.

Wie bei eBay gibt es auch die Möglichkeiten wie “Sofortkauf”. Auch nach nicht steuerpflichtigen Policen lässt es suchen. Aber Achtung, wie weit die Steuer-Änderungen, die zum 01.01.2009 in Kraft treten, auf den Markt von Lebensversicherungen auswirken, kann ich nicht abschätzen.

Zusammengefasst: Das Portal LifeJack ist erst am Anfang seiner Entwicklung. Die Zielgruppe ist die ältere Generation im Netz, die auch Besitzer von Lebensversicherungen sind oder das nötige Kleingeld zum Kauf von Policen besitzen. Anderseits könnten sich viele Versicherungsverkäufer auf diesem Portal tummeln, die aufs “Schnelle Geld” aus sind.

Das Konzept von LifeJack ist gut durchdacht, Grafik und Design ist wie immer Geschmackssache und die Akzeptanz von Usern muss sich noch entwickeln.



Bundeskartellamt und der Kaffee

04.07.2008Wirtschaft

Das Bundeskartellamtes ist wieder in Aktion. Diesmal schaut es bei den Kaffeeröster vorbei, weil es den Verdacht auf Preisabsprachen gibt. Angeblich sollen einige bekannte Röster und Unternehmen die Preise künstlich hoch gehalten und somit den Wettbewerb im Markt behindert haben.

Als Verbraucher habe ich nicht den direkten Verdacht von zu hohen Preisen für ein Pfund Kaffee. In letzter Zeit bezahle ich keine drei Euro mehr für die Packung. Vor 10 Jahren, kostete der Kaffee noch doppelt so viel. Sicher, der positive Dollarkurs macht den Kaffee günstiger, aber so ganz kann ich die Preisentwicklung der letzen Jahren nicht nachvollziehen.

Abgesehen davon, gehe ich nicht davon aus, dass das Bundeskartellamt ohne einen Grund eine Aktion startet und kurz einige Kaffeeröster besucht. Dafür sind die Beamten viel zu professionell.

Nichtsdestotrotz würde ich als Bundeskartellamt bei einigen Energiekonzerne öfters auf der “Matte” stehen 😉



Die neue Mini-GmbH

27.06.2008Wirtschaft

Hab mir einige Gedanken zur neuen GmbH gemacht. Nun soll es möglich sein, auch eine Gründungs-GmbH zu gründen, ohne Startkapital und langen Zeit plus Finanzaufwand. Als BWL’er ist eine Unternehmensgründung immer ein Thema. Aus dem Bauch heraus, ist jetzt unakademisch,  würde ich eine Private Limited Company (kurz: Limited, Ltd.) einer neuen “Mini”-GmbH vorziehen.

Leider fehlen mir die praktische Erfahrung einer Gründung einer eigenen Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Deswegen kann ich kein praktisches Wissen vorweisen, was mein theoretisches Wissen unterstreichen könnte.

Wenn ich nun die Betrachtungen auf heise und Süddeutsche hinzu nehme, bleibt weiterhin die Frage:

Was sollte man machen, eine “Mini”-GmbH oder weiterhin eine Limited gründen?



Trigami bald mit Banner-Werbung

03.06.2008Internet, Wirtschaft

Es wurde auch Zeit, dass sich ein deutschsprachiges Internet-Unternehmen den Wünschen von uns Bloggern annimmt. Trigami war bis dato bekannt für die Vermarktung von bezahlten Beiträgen in aller Form in Blogs. Auch ich war mal Mitglied als Blog-Kunde bei Trigami und habe vor kurzer Zeit meine Mitgliedschaft bei Trigami beendet, da ich keinen weiteren Erfolg mit Trigami sah. Ich war auch der Auffassung, dass sich Trigami was einfallen lassen muss, um weiter zu bestehen.

Dies ist scheinbar geschehen. Lange gab es den Wunsch in der deutschsprachigen Blogosphäre, dass eine Vermarktungsplattform für die bekannten Werbebanner in Größe 125×125, aus der amerikanischen (und internationalen) Blogosphäre, in unseren Breitengraden entwickelt.

Der drang nach einer Plattform ist schon lange da. Einige Blogger nahmen das Zepter selbst in die Hand und öffneten die Community zur Blogvermarktung. Die Umsetzung wurde auch kritisiert, was für mich Natur der Sache ist. Wer nicht wagt, der hat schon verloren!

Nun hat sich Trigami der Sache angenommen. Neben den 125×125 Bannern werden auch weitere klassische Formate, wie von Google AdSense bekannt, in Zukunft von Trigami vermarktet bzw. gehandelt.

Jetzt bleibt nur noch offen, wie Trigami das neue Geschäftsfeld (falls man es so nennen kann) umsetzen will. Sicher wird es daran liegen, was für Blogger an Einnahmen zu generieren ist. Wahrscheinlich werden nur große Blogs mit viel Traffic von dem neuen Produkt profitieren, aber es klingt sehr interessant.

Wenn es gut ist, könnte ich mir eine Rückkehr zu Trigami vorstellen, wenn es eine gesunde Alternative zu Google AdSende darstellt.



Microsoft und Yahoo: Da geht noch was, wetten?

05.05.2008Wirtschaft

Seit dem Wochenende ist erstmal klar, Microsoft hat sein Übernahmeangebot an Yahoo zurückgezogen. Alles sieht danach aus, dass beide Unternehmen selbstständig bleiben und alleine weiter machen. Der geforderte Preis pro Aktie war Microsoft einfach zu viel und dies ist verständlich, denn wer hat schon Geld zu verschenken!

Heute konnte man die Redaktionen an den internationalen Börsen miterleben. Die Aktie von Microsoft stieg und Yahoo verlor mehr als 20 Prozent. Einige Quellen sprechen sogar von panikartigem Verkäufen von Yahoo-Aktionären.

Für mich steht fest, dass ein weiterer Versuch von Microsoft kommen wird. Dann aber, wird Microsoft nicht mehr so offen auftreten, wie es bei diesem, ersten Versuch gemacht hat. Ein Feindliche Übernahme wird auch nicht geben – dafür stände zu viel auf dem Spiel. Bleibt ein Mittelweg offen. Da der Streubesitz von Yahoo-Aktien zwischen 20 bis 30 Prozent sein soll, könnte ich eine Mischstrategie, für einen weiteren Übernahmeversuch, für möglich halten.

Den Verantwortlichen bei Microsoft ist der heutige Kursverfall von Yahoo vorher bewusst gewesen und dies kann ausnutzen werden, um weitere Preisforderungen von Yahoo-Verantwortlichen entgegenzutreten.

Für mich stehen zwei Sachverhalte fest Den zweiten Versuch, der Übernahme Yahoo durch Microsoft, geht der Softwareriese cleverer an – mit einem eigenen Anteil von Yahoo-Aktien und mit weniger Übernahmekosten und vorallem nicht mehr so öffentlich.

Offen bleibt, wie beide Unternehmensphilosophien zusammenpassen.

Dann räume ich jetzt den Kaffeesatz weg 😉



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