Telefonwerbung des Heise Verlags für Zeitungs-Abos

24.03.2009Medien, Meinungen

Es ist zwar paar Tage schon her, dass mich der Heise Verlag mit Werbung am Telefon nervte, aber ich muss es einfach loswerden, denn es ist schon komisch, wie der Verlag um neue Abo-Kunden buhlt, wie die bekannten Telefonfirmen, wovor uns der Heise Verlag immer wieder gerne warnt, im Magazinen und Fernsehen.

Es klingelte einfach mal mein Handy. Freundlicher Weise gab es  Rufnummer-Übertragung und ich ging dran. Alles recht freundlich und man fragte nach, ob ich mit dem Probeabo der C’t, was ich für 4 Ausgaben hatte, zufrieden war. Ob sie mir den gefallen hat, die C’t? Da hab ich ihnen dann mal meine “fachliche” Meinung mitgeteilt. Nun ja, den Bibelstatus von vor 10 Jahren, hat die C’t schon lange nicht mehr.

Nach fachlicher Auseinandersetzung, bot man mir ein super günstiges Abo der C’t an, für gerade 2 Euro pro Ausgabe. Ich bat dann, als meine Nachfragen unbefriedigend beantwortet wurden, dass sie mir doch das Abo-Angebot per eMail zukommen lassen könnten. Nein das ginge nicht, ich müsste mich jetzt schon am Telefon entscheiden, denn die eMail wäre dann die Auftragsbestätigung!

Nach paar Sekunden, ich dachte ich hätte mich verhört, ich erinnerte mich an “Vorsicht Kunde!” und sonstige Warnungen, die uns der Heise Verlag in seinen Publikationen von so manchen dreisten Telefongesellschaften berichteten, musste ich doch nachfragen, ob ich richtig verstanden hatte. Ja, ich hatte richtig verstanden, auf der anderen Seite der Telefonleitungen war der Heise Verlag, der mir ein Abo aufschwatzen wollte, sodass ich mich über den Verlag wunderte und so meine langjährige, gutgläubige Erfahrungen mit dem Heise Verlag in Frage stelle.

Wir diskutierten, warum man mir das Angebot denn nicht per eMail macht und ich mir erstmal die AGBs von dem Vertrag durchlesen kann, die mir der Verlag bei Abschluss den Abos auferlegt. Nein, es ginge nicht so, da es einen kostenintensiven Verwaltungsaufwand bedeuten würde. Sorry, jetzt kann ich nur noch lachen. Der Heise Verlag betrieb als einer der ersten, eine deutschsprachigen Internetseite und dann haben die kein fortschrittliches Abo-Verwaltungsprogramm???? Ich beendete dann das Gespräch, da ich mich sehr “verarscht” vorkam.

Lieber Heise Verlag, wenn Ihr nochmals vor Bauernfängerei und Vertragsabschluss am Telefon warnt, werde ich eure Glaubwürdigkeit als Verlag nur noch in Zweifel ziehen können! Auf der einen Seite publizistisch vor Abzockern warnen und auf der anderen Seite selber Einer sein – sehr sehr Glaubwürdig!?!

P.S. Ein befreundeter Mitblogger meinte, als ich hiervon erzählte, dass er nur noch Fake-Telefonnummern angibt. Naja, dachte ich, wenn man schon vom Heise Verlag über Tisch gezogen werden kann, kann ich meinen Mitblogger nur beiflichten 😉 .



LED LENSER oder die besten LED-Taschenlampen

20.03.2009Meinungen, Wirtschaft

Eine Taschenlampe, ist eine kleine feine Sache, wenn man Licht braucht, wo kein Strom in der Nähe ist, oder die Zivilisation einfach nicht da war. Nein, jeder Mensch hat irgendwie eine Beziehung zu einer Taschenlampe. Als Pfadfinder ist sie Gold wert und ein guter Freund. Als Hundehalter, der im Dunkeln nochmal raus muss, ist froh, dass er eine leichte, stark leuchtende und energiesparende Taschenlampe besitzt. Eine Mini-Taschenlampe am Schlüsselbund, hilft einem bei den täglichen dunklen Situation im Alltag – und wenn es nur zum Schlüsselstecken ins Türschloss ist.

Kurz, die Anwendungsmöglichkeiten von Taschenlampen sind sehr vielseitig. Deswegen ist der Markt der Taschenlampen interessant und man kann sich als Unternehmen nur mit technischen Entwicklungen und Inovationen am Markt behaupten und durchsetzten.

Bilder - LED LENSER V8 TurboEin sehr gutes Beispiel für deutsche Ingenieure und unternehmerische Risikobereitschaft ist die Zweibrüder Optoelectronics GmbH aus Solingen, Deutschland. Mit kaum Geld, einen Computer und viel technisches Wissen begründeten die Zwillings-Brüder Harald und Rainer Opolka ihren heutigen Erfolg mit den LED-Taschenlampen der Markte LED LENSER. Ihr Durchbruch war die kleine Taschenlampe V8 für die Hosentasche bzw. Schlüsselbund. Viele Produkte der Zweibrüder Optoelectronics GmbH haben unzählige Designpreise (u. a. Produkt- und Industriedesign) gewonnen und gehören heute zu den besten LED-Taschenlampen, die man am Markt bekommen kann. Viele Nachahmer sind nur ein Zeugnis, für gute und hochentwickelten Produkte der Zweibrüder Optoelectronics GmbH aus Solingen. Die Entwicklung, Vertrieb und der Firmensitz sind in Deutschland und die Produktion befindet sich leider in China (Wundert euch mal nicht, wenn es mal schief geht).

LED LENSER H7R – Stirnlampe für die besonderen Ansprüche

Eines der vielen Produkte und Taschenlampen ist die LED Lenser H7R, eine Stirnlampe mit besonderen Extras. Stirnlampen haben den Vorteil, dass man beim arbeiten, klettern oder reparieren seine Hände frei hat. Auch zum Bücher lesen unter der Bettdecke, oder als Pfadfinder nachts im Zeltlager, eignet sich die Stirnlampe H7R.

Die besonderen Merkmale der H7R sind:

  • flexibles, verstellbares Stirnband
  • dimmbares LED-Licht
  • Enthaltendes Ladegerät mit Anzeige des Ladezustandes
  • austauschbare Akkus, somit auch mit Alkaline Batterien nutzbar
  • schwenkbare und fokussierbare Linse

Technische Merkmale:

  • Gewicht: 120g
  • LED: 1x C-LED weiß
  • Lichtstrom / -stärke: 140 lm
  • Energie: 3 x AAA Akkus, 4,5 Wh
  • max. Leuchtdauer 75h

Mein Eindruck von der H7R Stirnlampe

Bild vom Liederumfang der H7R

Der Lieferumfang umfasst die Stirnlampe selber, dazu passend eine Tasche zum verstauen. Diese lässt sich auch am Hosengürtel befestigen. Drei AAA Akkus sind im Steuerungsgerät (Dimmer) enthalten und relativ aufgeladen (können problemlos gewechselt werden, wie jede andere Batterie auch). Das beiliegende Ladegerät zeigt den Ladezustand mit einer roten und grünen Leuchte (Diode) an, was sehr hilfreich ist.

Das Steuerungsgerät hat einen Schieberegler, was ein Dimmer ist, womit man die Lichtstärke bzw. die Leuchtkraft einstellen kann. Die geringste Einstellung ist heller, als so manche herkömmliche Beleuchtung mit Birne oder Diode.

Wie erwähnt, befinden sich im Steuerungsgerät die Akkus bzw. die Batterien. Sind die Akkus leer kann man diese, ohne herauszunehmen, mit dem Ladegerät aufladen. Der Anschluss für das Ladegerät befindet am Stirnband. Man kann die Akkus problemlos auswechseln und gegen andere Batterien oder Akkus austauschen. Die maximale Leuchtdauer soll bei 75 Stunden liegen, laut Hersteller. Ich selber habe die Stirnlampe auf geringste Leuchtstärke über 48 Stunden eingeschaltet lassen und sie kann immer noch volle Leistung bringen, wenn der Dimmer auf maximale Leuchtstärke eingestellt ist.

Bilder der H7R Stirnbandlampe

Nun zum Kernstück der H7R Stirnlampe: Die LED-Lampe ist eine Neu-Entwicklung der Zweibrüder Optoelectronics GmbH. Neben der gewohnten LED-Technik, wurde der H7R eine fokussierbare Linse gegeben. Damit ist es Möglich, einerseits ein gestreutes Licht zu haben, um räumlich zu beleuchten und anderseits kann man das Leicht auf einen Lichtstrahl fokussieren, sodass man ein sehr helles Licht auf einem Punkt hat. Die Steuerung der Fokussierung wird mit einem kleinen Hebel den man betätigen muss, bewältigt.

Weiter kann man die LED-Lampe nach vorne abknicken, sodass man die Ausleuchtung näher heranholen kann, bis zu einem kann nah – auf die Hände, wenn man etwas repariert (z.B. Fahrrad) im Dunkeln.

Den Warnhinweis (gelbes kleine Dreieck), sollte man beachten. Hat man die LED-Lampe auf volle Lichtstärke gestellt, gibt es Blendungsgefahr, wenn man mit seinen Augen in Mitten der Lichtquelle hineinschaut.

Fazit zur H7R Stirnlampe: Da ich zwei Stirnlampen besitze, neben der Neuen, kann ich die neue LED LENSER H7R nur empfehlen. Sie ist spitze in der Verarbeitung, ebenso von der Langlebigkeit der Leuchtdauer einer Ladung und die Lichtstärke durch die LED-Technik ist unschlagbar. Für den Preis von 70 bis 80 Euro, kann man nichts negatives an der H7R finden, außer das diese vielleicht in China hergestellt wird.

Schulnote wäre “Sehr gut” 🙂 .



Bundestagswahl 2009: Willkommen im Kindergarten

10.03.2009Meinungen

Es ist bald soweit und die nächsten Wahlen stehen uns deutschen Bürgern ins Haus. Okay, bis September ist noch Zeit, aber einige möchtegern Demokraten laufen sich schon warm – wie uns das folgende Beispiel der Generalsekretäre von der CDU und FDP zeigt:

Die Beiden wollen uns ab Oktober regieren? Das wird ja ein Spaß – liebe Generäle 😀

via Indiskretion Ehrensache



Nachtrag zur Quickshopping-Kampagne von Trigami

10.03.2009Internet, Meinungen

Vor zwei Wochen habe ich über Quickshopping geschrieben. Dank einer Trigami-Kampagne von Quickhopping bekam ich eine Webcam zugeschickt und sollte Spaß bei dieser Aktion haben. Als zweite Post kam ein Maßband, was die Qualität eines Werbegeschenk hatte und letzte Post war ein Brief, mit der Aufforderung mein angeblichen “Grinsen” per Cam aufzuzeichnen, dabei die Breite zu messen, dann online zu stellen ( z.B. bei Youtube) und nochmals einen Beitrag zur Kampagne zu schreiben.

Diese Kampagne soll also ein toller Spaß sein, denn Quichshopping mit uns Bloggern veranstaltet! Naja, entweder habe ich die Bedingungen der Trigami-Kampagne nicht richtig gelesen oder zuviel hineininterpretiert. Was hat das Messen meines Grinsen mit einem Online-Shop zu tuhen? Zumindest soll der Blogger mit dem breitesten Grinsen ein Google-Handy geschickt bekommen oder 300 Euro als Ersatz.

Nein, Leute von Trigami und Quickschopping, dass macht mir keinen Spaß, sondern ich fühle mich eher verschaukelt. Wahrscheinlich ist es nur mein Empfinden, denn viele Blogger spielen eure Aktion mit und stellen ihr Grinsen ins Netz.

Wie erwähnt, hat diese Kampagne keinen Zusammenhang mit eurem Online-Shop! Deswegen muss ich feststellen, dass Ihr von Quickshopping noch einen langen Weg vor euch habt, bevor ich bei euch einkaufen würde, denn nicht nur der Preis ist entscheidend, ob ich bei einem Online-Shop einkaufe!

Sorry, ich bin eher Fachblogger und kein Spaß-Blogger. Spaß kann man am Bloggen haben. Spaß alleine ist nicht, was für mich als Blogger zählt!



Kaffeefahrten vz. Warnung vor bösen Männer

24.02.2009Meinungen

Ist das Leben nicht herrlich, da gibt es genügend Rentner, die einfach zuviel Zeit haben und an Kaffeefahrten teilnehmen. Zum Beispiel der Opa von Philipp nahm an einer Kaffeefahrt teil und sein Enkel begleitete ihn dabei. Kurz gesagt, wer die Warnung von Philipp nicht kapiert, dem kann man nicht mehr helfen!

Meistens ködern die Veranstalter ältere Menschen mit einer Gewinnspiel-Masche: “Sie sind Gewinner von einer tollen Tagesreise nach XYZ.” Die alten Menschen freuen sich und sind sich überhaupt nicht bewusst, dass sie nicht an einem Gewinnspiel teilgenommen haben. Trotzdem nehmen die angeblichen Gewinner an diese Kaffeefahrten teil – und wundern sich spätestens bei der Kaffeefahrt, dass es eine Verkaufsfahrt ist – falls es ihnen überhaupt auffällt!

Sag mal liebe Rentner, wart ihr nicht die Personen, die uns Kinder vor bösen Männer warnen, die auf Spielplätzen nur warten, um uns zu schädigen?

Toll, wir Kinder haben keine Bonbons angenommen und ihr lässt euch von bösen Männer sogar mitnehmen 😕



Robert Basic: Zwischen Wahnsinn und einfach Geil

17.02.2009Meinungen

Robert Basic ist ein Medien-Mensch! Wer das nicht glaubt, der lese sein Interview auf Meedia. Der ehemalige Vorzeige-Blogger aus Deutschland, der seinen Blog verkaufte, um neue Herausforderungen zu suchen, hat sein Blogger-Leben beendet und generiert sich zum Medien-Unternehmer.

Gut, Robert hat einen neuen Blog und ist deswegen auch noch ein Blogger. Auf der anderen Seite ist sein neues Projekt Buzzriders.com – ein Ding zwischen DPA-Ticker, Twitter, Digg und Zoomer, in der Vorbereitung. „Ich will Spiegel Online angreifen“, so Robert im Beitrag auf Meedia. Entweder ist er jetzt Größenwahnsinnig geworden oder er hat eine Vision, und vergaß zum Arzt zu gehen. Nein, wenn man auf Augenhöhe mit Spiegel will, dann befindet man sich zwischen Wahnsinn, oder genießt sein Leben, weil es einfach GEIL ist.

Robert blickt unternehmerisch in die Zukunft: Entweder floppt er und Buzzriders wird geschlossen, in sechs Monaten, oder er Verkauft es in 5 Jahren – also Top oder Flop.

Lieber Robert, wünsche dir viel Erfolg mit Buzzriders. Sag mir am Ende nicht, dich hätten die Menschen in eine Schublade gesteckt, die du nicht wolltest. Als Medien-Mensch, und das bist DU, musst du wissen, dass “Die Geister, die man rief, wird man nicht mehr los” wiedermal auf dich passen wird. Vielleicht wird nach Buzzriders dein Leben einfacher, wenn du dann dein erhofftes, gut gefülltes Bankkonto hast.

Nur am Ende, zählt nicht das Geld, oder doch?



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